Öschelbronn

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Öschelbronn ist ein Teilort der Gemeinde Niefern-Öschelbronn im Enzkreis.

Geschichte

In den frühesten Aufzeichnungen heißt Öschelbronn noch Nessenbrunn, was auf eine alemannische Sippensiedlung eines Nesso hindeutet. Der Ort kommt schon im Jahr 835 im Lorscher Codex vor. Die Schreibweise änderte sich später in Öschelbronn, was Brunnen bei den Eschen bedeuten könnte. Die Spuren eines römischen Gutshofs wurden 1933 nach dem großen Brand im Ortskern entdeckt.

Zu den verschiedenen Herren von Öschelbronn gehörte erst das Kloster Sinsheim, später auch das Kloster Maulbronn. 1504 kam der Ort mit dem Kloster Maulbronn zu Württemberg.

Auf der Gemarkung von Öschelbronn ist der Schanzgraben des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden, die Eppinger Linie, noch gut erhalten. Die Anlage wurde 1695 bis 1697 zum Schutz gegen die Franzosen angelegt.

1810 kam das Dorf Öschelbronn zu Baden.

Öschelbronn hat einige Brandkatastrophen erlebt. Die Kirche brannte 1852 ab, worauf die heutige Kirche gebaut wurde. Im folgenden wurde der Ort noch 1906, 1911 und 1933 von Bränden heimgesucht. Im Jahr 1933 brannten 203 Häuser ab. Danach wurde Öschelbronn als Musterdorf im fränkisch-alemannischen Fachwerkstil von den Nationalsozialisten wieder aufgebaut. In den letzten Tagen des Kriegs wurde Öschelbronn noch beschossen.

Der vierteljährliche Krämermarkt im Ort hat schon eine lange Tradition.

Am 1. August 1971 entstand die neue Gemeinde Niefern-Öschelbronn.

Sonstiges

Namensgleichheit

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Nicht mit dem Ortsteil von Gäufelden der ebenfalls Öschelbronn heißt zu verwechseln. Dieses Öschelbronn liegt nur wenig südwestlich des Gebiet des Stadtwikis Pforzheim-Enz.


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