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Tiefenbronn: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Tiefenbronn''' ist eine Gemeinde im [[Enzkreis]]. Sie besteht aus den Ortsteilen Tiefenbronn, [[Lehningen]] und [[Mühlhausen (Würm)]].
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[[File:Landschaftsaufnahmen bei Tiefenbronn 24.jpg|thumb|Blick über die Dächer von Tiefenbronn]]
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'''Tiefenbronn''' ist eine Gemeinde im [[Enzkreis]]. Sie besteht aus den Teilorten Tiefenbronn, [[Lehningen]] und [[Mühlhausen (Würm)]]. Tiefenbronn hat insgesamt 5600 Einwohner, der Ortsteil selbst 2600 (Stand: 2006). Tiefenbronn mit seinen Teilorten gehört zum [[Biet]].


== Geschichte ==
Tiefenbronn wurde erstmals um [[1105]] im Hirsauer Codex erwähnt.
[[1324]] kaufte der Ritter Wolf I. von Stein, von der Juliusburg zu Steinegg den Ort.
1407 wurde Tiefenbronn an Dieter V. von [[Herren von Gemmingen|Gemmingen]]-[[Hagenschieß]] weiterverkauft. Die Herren von Gemmingen beherrschten bis 1805 den Ort. Das Großherzogtum Baden hat sich [[1806]] das ganze Biet einschließlich Tiefenbronn einverleibt. Im Jahr [[1839]] wurde der Ort an die badischen Markgrafen verkauft. Sie verliehen Tiefenbronn die Markt-, Weggeld- und Geleitrechte, worauf es einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm und ein bedeutender Marktflecken und Handwerkerdorf wurde.
Mit der Industrialisierung nach [[1900]] entwickelte sich Tiefenbronn zur Arbeiterwohngemeinde

=== Kirchengeschichte ===
Aus dem Weihetagebuch des Johann Adam Buckel:

*Am 11. September 1748 wurden ca. 600 Firmlinge in Tiefenbronn, Neuhausen, Steinegg, Hamberg, Schellbronn, Hohenwarth und Lehningen gefirmt.

*Am 4. August 1756 wurden in Tiefenbronn 407 Firmlinge aus Tiefenbronn, Mühlhausen, Esingen und Bilfingen gefirmt.

*Am 5. Mai 1767 wurden in Tiefenbronn 594 Firmlinge aus Tiefenbronn, Neuhausen, Steinegg, Hohenwart, Schellbronn, Hamberg, Mühlhausen und Lehningen gefirmt.

*Am 6. Mai 1767 fand in Tiefenbronn die Firmung für 114 Firmlinge aus Dötzingen statt. ("inter quos quidam erant ex Wila, ceteris Wilanis obstinaciter emanentibus" = unter ihnen einige aus Weiler (Weil der Stadt), . . . . )

(Quelle: Das Weihetagebuch des Speyerer Weihbischofs Johann Adam Buckel von 1746 bis 1771 - Schriften des Diözesan-Archivs Speyer 3 - Clemens Jöckle)

== Politik ==
=== Bürgermeister ===
Der parteilose [[Frank Spottek]] wurde am 11. März 2012 mit 78,6 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.
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=== Wappen ===
Das Wappen zeigt in Blau auf grünem Boden einen gemauerten goldenen Ziehbrunnen mit einem goldenen Eimer.
Das Wappen stellt bildlich den Ortsnamen dar.

