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Ötisheim: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Ötisheim.jpg|thumb|Ötisheim aus der Luft]]
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[[File:Ötisheim - panoramio.jpg|thumb|Blick auf Ötisheim]]
[[File:Ortsplan von 1867.jpg|thumb|Ortsplan von 1867]]
[[Bild:Ötisheim, Kirche u.Pfarrhaus.jpg|thumb|Die Kirche und das Pfarrhaus in Ötisheim]]
[[Bild:Ötisheim, Kirche u.Pfarrhaus.jpg|thumb|Die Kirche und das Pfarrhaus in Ötisheim]]
'''Ötisheim''' ist eine Gemeinde im [[Enzkreis]], sie liegt ca. 14 km nordöstlich von [[Pforzheim]] und ca. 4 km nordwestlich von [[Mühlacker]]. Die Gemeinde besteht aus dem Ort Ötisheim (im Volksmund auch ''Aize'' genannt) und den Teilorten [[Corres]], [[Erlenbach]] und [[Schönenberg]]. Auf dem Gemeindegebiet liegen die [[Wüstung]]en [[Kolbenhausen]], [[Brinklingen]] und [[Hegnach (Ötisheim)|Hegnach]].
[[Datei:Ötisheim- Kirche innen.jpg|thumb|Innenansicht der Kirche in Ötisheim]]

Die Gemeinde besteht aus dem Ort Ötisheim (im Volksmund auch ''Aize'' genannt) und den Teilorten [[Corres]], [[Erlenbach]] und [[Schönenberg]]. Auf dem Gemeindegebiet liegen die [[Wüstung]]en [[Kolbenhausen]], [[Brinklingen]] und [[Hegnach (Ötisheim)|Hegnach]].


== Geschichte ==
== Geschichte ==
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[[1924]] wurde Schönenberg eingemeindet.
[[1924]] wurde Schönenberg eingemeindet.
=== Wappen ===
Das Wappen zeigt auf goldenem (Gelb) Grund schräggekreuzt einen roten Abtsstab und eine grüne Eidechse.


== Politik ==
Der Abtsstab deutet die jahrhunderte lange klösterliche Grundherrschaft des Klosters Maulbronn an. Die Eidechse (mundartlich ''Aitsa'') deutet auf den vermuteten alten Ortsnamen Eidexheim hin und setzt wohl den Ortsnamen volksetymologisch um.
=== Bürgermeister ===
Bürgermeister Werner Henle wurde 2018 in seine vierte Amtszeit gewählt.


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{{Disclaimer Gemeinderat}}
== Vereine ==
* [[Angelsportverein 1972 Ötisheim]] e.V.
* Assoziation spanische Eltern
* [[Boule für alle e.V.]]
* [[Boxring 74 Ötisheim]]
* [[Briefmarkensammlerverein Ötisheim - Mühlacker]] e.V.
* BUN-Ortsverbabd Ötisheim
* [[Dampfbahnfreunde Ötisheim]]
* [[DLRG]] Ortsgruppe Ötisheim
* [[Eisenbahner-Sportverein Mühlacker-Ötisheim]]
* [[Kleintierzüchterverein e.V. Ötisheim]]
* [[Männergesangverein Ötisheim]] e.V.
* [[Obst- und Gartenbauverein Ötisheim]] e.V.
* [[Trike Club Braide Rädle]] e.V.
* [[TSV Ötisheim Förderverein Fussball]] e.V.


== Straßen ==
=== Wappen ===
Das Wappen zeigt auf goldenem (Gelb) Grund schräggekreuzt einen roten Abtsstab und eine grüne Eidechse.
Straßen finden sich unter [[Straße (Ötisheim)]]

Der Abtsstab deutet die jahrhunderte lange klösterliche Grundherrschaft des Klosters Maulbronn an. Die Eidechse (mundartlich ''Aitsa'') deutet auf den vermuteten alten Ortsnamen Eidexheim hin und setzt wohl den Ortsnamen volksetymologisch um.


