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Liesel Halberstadt

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Liesel Halberstadt (Geburtsdatum und Geburtsort unbekannt) war Lehrerin in Pforzheim und wurde Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Inhaltsverzeichnis

Diskriminierung

Sie bekam 1933 aufgrund des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ Berufsverbot und arbeitete ab 1936 am Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule.

Erinnerungen

Erna Wassermann:

„Da war auch ein Fräulein Halberstadt, die die Älteren unterrichtete, sie hat auch Englisch-Stunden gegeben. Ich war immer in ihrer Englisch-Klasse.“

Bruno Fischer, der die Gewerbeschule 1938 verlassen musste:

„Ich habe diese Frau gekannt als Lehrerin an der hebräischen Schule an der Rennfeldstraße... sie war sehr religiös und ging zum Gottesdienst in diese Gemeinde“.

Die Schülerin Herta Dreifuß:

„Meine Lehrerin war Fräulein Halberstadt, die sich große Mühe gab, uns etwas zu lehren…“

Flucht

Liesel Halberstadt floh 1939 in die USA.

Erinnerung

Diesem Artikel fehlt ein Foto des „Stolpersteins“. – Wer ein passendes Bild hat, dessen Copyright-Bedingungen es erlauben, es im Stadtwiki zu verwenden, der lade es doch bitte hoch.

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Liesel Halberstadt am 27. Januar 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

Weblinks

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