Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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'''Graf''' (seit [[1866]]) '''''Otto'' Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen''', seit [[1871]] Fürst von Bismarck (* [[Geburtstag::1. April]] [[Geburtsjahr::1815]] in {{Geboren in|Schönhausen}}, † [[Todestag::30. Juli]] [[Todesjahr::1898]] in {{Gestorben in|Friedrichsruh}} bei Hamburg), war ein deutscher [[Ist::Politiker]], erster deutscher Bundes- und Reichskanzler sowie Vorreiter des Sozialstaates. |
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Nach ihm ist in Pforzheim die [[Geehrt mit Straße::Bismarckstraße]] benannt und seit [[1900]] existiert ein [[Bismarck-Denkmal|Denkmal]] von ihm, das heute im [[Stadtgarten]] steht. |
Bismarck war [[Ehrenbürger]] der Städte [[Pforzheim]] ([[1895]]), [[Karlsruhe]] (1895) und [[Stuttgart]]. Nach ihm ist in Pforzheim die [[Geehrt mit Straße::Bismarckstraße]] benannt und seit [[1900]] existiert ein [[Bismarck-Denkmal|Denkmal]] von ihm, das heute im [[Stadtgarten]] steht. |
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| ⚫ | [[1999]] war in Pforzheim die [[Ausstellung]] "Eine goldene Feder für Bismarck" zu sehen. Dazu besuchte sein Urenkel, Fürst Ferdinand von Bismarck (*1930), Pforzheim und trug sich am [[12. Februar]] 1999 ins [[Goldenes Buch (Pforzheim)|Goldene Buch]] der Stadt ein.<ref>[http://www.Pforzheim.de/goldstadtportrait/goldenes-buch/sd-ferdinand-fuerst-von-bismarck-12-februar-1999.html Pforzheim.de mit Abbildung der Seite]</ref> |
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Bismarck ist [[Ehrenbürger]] der Städte [[Pforzheim]] ([[1895]]), [[Karlsruhe]] (1895) und [[Stuttgart]]. |
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| ⚫ | [[2005]] wurde in [[Schömberg]] bei [[Bad Wildbad]] ein [[Bismarck-Gedenkstein]] eingeweiht.<ref>[http://www.Bismarckbund.de/aktuell29.html www.Bismarckbund.de/aktuell29.html].<br>Siehe auch [http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv06/0320060121paz22.htm Uwe Greve "Hüter über die steinernen Zeugen", in: "Preußische Allgemeine Zeitung" (Ostpreußenblatt) vom 21. Januar 2006], unten</ref> |
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[[1999]] war in Pforzheim die [[Ausstellung]] "Eine Feder für Bismarck" zu sehen. |
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Zwischen dem Kupferhammer und Würm liegt im Naturschutzgebiet der Bismarckpfad mit der Bismarckkanzel |
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== Bismarck erhält eine Feder aus Pforzheim == |
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:'''''Die Friedensfeder.''' Dem Bundes-Kanzler Grafen von Bismarck ist vor Kurzem aus Süddeutschland eine kunstvoll gearbeitete goldene Feder verehrt worden mit dem Wunsche, daß er dieselbe bei der Unterzeichnung des demnächstigen Friedensvertrages benutzen möge.'' |
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meldet die Ausgabe Nr. 47 der ''Provinzial-Correspondenz'' vom [[23. November]] [[1870]].<ref>[http://Amtspresse.Staatsbibliothek-Berlin.de/pdf/9838247/1870/1870-11-23-9838247.pdf Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz] (pdf)</ref> Der Bericht fährt fort: |
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:''Graf Bismarck hat dem Uebersender, einem Goldarbeiter in Pforzheim, durch folgendes Schreiben seinen Dank ausgesprochen: |
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::''Versailles, 13. November 1870.'' |
