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Karl Leopold Landau

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Stolperstein am Osterfeld

Karl Leopold Landau (geboren 19. Mai 1928 in Pforzheim) war Schüler in Pforzheim an der Osterfeld-Schule und wurde Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Inhaltsverzeichnis

Diskriminierung

Karl – heute: Uri – musste von 1936 bis 1938 das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule besuchen.

Deportation

Am 22. Oktober 1940 deportierten ihn die Nationalsozialisten mit seinen Eltern Klara und Alfred aus der Kronprinzenstraße 25 ins Lager Gurs. Die Nazis deportierten die Eltern im November 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz.

Rettung

Er selbst wurde von Hilfsorganisationen wie den Quäkern, versehen mit falschen Papieren, in ein Kinderheim in Aspet bei Toulouse für franz. Waisenkindern gebracht und in der Gegend von Le-Chambon-sur-Lignon im Zentralmassiv gerettet.

Karl Landau erreichte, dass für Alice Resch, Mitglied der Hilfsorganisation der christlichen Gemeinschaft der Quäker im Lager Gurs, ein Baum in der Allee der Gerechten in Yad Vashem, Jerusalem gepflanzt wurde.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Karl Leopold Landau am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.

Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

Weblinks

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