Dobel

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Dobel ist eine Gemeinde im Landkreis Calw. Sie liegt auf dem gleichnamigen Berg und hat ca. 2.300 Einwohner.

Wappen Dobel.png
Dobel
Ortsteil von: Dobel
Kreis: Landkreis Calw
Koordinaten: 48° 80′ N, 8° 49′ O
Höhe: 689 m ü. NN
Fläche: 18,43 km²
Einwohner: 2.260 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner/km²
Postleitzahl: 75335
Vorwahl: 0 70 83
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Neusatzer Straße 2
75335 Dobel
Webpräsenz: www.dobel.de
Bürgermeister: Wolfgang Krieg


Das Rathaus und die Kirche in Dobel

Seit 1984 trägt die Gemeinde Dobel das Prädikat "Heilklimatischer Kurort" und ist auch heute noch vom Tourismus und dem Kurbetrieb in den verschiedenen Einrichtungen geprägt. In Dobel gibt es cirka 900 Gästebetten für Kur- und Urlaubsgäste.

Dobel ist vollständig vom Wald des nördlichen Schwarzwalds (Tannen-, Fichten- und Buchen-Wälder bedecken etwa 86% der Gemeindemarkung) umgeben, es liegt als ehemalige Rodungsinsel, von den Herren von Straubenhardt gegründet, auf dem Rücken eines Gebirgskammes zwischen dem Enz- und dem Albtal oberhalb von Bad Herrenalb.

Zu Dobel gehört auch der Ortsteil Eyachmühle.

Bürgermeister der Gemeinde ist Wolfgang Krieg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Aus der Geschichte

Dobel gehört zu den früheren Waldhufendörfern.

In der Stiftungsurkunde des Zisterzienserklosters Herrenalb wurde Dobel erstmals 1148 urkundlich erwähnt.

Ab 1338 war Dobel unter württembergischer Verwaltung, es gehörte zum württembergischen Klosteramt Herrenalb.

Im Jahr 1569 erhielt Dobel einen eigenen Pfarrer, der die Orte Neusatz und Rotensol mitbetreute.

Wie das gesamte Land Württemberg war Dobel vom Dreißigjährigen Krieg stark betroffen.

Im Jahr 1622 erlebte der Ort Plünderungen und Brandschatzungen durch bayerische und kroatische Söldner. Am 6. März 1629 fällt die Gemeinde mit dem Kloster Herrenalb wieder unter katholische Herrschaft. Dobel erlebte 1635 eine große Pestepidemie. Es folgten weitere Plünderungen und Verwüstungen durch französische und schwedische Truppen. Als 1648 Württemberg in seinen alten Grenzen wieder hergestellt wurde, war die Einwohnerzahl von 130 im Jahr 1618 auf 15 gesunken.

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich der Ort vom Bauern- zum Waldarbeiterdorf.

Am 9. Juli 1796 wurde Dobel von französischen Truppen geplündert und verwüstet. In der folgenden Zeit gab es mehrere Seuchen.

Im Purificationsvertrag vom 18.4.1807 wurde zwischen Baden und Württemberg bekannt gemacht, dass durch Geländetausch ab 1808 die gesamte Dorfmarkung von Dobel der württembergischen Krone und Verwaltung unterstehe.

1813 bis 1814 in den Befreiungskriegen gegen Napoléon waren 80 russische Soldaten in Dobel stationiert. 1816 und 1817 entstand durch Missernten eine Hungersnot, die eine Auswanderungswelle nach Nordamerika auslöste.

Johann Peter Hebel lobte als einer der frühesten Dauergäste die Reize und Vorzüge Dobels.

Wander- und Spazierwege

Um Dobel gibt es viele ausgeschilderte Wege. So wird der Ort auch vom Westweg gestreift.

Wegweiser im Ortsteil Rotensol

Partnerschaft

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Die Gemeinde Dobel hat seit dem 14. Mai 1994 eine Partnerschaft mit der Ungarischen Gemeinde Tótvázsony in der Nähe des Plattensees.

Nach der Stadt wurde der Platz vor dem Rathaus Tótvázsony-Platz benannt.

Wappen

Das Wappen zeigt auf blauem Grund eine goldene Sonne die hinter einem grünen dreigeteilten Berg aufgeht.

Höhenfeuer

Jedes Jahr im Juli findet auf dem Dobel ein großes Höhenfeuer statt. Am 13./14. Juli 2007 jährte sich das Dobler Höhenfeuer zum 30. Mal. 2011 fand es am 16. und 17. Juli statt.

Einkaufen

Einrichtungen

Ausflugsziele

Straßen

Straßen finden sich unter Straße (Dobel)

Partnergemeinde

Seit 14. Mai 1994 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Tótvázsony in Ungarn.

Bilder

Luftbilder

Rathaus

Neusatzer Straße 2
75335 Dobel
Telefon: (0 70 83) 74 50
Telefax: (0 70 83) 42 04
E-Mail: rathaus(at)dobel.de

Kurverwaltung

Neue Herrenalber Straße 11
75335 Dobel
Telefon: (0 70 83) 74 51 3
Telefax: (0 70 83) 74 53 5
E-Mail: kontakt(at)dobel.info


Weblinks


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