== Wirtschaft ==
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== Sehenswürdigkeiten ==
*Die katholische Kirche [[St. Maria Magdalena (Tiefenbronn)|St. Maria Magdalena]] wurde um das Jahr [[1400]] erbaut und ist mit ihren Kunstschätzen überregional bedeutend. Der [[Magdalenenaltar]] von Lukas Moser aus dem Jahre 1431 und der Hochaltar von Hans Schüchlin aus dem Jahre 1469 sind einzigartig. Außerdem haben eine gotische Silbermonstanz von Jörg Seld sowie die zalreichen Grabdenkmale der Herren von Gemmingen hohe kulturhistorische Bedeutung.
*Das [[Schloss Tiefenbronn]] der Heren von Gemmingen befand sich einst direkt neben der Kirche. Der 1851 abgerissene Palas befand sich unmittelbar südlich neben der Kirche und war mit einem Übergang mit dieser verbunden. Westlich der Kirche erstreckten sich Wirtschaftsgebäude. Der gesamte Schlosskomplex war ummauert und bewehrt. Von der Schlossanlage blieben einige Nebengebäude sowie Reste der Begrenzungstürme im Südosten und Südwesten sowie über den Ort verteilte Spolien wie ein am Bierkeller platziertes Bauteil mit Voluten und ein am Rathaus eingemauerter Wappenstein erhalten.
*Das [[Jägerhaus (Tiefenbronn)|Jägerhaus]] ist der ehemalige Sitz der Jagdverwaltung der Herren von Gemmingen. Der am Giebel dreifach auskragende Fachwerkbau, der sich innerhalb des ummauerten Schlossbezirks befand, ist datiert 1595. Das Gebäude gehört inzwischen zum gegenüberliegenden [[Hotel Ochsen Post (Tiefenbronn)|Hotel Ochsen Post]], in dem sich bis etwa 1940 die Poststation des Ortes befand.
*Die [[Brillenschmiede (Tiefenbronn)|Brillenschmiede]] ist das ehemalige, unmittelbar an den Schlossbereich angrenzende alte Rathaus, wurde ab 1872 als Schmiede genutzt und ist heute Sitz eines Optikers. Es enthält noch Teile der historischen Schmiedeeinrichtung.
*Das [[Rathaus (Tiefenbronn)|Rathaus]] ist ein zweigeschossiger Bau aus dem 18. Jahrhundert, der seit 1872 als Rathaus dient. Bis 1957 war in dem Gebäude auch die Schule untergebracht. Der eingemauerte Wappenstein von 1595 stammt von dem abgerissenen Schlossgebäude.
*Das [[Zollhaus (Tiefenbronn)|Zollhaus]] wurde zur Erhebung des Wegezolls für die Hauptstraße von Stuttgart nach Pforzheim sowie zur Erhebung der Marktgebühren der Vieh- und Krämermärkte genutzt.
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*Der [[Alter Kindergarten (Tiefenbronn)|Alte Kindergarten]] ist ein Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. Das Gebäude war einst Wohnsitz von Angehörigen der Familie Gemmingen, diente danach als Schulhaus, später als Kindergarten und Poststelle und ist heute die Polizeistation.
*Das Geburtshaus des Naturforschers [[Franz Josef Gall]] (1758-1828) ist ein Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert und mit einer Gedenktafel versehen.
*Die [[Friedenskirche (Tiefenbronn)|Friedenskirche]] ist die evangelische Kirche des Ortes und wurde 1899 eingeweiht.
*Mit der [[Johanneskapelle (Tiefenbronn)|Johanneskapelle]] beim alten Friedhof verfügt Tiefenbronn über ein drittes historisches Kirchengebäude.
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== Persönlichkeiten ==
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
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*{{Homepage|www.tiefenbronn.de}}
*{{Wikipedia}}
*{{Wikipedia}}


{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Tiefenbronn}}
[[Kategorie:Enzkreis]]
[[Kategorie:Tiefenbronn| ]]
{{stub}}
[[Kategorie:Würmtal]]
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis}}
[[Kategorie:Heckengäu]]
[[Kategorie:Ortschaft]]

