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Zaisersweiher

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Zaisersweiher ist ein Teilort von Maulbronn im Enzkreis.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Gewann Schülenswald gibt es neun keltische Grabhügel. Diese wurden 1995 durch eine Verordnung des Landratsamts Enzkreis zum Grabungsschutzgebiet erklärt und sind nicht näher archäologisch untersucht. Aus römischer Zeit sind auf der Gemarkung einige Siedlungsreste zu finden.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus einer Stiftungsurkunde des Klosters Sinsheim aus dem Jahr 1100 und der Ort wird dort als Zeizolfeswilre genannt. Der Ortsname leitet sich mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Mitglied der Adelsfamilie de Zeisolf-Wolframe ab, welche das Amt des Kraichgaugrafen innehatten. Demnach müsste die Ortgründung im frühen Hochmittelalter zu suchen sein.[1]

Zaisersweiher gelangte zunächst an die Herren von Enzberg und von Roßwag. 1152 ist ein Conrad von Zaisersweiher belegt. Zwischen 1299 und 1401 erwarb allmählich das Kloster Maulbronn die Güter im Ort. Lediglich die Kirche blieb bis 1572 im Sinsheimer Besitz. 1504 wurde der Ort von Ulrich von Württemberg im Bayrisch-Pfälzischen Erbfolgekriegs niedergebrannt und fiel damals mit dem Kloster Maulbronn an Württemberg.

Der Volkssage nach soll Zaisersweiher ursprünglich im "Säumarkt" gelegen haben. Dafür spricht zum Beispiel, dass auf den nahe gelegenen Fluren "Hofäcker" und "Bild" Gebäudeschutt gefunden wurde.[2] Des Weiteren heißen die Flure am Weg nördlich des Hambergs unter anderem "am Maulbronner Weg" (nahe der Gemarkungsgrenze zu Maulbronn) und "am Schützinger Weg" (noch vor Zaisersweiher). Daher dürfte die ursprüngliche Ortsgründung an diesem Weg zu suchen sein.

Geboren

Harald Glöckler Modedesigner

Sonstiges

Ausflugsziel

Quelle/Einzelnachweise

  1. http://leo-bw.de/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/7048/Zaisersweiher+%5BAltgemeinde-Teilort%5D?p_auth=4OQ3bpbu
  2. Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Maulbronn. Stuttgart 1870. S. 308
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