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::''»Euer Wohlgeboren schönes und kunstreiches Geschenk hat der Großherzogliche Minister-Präsident, Herr Jolly, mir zu übergeben die Güte gehabt. Ich finde mich in einiger Verlegenheit, wie ich meinen Dank dafür aussprechen soll'' [...] ''Ich kann nur hoffen, daß der Gebrauch, zu welchem Sie diese Feder im Dienste des Vaterlandes bestimmen, dem letzteren zu dauerndem Gedeihen in einem glücklichen Frieden gereichen möge,'' [...]. ''Empfangen Sie mit meinem Danke zugleich den Ausdruck meiner persönlichen Hochachtung.«'' |
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::''(gez.) von B i s m a r c k.'' |
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Fürst<!-- seit 21.3.1871 --> Bismarck hat dann auch tatsächlich am [[10. Mai]] [[1871]] mit der goldenen Feder aus Pforzheim den Frankfurter Friedensvertrag<ref>Siehe dazu: {{Wikipedia|Friede_von_Frankfurt|Friede von Frankfurt}}</ref> unterzeichnet mit dem der [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französische Krieg]] beendet wurde. Die originale "Friedensfeder" befindet sich noch heute im Privateigentum der Familie<ref>vgl. Katalog-Nr. 8c/37b (Seite 361, Abbildung auf Seite 363) in: Dt. Histor. Museum (Hrsg.): "Bismarck - Preußen, Deutschland und Europa", 3. Auflage, Berlin 1990 ISBN 3-87584-317-7</ref> und kann im Bismarck-Museum besichtigt werden (siehe link zu Abbildung unten im Abschnitt [[Otto von Bismarck#Weblinks|Weblinks]]). |
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Außer der Pforzheimer [[Bismarckstraße]] gibt es im [[Stadtwiki:Pfenzland|Gebiet des Stadtwikis Pforzheim-Enz]] und Umland noch [[Bismarckstraße (Begriffsklärung)|Bismarckstraßen]] in |
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* Olaf Schulze: ''"Mit Diamanten gepflastert": Eine goldene Feder für Bismarck – von einem Pforzheimer Schmuckstück, das Geschichte schrieb'', in: Hans-Peter Becht und Jörg Schadt (Hrsgg.), "Wirtschaft – Gesellschaft – Städte. Festschrift für Bernhard Kirchgässner zum 75. Geburtstag", Ubstadt-Weiher 1998 |
* [[Olaf Schulze]]: ''"Mit Diamanten gepflastert": Eine goldene Feder für Bismarck – von einem Pforzheimer Schmuckstück, das Geschichte schrieb'', in: [[Hans-Peter Becht]] und Jörg Schadt (Hrsgg.), "Wirtschaft – Gesellschaft – Städte. Festschrift für Bernhard Kirchgässner zum 75. Geburtstag", Ubstadt-Weiher 1998. ISBN 3-929366-82-7 (ISBN-10) und ISBN 978-3-929366-82-2 (ISBN-13). |
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* Gerhard Albert Ritter<ref>zum Autor siehe: {{Wikipedia|Gerhard_A._Ritter|Gerhard Albert Ritter}}</ref>: ''Bismarck und die Entstehung der deutschen Sozialversicherung'' ([[Pforzheimer Hefte]] Band 8), Pforzheim 1998. ISBN 3-9804594-7-0 |
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Aktuelle Version vom 17. Juni 2023, 11:36 Uhr
Graf (seit 1866) Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, seit 1871 Fürst von Bismarck (* 1. April 1815 in Schönhausen, † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Hamburg), war ein deutscher Politiker, erster deutscher Bundes- und Reichskanzler sowie Vorreiter des Sozialstaates.
Bismarck war Ehrenbürger der Städte Pforzheim (1895), Karlsruhe (1895) und Stuttgart. Nach ihm ist in Pforzheim die Bismarckstraße benannt und seit 1900 existiert ein Denkmal von ihm, das heute im Stadtgarten steht.
1999 war in Pforzheim die Ausstellung "Eine goldene Feder für Bismarck" zu sehen. Dazu besuchte sein Urenkel, Fürst Ferdinand von Bismarck (*1930), Pforzheim und trug sich am 12. Februar 1999 ins Goldene Buch der Stadt ein.[1]
2005 wurde in Schömberg bei Bad Wildbad ein Bismarck-Gedenkstein eingeweiht.[2]
Zwischen dem Kupferhammer und Würm liegt im Naturschutzgebiet der Bismarckpfad mit der Bismarckkanzel [3]. An einem (ehemaligen) Aussichtspunkt steht ein großer Findling mit Zitaten von Bismarck u.a. zum Europa-Gedanken.
