Kleinvillars

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Die Hauptstraße in Kleinvillars

Kleinvillars ist ein Teilort der Stadt Knittlingen im Enzkreis.

Kleinvillars liegt etwa vier Kilometer von Knittlingen entfernt an der Salzach. Der Ort mit etwa 500 Einwohnern ist eine Gründung der Waldenser um 1699-1700. Die Eingemeindung zu Knittlingen erfolgte im Jahr 1972.

Der Ortskern leigt an einem Hang Richtung Osten. Die Häuser stehen giebelseitig zur geraden Hauptstraße, nach dem Muster aller Waldensersiedlungen.

In Dorf gibt es in der Nähe des Rathauses noch ein Backhäuschen, das wöchentlich mehrfach in Betrieb ist.

Im Jahr 1700 lebten in der Siedlung, nach einer alten Einwohnerliste, 90 Personen. Die ersten richtigen Häuser wurden 1720 als Fachwerkhäuser erbaut, davor waren dort nur Hütten vorhanden. Einige davon sind heute noch erhalten, doch großteils deutlich umgebaut und mit Anbauten versehen.

Die erste Kirche wurde 1714 bis 1721 gebaut. Die Einweihung war aber erst, zusammen mit den Glocken, im Jahr 1737. In dieser Kirche wurde bis 1828 französisch gepredigt. Der Pfarrer war gleichzeitig Pfarrer von Großvillars. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1872, und wurde in den 1960er Jahren grundlegend renoviert.

Eine eigene Gemarkung gibt es erst seit 1831, als Ölbronn und der heutige Brettener Stadtteil Ruit sich bereit erklärten, Teile ihrer Gemarkung abzutreten.

Kleinvillars besitzt einen Stadtbahnhaltepunkt an der Linie S9 (BrettenMühlacker).

Seit dem Jahr 1999 (300 Jahre) wird in Kleinvillars jährlich das Welschenfest, zur Erinnerung an die Ortsgründung durch die Waldenser, gefeiert.

Durch den Ort führt auch der Waldenserweg von Großvillars nach Schönenberg.


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Die Stadtteile Kleinvillars und Freudenstein-Hohenklingen bilden zusammen die Stadt Knittlingen.

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