== Partnerschaften ==
=== Partnerschaften ===
*Lauris
*Lauris
*Lourmarin
*Lourmarin
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*Puget sur Durance
*Puget sur Durance
*Puyvert
*Puyvert
Ötisheim hat mit den fünf französischen Partnergemeinden, aus der Gegend bei Avignon, 1994 einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Wesentliches verbindendes Element ist die gemeinsame [[Waldenser]] Geschichte.
Ötisheim hat mit den fünf französischen Partnergemeinden, aus der Gegend bei Avignon, 1994 einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Wesentliches verbindendes Element ist die gemeinsame [[Waldenser]]-Geschichte.


Der Sitz der französischen Waldenservereinigung ist in Mérindol, der deutsche Sitz ist im Ortsteil Schönenberg, im [[Waldensermuseum "Henri-Arnaud-Haus"|Waldensermuseum]].
Der Sitz der französischen Waldenservereinigung ist in Mérindol, der deutsche Sitz ist im Ortsteil Schönenberg, im [[Waldensermuseum "Henri-Arnaud-Haus"|Waldensermuseum]].


== Ehrenbürger ==
== Wirtschaft ==
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*Herr Halbich (34 Jahre Gemeinderat, 20 Jahre Stellvertreter des Bürgermeisters, 7 Jahre Mitglied des Kreistages)
== Verkehr ==
*Hermann Albrecht, Bürgermeister, gestorben.
Ötisheim-Bahnhof ist seit [[1999]] eine Haltestelle an der [[Stadtbahn]]-Linie {{LinieS9-Symbol}}.
*Gottlob Ade, Gemeinderat, gestorben.

== Sehenswürdigkeiten ==
* Die [[Michaelskirche (Ötisheim)|Michaelskirche]] wurde 1356 erstmals urkundlich erwähnt.
* Das [[Evangelisches Gemeindehaus (Ötisheim)|Evangelisches Gemeindehaus]] ist das frühere Rathaus aus der Zeit um 1600. Das Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte und ist seit 1950 im Besitz der Kirchengemeinde.
* Das [[Evangelisches Pfarrhaus (Ötisheim)|Evangelische Pfarrhaus]] ist ein historisches Fachwerkgebäude aus der Zeit um 1700.
* Der [[Pfleghof (Ötisheim)|Pfleghof]] ist ein früheres Verwaltungsgebäude des [[Kloster Maulbronn|Klosters Maulbronn]].
* Die [[Kelter (Ötisheim)|Kelter]] wurde 1701 vom königlichen Kameralamt erbaut und befindet sich seit 1826 im Besitz der Gemeinde. Nach mehrjähriger Sanierung dient das Gebäude seit 2010 als Veranstaltungsort.
* Im Teilort [[Schönenberg]] gibt es mit der [[Henri-Arnaud-Kirche (Schönenberg)|Henri-Arnaud-Kirche]] und dem [[Waldensermuseum "Henri-Arnaud-Haus"]] zahlreiche Zeugnisse der [[Waldenser]].

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== Persönlichkeiten ==
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== Adresse ==
== Adresse ==
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
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*{{Wikipedia}}
*{{Wikipedia}}
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[[Kategorie:Ötisheim| ]]
[[Kategorie:Ötisheim| ]]
[[Kategorie:Stromberg]]
[[Kategorie:Stromberg]]
[[Kategorie:Ortschaft|Otisheim]]

Aktuelle Version vom 24. April 2020, 11:17 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
Karte anzeigen
Ötisheim
Kreis: Enzkreis
Koordinaten: 48° 96′ N, 8° 61′ O
Höhe: 243 m ü. NN
Fläche: 14,27 km²
Einwohner: 4.857 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 340 Einwohner/km²
Postleitzahl: 75443
Vorwahl: 07041
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schönenbergerstraße 2
75443 Ötisheim
Webpräsenz: www.oetisheim.de
Bürgermeister: Werner Henle
Lage von Ötisheim im Enzkreis
Ötisheim aus der Luft
Blick auf Ötisheim
Ortsplan von 1867
Die Kirche und das Pfarrhaus in Ötisheim

