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Dietlingen

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Dietlingen ist der größte Teilort von Keltern im Enzkreis und hat circa 3980 Einwohner (Stand: Mai 2006).

Dietlingen Panorma-Ansicht 1915
Dietlingen Gasthaus Grüner Hof 1915
Dietlingen um 1941

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bei der Gustav-Rommel-Straße lag zur Römerzeit ein römischer Gutshof, welcher jedoch nach den Fundamentresten keine villa rustica war. Ebenso waren einst zwei Reliefplatten in der Dietlinger Kirche eingemauert. Auf dem Hausberg befand sich vermutlich eine Warte. Weitere Mauerreste und ein Bad fand man an der [[Dietlinger Straße}} vor Brötzingen sowie im Gewann Hegenach und Kettelsbachtal.


Der Heimatforscher Gustav Rommel geht davon aus, dass Dietlingen zur Frankenzeit gegründet wurde, da die Toten in den Merowingergräber bei der Dorfkelter keine Alemannen gewesen seien konnten. Die erste urkundliche Erwähnung als Duetlingen stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der wichtigste Fund auf der Gemarkung ist ein Grab aus merowingischer Zeit (circa 7. Jahrhundert). Im 14./15. Jahrhundert gab es nachweislich ein örtliches Niederadelsgeschlecht. Während des Spätmittelalters teilten sich Baden und Württemberg die Herrschaft. Ab dem Jahr 1528 hatte Baden die alleinigen Rechte. Ab dieser Zeit war Pforzheim der zuständige Amtssitz. Sehenswert ist eine alte Kelter aus dem Jahr 1752. Die Anfänge der Dietlinger Kirche, die 1410 im Stil einer gotischen Wehrkirche umgebaut wurde, liegen um das Jahr 1250.

Verkehr

Dietlingen wird durch die VPE Buslinien 720, 721 sowie 722 an Pforzheim bzw. Ittersbach, Langensteinbach und Wilferdingen angebunden.

Vereine

Schulen und Kindergärten

Weinbau

In Dietlingen wird hauptsächlich die Rebsorte Müller-Thurgau angebaut. Der Dietlinger Klepberg ist als Reblage etabliert. Einige Feierabendwinzer vermarkten ihren Wein über das Weingut Kelternwein oder die Weinbaugenossenschaft Keltern-Ellmendingen.

Daneben existieren noch zwei Weingüter die ihren Ertrag selbst vermarkten:

Siehe auch


Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen (Württemberg), Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Die Orte Dietenhausen, Dietlingen, Ellmendingen, Niebelsbach und Weiler bilden die Gemeinde Keltern.

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