Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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'''Knittlingen''' ist eine Stadt im [[Enzkreis]]. Sie entstand durch Eingliederung der Gemeinden [[Kleinvillars]] ([[1972]]) und [[Freudenstein-Hohenklingen]] ([[1975]]). |
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Knittlingen liegt ziemlich genau zwischen [[Kraichgau]] und dem [[Stromberg]]. |
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Bürgermeister der 7658 Einwohner (Stand: Dezember 2006) zählenden Gemeinde ist Heinz-Peter Hopp. |
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== Geschichte == |
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Das Gebiet um Knittlingen war schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Funde aus der Linearbandkeramik (5700-4900 v. Chr.) wurden in der Flur ''Ob Oberhofen'', ''Altenhofen'', ''Gigelberg'', ''Scheuerbrunnen'', ''Bergfeld'' und ''Büschlehof'' gemacht. Ebenso gibt es Funde aus der Hinkelsteinkultur (4900-4700 v. Chr.), Großgartacher Kultur (4700-4500 v. Chr.) und Rössener Kultur (4500-4300 v. Chr.). Aus der Urnenfelderkultur (1200-800 v. Chr.) fand man Scherben, eine Grababdeckung und ein Bronzeschwert. Siedlungsspuren sind auch in der Latene-Zeit nachweisbar (u.a. zwei Münzen). |
Das Gebiet um Knittlingen war schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Funde aus der Linearbandkeramik (5700-4900 v. Chr.) wurden in der Flur ''Ob Oberhofen'', ''Altenhofen'', ''Gigelberg'', ''Scheuerbrunnen'', ''Bergfeld'' und ''Büschlehof'' gemacht. Ebenso gibt es Funde aus der Hinkelsteinkultur (4900-4700 v. Chr.), Großgartacher Kultur (4700-4500 v. Chr.) und Rössener Kultur (4500-4300 v. Chr.). Aus der Urnenfelderkultur (1200-800 v. Chr.) fand man Scherben, eine Grababdeckung und ein Bronzeschwert. Siedlungsspuren sind auch in der Latene-Zeit nachweisbar (u.a. zwei Münzen). |
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Knittlinger Ausbauorte sind [[Freudenstein]], [[Hohenklingen]] und [[Diefenbach]] sowie die abgegangenen Orte [[Weisach (Grangie)|Weißach]], [[Oberhofen (Knittlingen)|Oberhofen]], [[Mäulbronn]], [[Alter Hof]] und [[Hägenich (Knittlingen)|Hägenich]]. |
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== Weblinks == |
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* {{Homepage|www.Knittlingen.de}} |
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Version vom 8. Juni 2019, 08:58 Uhr
| Knittlingen | |
| Kreis: | Enzkreis |
| Koordinaten: | 49° 02′ N, 8° 75′ O |
| Höhe: | 196 m ü. NN |
| Fläche: | 26,33 km² |
| Einwohner: | 7.820 Stand: 31.12.2008 |
| Bevölkerungsdichte: | 297 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 75438 |
| Vorwahl: | 07043 07045 |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Marktstraße 19 75438 Knittlingen |
| Webpräsenz: | www.knittlingen.de |
| Bürgermeister: | Heinz-Peter Hopp |
| Lage von Knittlingen im Enzkreis | |


Knittlingen ist eine Stadt im Enzkreis. Sie entstand durch Eingliederung der Gemeinden Kleinvillars (1972) und Freudenstein-Hohenklingen (1975).
Geografie
Knittlingen liegt ziemlich genau zwischen Kraichgau und dem Stromberg.
Geschichte
Das Gebiet um Knittlingen war schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Funde aus der Linearbandkeramik (5700-4900 v. Chr.) wurden in der Flur Ob Oberhofen, Altenhofen, Gigelberg, Scheuerbrunnen, Bergfeld und Büschlehof gemacht. Ebenso gibt es Funde aus der Hinkelsteinkultur (4900-4700 v. Chr.), Großgartacher Kultur (4700-4500 v. Chr.) und Rössener Kultur (4500-4300 v. Chr.). Aus der Urnenfelderkultur (1200-800 v. Chr.) fand man Scherben, eine Grababdeckung und ein Bronzeschwert. Siedlungsspuren sind auch in der Latene-Zeit nachweisbar (u.a. zwei Münzen).