Ötisheim ist eine Gemeinde im Enzkreis, sie liegt ca. 14 km nordöstlich von Pforzheim und ca. 4 km nordwestlich von Mühlacker. Die Gemeinde besteht aus dem Ort Ötisheim (im Volksmund auch Aize genannt) und den Teilorten Corres, Erlenbach und Schönenberg. Auf dem Gemeindegebiet liegen die Wüstungen Kolbenhausen, Brinklingen und Hegnach.

Geschichte

Nahe des Ötisheimer Ortskerns bestand zur Römerzeit eine Siedlung. Ebenso stand bei Corres ein römisches Gebäude.

Ötisheim wurde erstmals 791 im Lorscher Codex urkundlich als "Autinesheim" erwähnt und ist nach dem "Heim einer Person namens Otin" benannt. Gräberfunde bezeugen, dass der Ort schon in der frühen Merowingerzeit bestand. Der ursprüngliche Herrenhof lag wahrscheinlich auf den heutigen Hofäckern südöstlich des heutigen Ortskerns. Weitere Hinweise für den Herrenhof geben die Flurnamen Brühl, Hofwiesen und Salgärten. Der Herrenhof dürfte zwischen 1156 und 1177 zu einer Grangie des Kloster Maulbronns geworden sein.

Seit 1285 hatte das Kloster Maulbronn das Vogtrecht von den Herren von Enzberg übernommen, seit 1376 auch die Gerichtsbarkeit über das Dorf. In Ötisheim stand ein Maulbronner Pflegehof, welcher für die Orte Ötisheim, Lomersheim, Mühlhausen/Enz, Dürrmenz, Mühlacker, Eckenweiher und Kieselbronn zuständig war. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Ötisheim geplündert und niedergebrannt. In Folge dieses Krieges kam es mit dem Kloster Maulbronn im Jahr 1504 an Württemberg. Im Jahr 1692 haben französische Truppen bei Ötisheim die Reichstruppen besiegt und dabei das Dorf niedergebrannt. 1699 wurden auf der Gemarkung die Orte Corres und Schönenberg von Waldensern gegründet und letztere erhielt eine eigene Gemarkung. Mit der Verwaltungsneuordnung, die nach den württembergischen Gebietszuwächsen durch den Reichsdeputationshauptschluss notwendig war, wurde Ötisheim dem Oberamt Maulbronn zugeordnet und ging so 1938 im Landkreis Vaihingen auf. Seit der Gemeindereform 1973 gehört der Ort zum Enzkreis.

1924 wurde Schönenberg eingemeindet.

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister Werner Henle wurde 2018 in seine vierte Amtszeit gewählt.

Gemeinderat

Gemeinderat der Gemeinde Ötisheim, Stand 2019
FWV/UBL 46,1 % Uwe Oehler, Ulrich Jaggy, Jürgen Halbich, Harald Ruhl, Thilo Hook, Wolfgang Vetter, Hans-Martin Luib
SPD 22,2 % Günter Kolb, Andrea Maisel, Margrit Hammer
BUN 15,9 % Ingrid Burger, Sabine Burkhard-Dürr
Es geht noch mehr... 15,9 % Dorthe Hönicke, Sebastian Hebel

Jetzige und ehemalige Gemeinderatsmitglieder A-Z: siehe Kategorie:Gemeinderat (Ötisheim) mit aktuell 2 Einträgen.

Wappen

Das Wappen zeigt auf goldenem (Gelb) Grund schräggekreuzt einen roten Abtsstab und eine grüne Eidechse.

Der Abtsstab deutet die jahrhunderte lange klösterliche Grundherrschaft des Klosters Maulbronn an. Die Eidechse (mundartlich Aitsa) deutet auf den vermuteten alten Ortsnamen Eidexheim hin und setzt wohl den Ortsnamen volksetymologisch um.