Aktuelle Version vom 3. Mai 2020, 10:55 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
Karte anzeigen
Tiefenbronn
Kreis: Enzkreis
Koordinaten: 48° 81′ N, 8° 81′ O
Höhe: 428 m ü. NN
Fläche: 14,79 km²
Einwohner: 5.364 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 363 Einwohner/km²
Postleitzahl: 75233
Vorwahl: 07234
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemmingenstraße 1
75233 Tiefenbronn
Webpräsenz: www.tiefenbronn.de
Bürgermeister: Frank Spottek
Lage von Tiefenbronn im Enzkreis
Blick über die Dächer von Tiefenbronn
Franz-Josef-Gall-Straße in Tiefenbronn
Ortsdurchfahrt, Foto von 1977
Gemeinde- und Kulturhaus Rose

Tiefenbronn ist eine Gemeinde im Enzkreis. Sie besteht aus den Teilorten Tiefenbronn, Lehningen und Mühlhausen (Würm). Tiefenbronn hat insgesamt 5600 Einwohner, der Ortsteil selbst 2600 (Stand: 2006). Tiefenbronn mit seinen Teilorten gehört zum Biet.

Geschichte

Tiefenbronn wurde erstmals um 1105 im Hirsauer Codex erwähnt. 1324 kaufte der Ritter Wolf I. von Stein, von der Juliusburg zu Steinegg den Ort. 1407 wurde Tiefenbronn an Dieter V. von Gemmingen-Hagenschieß weiterverkauft. Die Herren von Gemmingen beherrschten bis 1805 den Ort. Das Großherzogtum Baden hat sich 1806 das ganze Biet einschließlich Tiefenbronn einverleibt. Im Jahr 1839 wurde der Ort an die badischen Markgrafen verkauft. Sie verliehen Tiefenbronn die Markt-, Weggeld- und Geleitrechte, worauf es einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm und ein bedeutender Marktflecken und Handwerkerdorf wurde. Mit der Industrialisierung nach 1900 entwickelte sich Tiefenbronn zur Arbeiterwohngemeinde

Kirchengeschichte

Aus dem Weihetagebuch des Johann Adam Buckel:

  • Am 11. September 1748 wurden ca. 600 Firmlinge in Tiefenbronn, Neuhausen, Steinegg, Hamberg, Schellbronn, Hohenwarth und Lehningen gefirmt.
  • Am 4. August 1756 wurden in Tiefenbronn 407 Firmlinge aus Tiefenbronn, Mühlhausen, Esingen und Bilfingen gefirmt.
  • Am 5. Mai 1767 wurden in Tiefenbronn 594 Firmlinge aus Tiefenbronn, Neuhausen, Steinegg, Hohenwart, Schellbronn, Hamberg, Mühlhausen und Lehningen gefirmt.
  • Am 6. Mai 1767 fand in Tiefenbronn die Firmung für 114 Firmlinge aus Dötzingen statt. ("inter quos quidam erant ex Wila, ceteris Wilanis obstinaciter emanentibus" = unter ihnen einige aus Weiler (Weil der Stadt), . . . . )

(Quelle: Das Weihetagebuch des Speyerer Weihbischofs Johann Adam Buckel von 1746 bis 1771 - Schriften des Diözesan-Archivs Speyer 3 - Clemens Jöckle)

Politik

Bürgermeister

Der parteilose Frank Spottek wurde am 11. März 2012 mit 78,6 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.

Gemeinderat

Gemeinderat der Gemeinde Tiefenbronn, Stand 2019
CDU 36,1 % Stefan Kunle, Bernd Schmid, Wolfgang Georg Liebl, Karina Kirsch, Ralf Bommer
LMU 34,9 % Dieter Leicht, Pina Stähle, Ihno Stähle, Florian Jost, Bettina Günther
Freie Wähler 13,9 % Nicolai Raith, Claudia Socha
SPD 12,0 % Nils Hof, Jan-Hendrik Siart

Jetzige und ehemalige Gemeinderatsmitglieder A-Z: siehe Kategorie:Gemeinderat (Tiefenbronn) mit aktuell 1 Eintrag.

Wappen

Das Wappen zeigt in Blau auf grünem Boden einen gemauerten goldenen Ziehbrunnen mit einem goldenen Eimer. Das Wappen stellt bildlich den Ortsnamen dar.

