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Manfred Rothschild

Von Stadtwiki

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Manfred Rothschild (geboren 7. März 1926 in Pforzheim) war Schüler in Pforzheim an der Osterfeld-Schule. Er war ein Pforzheimer Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung und damit der „Scho’a“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust), aber er konnte die nationalsozialistische Judenverfolgung und die „Scho’a“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust) überleben.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Überleben

Manfred Rothschild war der Sohn von Editha und Martin Rothschild und der Bruder von Evelyn Rothschild. Er musste wie seine Schwester Evelyn Rothschild ab 1936 das Schul-Ghetto für jüdische Kinder an der Hindenburg-Schule (heute wieder Osterfeld-Realschule) besuchen. Manfred, der 1936 die Adolf-Hitler-Schule (später wieder Nordstadt-Schule) verlassen musste, war im Schul-Ghetto in der Gruppe der älteren bei der Lehrerin Liesel Halberstadt; seine Schwester Evelyn war in der "Klasse" der jüngeren Kinder bei der Lehrerin Hedwig David. Die Geschwister Manfred und Evelyn konnten mit ihren Eltern Editha und Martin 1939 noch rechtzeitig über Frankreich in die USA fliehen.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Manfred Rothschild am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.

Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

Weblinks

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