Partnerschaften

  • Lauris
  • Lourmarin
  • Mérindol
  • Puget sur Durance
  • Puyvert

Ötisheim hat mit den fünf französischen Partnergemeinden, aus der Gegend bei Avignon, 1994 einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Wesentliches verbindendes Element ist die gemeinsame Waldenser-Geschichte.

Der Sitz der französischen Waldenservereinigung ist in Mérindol, der deutsche Sitz ist im Ortsteil Schönenberg, im Waldensermuseum.

Wirtschaft

Bestehende Unternehmen

Ehemalige Unternehmen

Gewerbegebiete

  • keine Einträge gefunden

Verkehr

Ötisheim-Bahnhof ist seit 1999 eine Haltestelle an der Stadtbahn-Linie S9.

Sehenswürdigkeiten

Vereine

Persönlichkeiten

Automatisch generierte Listen
aus semantischen Verknüpfungen
in den jeweiligen Personenartikeln.
Siehe auch Kategorie:Person (Ötisheim) (61 Einträge)

Tätig in Ötisheim

Ehrenbürger von Ötisheim

Geboren in Ötisheim

Gestorben in Ötisheim

Straßen

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A
Ahornweg, Aischbühlstraße, Akazienweg, Allmendstraße, Alte Mühlacker Straße, Am Brunnenhäusle, Amselstraße, Auheckenstraße,
B
Bachstraße, Bahnhofstraße, Bergweg, Bierkeller, Buchenweg
C
Corresstraße
E
Eichendorffstraße, Eichenstraße, Eichenweg, Eidechsenweg, Erbäckerstraße, Erlenbacher Weg
F
Falkenweg, Fasanenstraße, Finkenstraße, Fleckenweg, Fontaneweg, Friedhofstraße
G
Gartenstraße, Godenweg, Goethestraße, Gottlob-Linck-Straße
H
Hafnergasse, Haldenstraße, Hauffweg, Heinestraße, Henri-Arnaud-Straße, Hermann-Albrecht-Straße, Herrgottwiesenweg, Hessestraße, Hintere Gasse, Hohler Graben, Hölderlinweg, Holunderweg
I
Im Bruch, Im Brühl, Im Hägnach, Im Krustrain, Im Röhrich, Im Wiesengrund, Industriestraße
J
Jahnnweg
K
Kastanienweg, Kernerstraße, Kieselbronner Straße, Kirchberg, Kirchgasse
L
Lämmlesstraße, Lange Gasse, Lerchenstraße, Lessingweg, Lindenweg, Lönsweg, Ludwig-Zeller-Weg
M
Maulbeeergäßchen, Maulbronner Straße, Max-Eyth-Straße, Meisenweg, Mörikeweg, Mühlackerstraße
O
Ob der Steingrube, Obertal, Öläckerstraße, Ötisheimer Straße
P
Petrus-Waldus-Weg, Pfarrwinkel, Piemontweg, Postgasse, Pforzheimer Straße
R
Rilkeweg
S
Schelmenweg, Scherrkesselweg, Schillerstraße, Schlattstraße, Schlehenweg, Schmiedgasse, Schönenberger Straße, Schubartweg, Schwalbenweg, Seilerbahn, Seitengasse, Sengachweg, Starenweg, Staudachstraße, Steidachstraße, Sudetenstraße
V
Vogelsangstraße, Vogt-Greber-Weg
W
Wachtelstraße, Waldenserstraße, Waldstraße, Wallgrabenstraße, Weinbergweg, Weißdornweg, Wielandweg, Wurmbergweg

Adresse

Gemeindeverwaltung Ötisheim
Schönenberger Straße 2
75443 Ötisheim
Telefon: (0 70 41) 95 01 - 0
Telefax: (0 70 41) 95 01 - 30

Weblinks

 Commons: Ötisheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Der Ort Ötisheim mit den Teilorten Corres, Erlenbach und Schönenberg bilden die Gemeinde Ötisheim.