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Öschelbronn

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Öschelbronn ist ein Teilort der Gemeinde Niefern-Öschelbronn im Enzkreis.

Geschichte

Die Spuren eines römischen Gutshofs wurden 1933 nach dem großen Brand im Ortskern entdeckt.

In den frühesten Aufzeichnungen aus dem Jahr 835 heißt Öschelbronn noch Nessenbrunn, was auf eine alemannische Sippensiedlung eines Nesso hindeutet oder "Brunnen bei den Nesseln" bedeutet. Einige Lokalhistoriker gehen jedoch auf eine Verschreibung aus und deuten den Namen auf "Brunnen bei den Eschen". Da in Öschelbronn zwei Gräberorte aus der Frankenzeit gefunden wurde, besteht die Möglichkeit, dass der Ort aus zwei Siedlungen hervorgegangen ist.

Zu den verschiedenen Gutsbesitzern in Öschelbronn gehörte erst das Kloster Sinsheim, ab 1245 auch das Kloster Maulbronn. 1336 erwarben die Herren von Enzberg die Lehen und Rechte von Werner der Frei von Weiler im Ort. Um 1380 ging die Ortsherrschaft auf das Maulbronner Kloster über und 1504 kam der Ort mit dem Kloster zu Württemberg.

Auf der Gemarkung von Öschelbronn ist der Schanzgraben des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden, die Eppinger Linie, noch gut erhalten. Die Anlage wurde 1695 bis 1697 zum Schutz gegen die Franzosen angelegt.

1810 kam das Dorf Öschelbronn zu Baden.

Öschelbronn hat einige Brandkatastrophen erlebt. Die Kirche brannte 1852 ab, worauf die heutige Kirche gebaut wurde. Im folgenden wurde der Ort noch 1906, 1911 und 1933 von Bränden heimgesucht. Im Jahr 1933 brannten 203 Häuser ab. Danach wurde Öschelbronn als Musterdorf im fränkisch-alemannischen Fachwerkstil von den Nationalsozialisten wieder aufgebaut. In den letzten Tagen des Kriegs wurde Öschelbronn noch beschossen.

Der vierteljährliche Krämermarkt im Ort hat schon eine lange Tradition.

Am 1. August 1971 entstand die neue Gemeinde Niefern-Öschelbronn.

Sonstiges

Namensgleichheit

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Nicht mit dem Ortsteil von Gäufelden der ebenfalls Öschelbronn heißt zu verwechseln. Dieses Öschelbronn liegt nur wenig südwestlich des Gebiet des Stadtwikis Pforzheim-Enz.


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