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Ötisheim

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Ötisheim ist eine Gemeinde im Enzkreis, sie liegt ca. 14 km nordöstlich von Pforzheim und ca. 4 km nordwestlich von Mühlacker.

Wappen Oetisheim.png
Ötisheim
Ortsteil von: Ötisheim
Kreis: Enzkreis
Koordinaten: 48° 96′ N, 8° 61′ O
Höhe: 243 m ü. NN
Fläche: 14,27 km²
Einwohner: 4.857 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 340 Einwohner/km²
Postleitzahl: 75443
Vorwahl: 0 70 41
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schönenbergerstraße 2
75443 Ötisheim
Webpräsenz: www.oetisheim.de
Bürgermeister: Werner Henle



Ötisheim aus der Luft
Die Kirche und das Pfarrhaus in Ötisheim
Innenansicht der Kirche in Ötisheim

Die Gemeinde besteht aus dem Ort Ötisheim (im Volksmund auch Aize genannt) und den Teilorten Corres, Erlenbach und Schönenberg. Auf dem Gemeindegebiet liegen die Wüstungen Kolbenhausen, Brinklingen und Hegnach.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Nahe des Ötisheimer Ortskerns bestand zur Römerzeit eine Siedlung. Ebenso stand bei Corres ein römisches Gebäude.

Ötisheim wurde erstmals 791 im Lorscher Codex urkundlich als "Autinesheim" erwähnt und ist nach dem "Heim einer Person namens Otin" benannt. Gräberfunde bezeugen, dass der Ort schon in der frühen Merowingerzeit bestand. Der ursprüngliche Herrenhof lag wahrscheinlich auf den heutigen Hofäckern südöstlich des heutigen Ortskerns. Weitere Hinweise für den Herrenhof geben die Flurnamen Brühl, Hofwiesen und Salgärten. Der Herrenhof dürfte zwischen 1156 und 1177 zu einer Grangie des Kloster Maulbronns geworden sein.

Seit 1285 hatte das Kloster Maulbronn das Vogtrecht von den Herren von Enzberg übernommen, seit 1376 auch die Gerichtsbarkeit über das Dorf. In Ötisheim stand ein Maulbronner Pflegehof, welcher für die Orte Ötisheim, Lomersheim, Mühlhausen/Enz, Dürrmenz, Mühlacker, Eckenweiher und Kieselbronn zuständig war. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Ötisheim geplündert und niedergebrannt. In Folge dieses Krieges kam es mit dem Kloster Maulbronn im Jahr 1504 an Württemberg. Im Jahr 1692 haben französische Truppen bei Ötisheim die Reichstruppen besiegt und dabei das Dorf niedergebrannt. 1699 wurden auf der Gemarkung die Orte Corres und Schönenberg von Waldensern gegründet und letztere erhielt eine eigene Gemarkung. Mit der Verwaltungsneuordnung, die nach den württembergischen Gebietszuwächsen durch den Reichsdeputationshauptschluss notwendig war, wurde Ötisheim dem Oberamt Maulbronn zugeordnet und ging so 1938 im Landkreis Vaihingen auf. Seit der Gemeindereform 1973 gehört der Ort zum Enzkreis.

1924 wurde Schönenberg eingemeindet.

Wappen

Das Wappen zeigt auf goldenem (Gelb) Grund schräggekreuzt einen roten Abtsstab und eine grüne Eidechse.

Der Abtsstab deutet die jahrhunderte lange klösterliche Grundherrschaft des Klosters Maulbronn an. Die Eidechse (mundartlich Aitsa) deutet auf den vermuteten alten Ortsnamen Eidexheim hin und setzt wohl den Ortsnamen volksetymologisch um.

Verkehr

Ötisheim-Bahnhof ist seit 1999 eine Haltestelle an der Stadtbahn-Linie S9.

Vereine

Straßen

Straßen finden sich unter Straße (Ötisheim)

Partnerschaften

Ötisheim hat mit den fünf französischen Partnergemeinden, aus der Gegend bei Avignon, 1994 einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Wesentliches verbindendes Element ist die gemeinsame Waldenser Geschichte.

Der Sitz der französischen Waldenservereinigung ist in Mérindol, der deutsche Sitz ist im Ortsteil Schönenberg, im Waldensermuseum.

Ehrenbürger

Adresse

Gemeindeverwaltung Ötisheim
Schönenberger Straße 2
75443 Ötisheim
Telefon: (0 70 41) 95 01 - 0
Telefax: (0 70 41) 95 01 - 30

Weblinks


Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen (Württemberg), Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Der Ort Ötisheim mit den Teilorten Corres, Erlenbach und Schönenberg bilden die Gemeinde Ötisheim.

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