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Max Ackermann

Von Stadtwiki

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Max Ackermann (* 5. Oktober 1887 in Berlin; † 14. November 1975 in Unterlengenhardt) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben und Wirken

Max Ackermann studierte ab 1906 in Weimar, ab 1908 in Dresden in einer Zeichenklasse, danach in München und ab 1912 in Stuttgart an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste. In Stuttgart wurde er stark von den Theorien Adolf Hölzels beeinflusst, in dessen Schülerkreis er sich beteiligte.

Nach seinem Kunststudium nahm am Ersten Weltkrieg teil und wurde verwundet. Nach dem Krieg war er ein Jahr Mitglied im Künstlerkreis der blaue Reiter. In den 1920er Jahren lebte und arbeitete er in Stuttgart. Dort gründete Ackermann eine Lehrwerkstatt für Neue Kunst. In Stuttgart lehrnte er auch Wassily Kandinsky und George Grosz kennen. In Stuttgart galt er mit seinen beiden Studienkollegen Oskar Schlemmer und Willi Baumeister als Stuttgarter Dreigestirn der Moderne. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war seine Kunst stark sozialkritisch, veristisch geprägt. Er galt in dieser Zeit als überzeugter Sozialist.

Nach und nach wandte er sich der Abstraktion zu. Im Jahr 1930 gründete er in Stuttgart ein Seminar für absolute Malerei. Ab 1936 erhielt Max Ackermann ein Lehrverbot und seine Kunst galt als entartet. Seine bis dahin verkauften Werke wurden aus der Staatsgalerie entfernt. Sein Atelier wurde 1943 bei einem Bombenangriff zerstört. Er zog daraufhin nach Horn am Bodensee. Nach dem Zweiten Weltkrieg pendelte er zwischen dem Bodensee und Stuttgart. Seinen Werken wurde wieder eine hohe Bedeutung zugesprochen. Ackermann galt als der Maler der Farbe Blau.

1973 zog er nach Oberlengenhardt, später nach Bad Liebenzell-Unterlengenhardt. Dort entstand sein Spätwerk, das von deutlich klareren und kräftigeren Farben gepaart mit einer härteren Formsprache geprägt ist.

Erinnerung

In Zusammenarbeit mit dem Freundes- und Förderkreis Pforzheim Galerie e.V. zeigte das Kulturamt Pforzheim im Herbst 2004 in der Pforzheim Galerie im Kollmar & Jourdan-Gebäude eine Gesamtschau des siebzigjährigen Schaffens von Max Ackermann.

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