Wirtschaft

Bestehende Unternehmen

Ehemalige Unternehmen

Gewerbegebiete

Sehenswürdigkeiten

  • Die katholische Kirche St. Maria Magdalena wurde um das Jahr 1400 erbaut und ist mit ihren Kunstschätzen überregional bedeutend. Der Magdalenenaltar von Lukas Moser aus dem Jahre 1431 und der Hochaltar von Hans Schüchlin aus dem Jahre 1469 sind einzigartig. Außerdem haben eine gotische Silbermonstanz von Jörg Seld sowie die zalreichen Grabdenkmale der Herren von Gemmingen hohe kulturhistorische Bedeutung.
  • Das Schloss Tiefenbronn der Heren von Gemmingen befand sich einst direkt neben der Kirche. Der 1851 abgerissene Palas befand sich unmittelbar südlich neben der Kirche und war mit einem Übergang mit dieser verbunden. Westlich der Kirche erstreckten sich Wirtschaftsgebäude. Der gesamte Schlosskomplex war ummauert und bewehrt. Von der Schlossanlage blieben einige Nebengebäude sowie Reste der Begrenzungstürme im Südosten und Südwesten sowie über den Ort verteilte Spolien wie ein am Bierkeller platziertes Bauteil mit Voluten und ein am Rathaus eingemauerter Wappenstein erhalten.
  • Das Jägerhaus ist der ehemalige Sitz der Jagdverwaltung der Herren von Gemmingen. Der am Giebel dreifach auskragende Fachwerkbau, der sich innerhalb des ummauerten Schlossbezirks befand, ist datiert 1595. Das Gebäude gehört inzwischen zum gegenüberliegenden Hotel Ochsen Post, in dem sich bis etwa 1940 die Poststation des Ortes befand.
  • Die Brillenschmiede ist das ehemalige, unmittelbar an den Schlossbereich angrenzende alte Rathaus, wurde ab 1872 als Schmiede genutzt und ist heute Sitz eines Optikers. Es enthält noch Teile der historischen Schmiedeeinrichtung.
  • Das Rathaus ist ein zweigeschossiger Bau aus dem 18. Jahrhundert, der seit 1872 als Rathaus dient. Bis 1957 war in dem Gebäude auch die Schule untergebracht. Der eingemauerte Wappenstein von 1595 stammt von dem abgerissenen Schlossgebäude.
  • Das Zollhaus wurde zur Erhebung des Wegezolls für die Hauptstraße von Stuttgart nach Pforzheim sowie zur Erhebung der Marktgebühren der Vieh- und Krämermärkte genutzt.
  • Das Bürger- und Kulturhaus Rose, ehemals Frei- und Asylhaus, wurde im Jahr 1512 erbaut und wird seit 1992 zu Gemeinderatssitzungen und für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
  • Der Alte Kindergarten ist ein Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. Das Gebäude war einst Wohnsitz von Angehörigen der Familie Gemmingen, diente danach als Schulhaus, später als Kindergarten und Poststelle und ist heute die Polizeistation.
  • Das Geburtshaus des Naturforschers Franz Josef Gall (1758-1828) ist ein Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert und mit einer Gedenktafel versehen.
  • Die Friedenskirche ist die evangelische Kirche des Ortes und wurde 1899 eingeweiht.
  • Mit der Johanneskapelle beim alten Friedhof verfügt Tiefenbronn über ein drittes historisches Kirchengebäude.
  • Der bedeutendste Baukomplex des Ortsteils Mühlhausen ist das Schloss Mühlhausen, das im 16. Jahrhundert als Herrensitz der Herren von Gemmingen erbaut wurde und seit 1823 als Pfarrhaus im Besitz der evangelischen Kirchengemeinde ist.
  • Im Ortsteil Lehningen gibt es mit der Kirche St. Ottilia und im Ortsteil Mühlhausen mit der Kirche St. Alexander und der Kreuzkirche sowie mit der Dreifaltigkeitskapelle und der Marienkapelle weitere historische Sakralgebäude.