Römische Spuren einer Wohnsiedlung finden sich nordöstlich im Flur "Feierabend" (Baureste), im Gewann "Büschle" (röm. Bauernhof, Mauerreste), im Gewann "Torfwiesen" (röm. Siedlung), im "Weissacher Tal"/"Oberhofen" (Baureste, Scherben), im Gewann "Lange Länder" (Mauerrester mehrere Gebäude) und im "Seeberg". In der Flur "Dürrwinkel" (Suttersbach) kamen Fragmente einer Säule, Hausteine, Ziegelreste und Scherben zu Tage, die vielleicht auf einen römischen Gutshof hindeuten. Im Knittlinger Ortskern wird eine Hofanlage oder befestigte Siedlung (Kastell-vici) vermutet, weshalb eine kontinuierliche Besiedlung denkbar wäre. Außerdem existierte zwischen Bretten und Knittlingen ein kleiner Tempel.
Reihengräberfunde im Nordwesten belegen, dass der Ort schon zur frühen Frankenzeit existierte. Unter dem Namen Cnudelingen ist die Gemeinde Knittlingen im Jahr 843 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von einem Personennamen *Knutil ab und hatte die Bedeutung "Grobian, grober Mensch" (vgl. mhd. knütel). Der Name hat den selben Ursprung wie der Karlsruher Vorort Knielingen (793 Cnutlingen).
Grundbesitz in Knittlingen hatten unter anderem die Klöster Lorsch, Weißenburg und Hirsau sowie mehrere weltliche Adelige wie die Markgrafen von Baden. Hauptbesitzer bis zum 13. Jahrhundert waren jedoch die Herren von Bretten. Im 12. Jahrhundert tritt ein Adelbert von Knittlingen urkundlich in Erscheinung. 1156 besaß das Kloster Maulbronn hier eine Grangie. Bis Mitte des 13. Jahrhunderts erwarb das Kloster fast den ganzen Ort von den Herren von Bretten. In dieser Zeit wird zwischen einem Unter-, Mittel- und Oberdorf unterschieden.
1360 wird Knittlingen vom Pfalzgrafen zerstört und steht danach unter dessen Schirmherrschaft.
1504 wurde der Ort württembergisch und damals erstmals als Städtlein bezeichnet.
Das ursprüngliche Knittlingen war durch eine Mauer umgeben und war damit wehrhaft. Außerhalb der Mauer befand sich ein See.
1840 offizielles Stadtrecht.
Teilweise gehörte früher Großvillars zu Knittlingen, seit 1972 ist es aber vollständig bei der Gemeinde Oberderdingen.
Knittlinger Ausbauorte sind Freudenstein, Hohenklingen und Diefenbach sowie die abgegangenen Orte Weißach, Oberhofen, Mäulbronn, Alter Hof und Hägenich.
Politik
Bürgermeister
Rund 67 Prozent der Bürger sprachen dem Diplom-Verwaltungswirt heinz-Peter Hopp das Vertrauen aus und wählten ihn am 10. November 2013 für eine dritte Amtszeit.
Gemeinderat
| Gemeinderat der Gemeinde Ispringen, Stand 2019 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| CDU | 39,9 % | Klaus Meiser, Martin Reinhardt, Bernd Vogt, Markus Scholl, Alexander Fink, Armin Dobler, Jörg Burmistrak | |||
| SPD | 27,2 % | Michael Arnold, Gisela Dannecker, Jörg Steinhilper, Timo Steinhilper, Daniel Escalante Guzman | |||
| AL | 27,7 % | Petra Jankowski, Patricia Lopez Ramirez, Andreas Schwing, Heidi Braun, Moritz Knodel | |||
| Parteilose WV | 2,9 % | Ralf Schwarzien | |||
Jetzige und ehemalige Gemeinderatsmitglieder A-Z: siehe Kategorie:Gemeinderat (Knittlingen) mit aktuell 12 Einträgen
Partnerschaften
Die Gemeinde pflegt mit zwei spanischen Orten aus der Region Andalusien partnerschaftliche Beziehungen.
- Benaoján
- Montejaque
Verkehr
Knittlingen gehört zum Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) und zum Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Durch den Stadtteil Kleinvillars ist Knittlingen an die S-Bahn Linie S9 von Bruchsal nach Mühlacker angeschlossen. Außerdem fährt die Buslinie 143 nach Oberderdingen. Die Bundesstraße B35 ist die wichtigste Verkehrsanbindung der Stadt.
