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Simon Bloch

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Simon Bloch (geboren 21. Dezember 1886 in Sulzburg; gestorben in Gurs nach dem 15. Juli 1941) war Gymnasiallehrer und Opfer des Nationalsozialismus.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Simon Bloch gehörte zur jüdischen Gemeinde in Pforzheim und wohnte in der Kaiser-Wilhelm-Straße 5. Am 29. Juli 1905 machte er seine Prüfung als Volksschullehrer, am 2. April 1912 seine Prüfung für das höhere Lehramt. Noch im selben Monat begann er seinen Dienst als Lehramtspraktikant. Er wurde am 1. April 1913 entlassen.

Im Zeitraum zwischen dem 29. Januar 1915 und dem 8. November 1919 war er Frontkämpfer im Ersten Weltkrieg.

Ab dem 9. Dezember 1919 war er wieder als Lehramtspraktikant tätig. Ab dem 1. April 1920 arbeitete er als Professor in der Friedrich-Oberrealschule in Pforzheim.

Am 1. Januar 1936 wurde er auf Grund des § 4 der 1. Verordnung des Reichsbürgergesetztes als Jude in den Ruhestand versetzt.

Am 22. Oktober 1940 holten die Nazis Dr. Bloch aus seiner Wohnung und deportierten ihn wie 194 andere jüdische Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich.

Dr. Simon Bloch starb im Lager Gurs; sein letztes Lebenszeichen war ein Brief an Herrn Hirschheimer am 15. Juli 1941 aus dem KZ Gurs, in dem er sich im Namen anderer Pforzheimer und Pforzheimerinnen für Hilfspakete bedanke.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Dr. Simon Bloch am 28. April 2010 ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Kaiser-Wilhelm-Straße 5 in den Boden eingelassen.

Quellen

Weblinks

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