Vereine

Persönlichkeiten

Automatisch generierte Listen
aus semantischen Verknüpfungen
in den jeweiligen Personenartikeln.
Siehe auch Kategorie:Person (Tiefenbronn) (50 Einträge)

Tätig in Tiefenbronn

Ehrenbürger von Tiefenbronn

Geboren in Tiefenbronn

Gestorben in Tiefenbronn

Straßen

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A
Albrecht-Dürer-Straße, Allmendäckerstraße, Alte Wimsheimer Straße, Am Büchelberg, Am Geißberg, Am Sportplatz, Am Wasenbrunnen, Amselweg, An der Würmhalde, Auf der Steig, Auweg
B
Badstraße, Bahnhofstraße, Barbarapfad, Belchenstraße, Bergstraße, Bertha-Benz-Weg, Birkenstraße, Birkenweg, Blauenstraße, Blumenstraße, Brendstraße, Brühlstraße, Brunnenstraße, Bühlstraße
D
Daimlerstraße
E
Elzstraße
F
Feldbergstraße, Feldstraße, Finkenweg, Flurstraße, Franz-Josef-Gall-Straße, Furtstraße
G
Gansäckerstraße, Gartenstraße, Gemmingenstraße, Gerwigstraße, Grabenstraße, Grünewaldstraße
H
Hagenchießstraße, Hans-Schüchlin-Straße, Hans-Thoma-Straße, Hauptstraße, Hebelstraße, Heckenweg, Heimerrweg, Heimsheimer Straße, Henhöferstraße, Herrmann-Hesse-Weg, Heumahde, Hinter den Gärten, Hintere Straße, Hölderlinstraße, Hofstätte, Holbeinstraße, Hofstraße
I
Im Bühner, Im Kirchhölzle, Im Löhle, Im Würmtal, In der Klammet
J
Johannesstraße
K
Käthe-Kollwitz-Straße, Käthe-Kruse-Weg, Kandelstraße, Kastanienweg, Kinzigstraße, Kirchenstraße, Kirschenäckerweg, Kniebisstraße, Kreuzstraße
L
Leonberger Straße, Lerchenstraße, Liebeneckstraße, Liebenzeller Straße, Lindenstraße, Lucas-Moser-Straße, Luisenstraße
M
Mainstraße, Maria-Magdalena-Straße, Meisenweg, Mittelstraße, Mönsheimer Straße, Mörikestraße, Mühlhausener Straße, Mühlstraße, Murgstraße
N
Neuhausener Straße
O
Ölgrabenstraße
P
Parkstraße, Panoramastraße, Pfaffenäckerweg, Pforzheimer Straße
R
Rheinstraße, Riemenschneiderstraße, Ritternweg, Robert-Bosch-Straße, Römerweg, Rosenstraße
S
Schauinslandstraße, Schlattweg, Schlehenweg, Schloßgartenstraße, Schloßhof, Schönblickstraße, Schongauer Straße, Schulstraße, Schwarzwaldstraße, Schwillbachstraße, Seehausstraße, Siemensstraße, Spitzäckerweg, Stadelbachstraße, Steinegger Straße, St. Sebastian-Straße
T
Talstraße, Tiefenbronner Straße, Turnfeldstraße
U
Uhlandstraße, Untere Talstraße
V
Vaihinger Straße, Vogelsangstraße
W
Waldstraße, Weil der Städter Straße, Weilemer Weg, Wendelinstraße, Wiesenstraße, Wiesenweg, Wimsheimer Straße, Würmtalstraße
Z
Zeiläckerstraße, Zur Tränke

Weblinks

 Commons: Tiefenbronn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Die Teilorte Tiefenbronn, Lehningen und Mühlhausen (Würm) bilden die Gemeinde Tiefenbronn.