Besatzungszone

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Als Besatzungszonen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg die durch die Siegermächte USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich besetzten Gebiete Deutschlands bezeichnet. Dabei verlief die Grenze zwischen amerikanischer und französischer Besatzungszone durch das heutige Gebiet des Stadtwikis Pforzheim-Enz. Diese Zonengrenze war in der ersten Zeit streng kontrolliert und konnte nur mit einer besonderen Erlaubnis überquert werden. In der amerikanischen, britischen und französischen Besatzungszone entstand 1949 die Bundesrepublik Deutschland, in der sowjetischen die DDR.

Amerikanische Zone

Die amerikanische Besatzungszone bestand aus den heutigen Bundesländern Bremen, Hessen, Bayern und dem im Nordteil des heutigen Baden-Württemberg gebildeten Land Württemberg-Baden. Hierzu gehörten auch die Stadt Pforzheim und die damaligen Landkreise Pforzheim, Vaihingen und Leonberg.

Französische Zone

Die französische Besatzungszone bestand aus dem heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz und den südlich der Autobahn Karlsruhe–Stuttgart–München gebildeten Ländern (Süd-)Baden und (Süd-)Württemberg-Hohenzollern; das Saarland gehörte zunächst auch dazu, wurde aber 1946 von Deutschland abgetrennt. Zu Württemberg-Hohenzollern gehörte auch der Landkreis Calw in seinen damaligen Grenzen, die auch die heutigen Enzkreis-Gemeinden Neuenbürg, Straubenhardt (ohne Langenalb), Birkenfeld und Engelsbrand sowie den heutigen Kelterner Teilort Niebelsbach einschlossen.

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