Bildung
- Dr.-Johannes-Faust-Schule, Grund-, Haupt- und Realschule mit sehr großem Einzusgebiet.
- Grundschule Freudenstein
- Praxis für integrative Lerntherapie
- Außenstelle der Volkshochschule Mühlacker
Sehenswürdigkeiten
- Faust-Museum
- Altstadt
Kultur
- Das Cellarium in der Störrmühle ist ein Veranstaltungsort.
Vereine
- Flugsportclub Knittlingen e.V.
- Mundharmonika-Orchester 1927 Knittlingen e.V.
Persönlichkeiten
Straßen
- A
- Allmendring, Am Dreschplatz, Am Kirchberg, August-Lämmle-Straße, Außerhalb Etter
- B
- Bachweg, Badgasse, Bahnhofstraße, Beethovenstraße, Bauerbacher Pfad, Baumbachweg, Bergstraße, Bertha-Benz-Straße, Birkenweg, Bollwerk, Brahmsweg, Brandhälde, Brechgraben, Brettener Straße, Brucknerweg, Brunnenstraße, Burgstallstraße, Burgunderweg
- D
- Daimlerstraße, Danielstraße, Danziger Straße, Diefenbacher Straße, Dorfgraben, Dorfweg
- E
- Eckergasse, Eichendorffstraße, Eichenweg, Engentalweg, Esselbachstraße, Etzwiesen
- F
- Fauststraße, Fichtenweg, Finkenstraße, Frankenweg, Franz-Liszt-Weg, Freudensteiner Straße, Friedenstraße, Friedhofstraße, Friedrichstraße
- G
- Gartenstraße, Geisbergstraße, Germanenring, Goethestraße, Grabenstraße, Grillparzerweg, Gröner
- H
- Häldenweg, Hainweg, Hans-Heinrich-Ehrler-Straße, Hauffstraße, Hauffstraße, Hauptstraße, Haydnstraße, Hebelstraße, Heerweg, Heinestraße, Heinrich-Wieland-Straße, Hellerhof, Henry-Ehrenberg-Platz, Hermann-Löns-Weg, Hölderlinstraße, Hohenklingenstraße, Hunnenweg
- I
- Im Bergfeld, Im Gröner, Im Hanfland, Im Kessel, Im Kleinfeld, Im Köbler, Im Schänzle, Im Spechten, Im Weinblick, Industriestraße
- J
- Jahnstraße
- K
- Kalkofenstraße, Kantstraße, Keltenring, Kennedystraße, Kernerstraße, Kirchplatz, Kirchstraße, Kleiststraße, Knittlinger Straße
- L
- Lenaustraße, Lerchenstraße, Lessingstraße, Leuzestraße, Lindenstraße, Lindenweg, Lortzingweg, Lüßstraße
- M
- Marktstraße, Maulbronner Steige, Maulbronner Straße, Merowingerweg, Mozartstraße, Mühlweinbergstraße
- N
- Nicolaistraße
- O
- Oberer Steinweg, Ölbronner Straße, Ölwiesenstraße
- P
- Panoramastraße, Parkstraße, Paul-Kieselmann-Straße, Pfleghof, Pflegmühleweg, Pforzheimer Straße
- Q
- Querstraße
- R
- Reutweg, Richard-Wagner-Straße, Richard-Wolf-Straße, Rilkeweg, Robert-Bosch-Straße, Römerweg, Rosenstraße
- S
- Salzachweg, Scheffelstraße, Schießmauerweg, Schillerstraße, Schillingswaldstraße, Schönblickstraße, Schubertstraße, Schützenweg, Schulstraße, SchwabstraßeSchießmauerweg, Seestraße, Seewiesenstraße, Silcherstraße, Sommerhaldenweg, Stephan-Gerlach-Straße, Stifterweg, Störrmühle, Stöckachstraße, Stockbachstraße, Stuttgarter Straße, Suebenweg
- T
- Talaue, Talstraße, Tannenweg, Theodor-Storm-Straße, Torstraße
- U
- Uhlandstraße, Unterer Steinweg, Untere Straße
- W
- Waldenserstraße, Weinbergweg, Weinsteige, Wetterkreuzstraße, Wiesenstraße, Wilhelm-Busch-Weg
- Z
- Zeppelinstraße, Ziegelhütte
Weblinks
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.