Bismarck erhält eine Feder aus Pforzheim
- Die Friedensfeder. Dem Bundes-Kanzler Grafen von Bismarck ist vor Kurzem aus Süddeutschland eine kunstvoll gearbeitete goldene Feder verehrt worden mit dem Wunsche, daß er dieselbe bei der Unterzeichnung des demnächstigen Friedensvertrages benutzen möge.
meldet die Ausgabe Nr. 47 der Provinzial-Correspondenz vom 23. November 1870.[4] Der Bericht fährt fort:
- Graf Bismarck hat dem Uebersender, einem Goldarbeiter in Pforzheim, durch folgendes Schreiben seinen Dank ausgesprochen:
- Versailles, 13. November 1870.
- »Euer Wohlgeboren schönes und kunstreiches Geschenk hat der Großherzogliche Minister-Präsident, Herr Jolly, mir zu übergeben die Güte gehabt. Ich finde mich in einiger Verlegenheit, wie ich meinen Dank dafür aussprechen soll [...] Ich kann nur hoffen, daß der Gebrauch, zu welchem Sie diese Feder im Dienste des Vaterlandes bestimmen, dem letzteren zu dauerndem Gedeihen in einem glücklichen Frieden gereichen möge, [...]. Empfangen Sie mit meinem Danke zugleich den Ausdruck meiner persönlichen Hochachtung.«
- (gez.) von B i s m a r c k.
Fürst Bismarck hat dann auch tatsächlich am 10. Mai 1871 mit der goldenen Feder aus Pforzheim den Frankfurter Friedensvertrag[5] unterzeichnet mit dem der Deutsch-Französische Krieg beendet wurde. Die originale "Friedensfeder" befindet sich noch heute im Privateigentum der Familie[6] und kann im Bismarck-Museum besichtigt werden (siehe link zu Abbildung unten im Abschnitt Weblinks).
Straßen
Außer der Pforzheimer Bismarckstraße gibt es im Gebiet des Stadtwikis Pforzheim-Enz und Umland noch Bismarckstraßen in
- Bad Wildbad im Schwarzwald
- Freudenstadt
- Kämpfelbach
- Karlsruhe
- Leonberg
- Mühlacker
- Niefern-Öschelbronn
- Stuttgart
- Tübingen
- Weil der Stadt und
- Vaihingen an der Enz
Literatur
- Olaf Schulze: "Mit Diamanten gepflastert": Eine goldene Feder für Bismarck – von einem Pforzheimer Schmuckstück, das Geschichte schrieb, in: Hans-Peter Becht und Jörg Schadt (Hrsgg.), "Wirtschaft – Gesellschaft – Städte. Festschrift für Bernhard Kirchgässner zum 75. Geburtstag", Ubstadt-Weiher 1998. ISBN 3-929366-82-7 (ISBN-10) und ISBN 978-3-929366-82-2 (ISBN-13).
- Gerhard Albert Ritter[7]: Bismarck und die Entstehung der deutschen Sozialversicherung (Pforzheimer Hefte Band 8), Pforzheim 1998. ISBN 3-9804594-7-0
Weblinks
- Das Stadtwiki Karlsruhe zum Thema „Otto von Bismarck”
- Das Rhein-Neckar-Wiki zum Thema „Otto von Bismarck”
- Wikipedia zum Thema „Otto von Bismarck”
- Abbildung in Wikimedia-Commons: Foto der originalen Goldfeder aus Pforzheim im Bismarck-Museum Friedrichsruh
- ↑ Pforzheim.de mit Abbildung der Seite
- ↑ www.Bismarckbund.de/aktuell29.html.
Siehe auch Uwe Greve "Hüter über die steinernen Zeugen", in: "Preußische Allgemeine Zeitung" (Ostpreußenblatt) vom 21. Januar 2006, unten - ↑ Warum Pforzheim bereits seit vielen Generationen Wanderer begeistert, Online-Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 15.08.2021
- ↑ Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (pdf)
- ↑ Siehe dazu: Wikipedia zum Thema „Friede von Frankfurt”
- ↑ vgl. Katalog-Nr. 8c/37b (Seite 361, Abbildung auf Seite 363) in: Dt. Histor. Museum (Hrsg.): "Bismarck - Preußen, Deutschland und Europa", 3. Auflage, Berlin 1990 ISBN 3-87584-317-7
- ↑ zum Autor siehe: Wikipedia zum Thema „Gerhard Albert Ritter”