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Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Platz der Synagoge

Von PFENZ
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Gedenkstein am Platz der Synagoge
OpenStreetMap
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Der Platz der Synagoge ist ein verbreiterter Abschnitt der Zerrennerstraße zwischen Baumstraße und Goethestraße, direkt vor dem Volksbankhaus. Er wurde im April 1987 vom damaligen Pforzheimer Oberbürgermeister Joachim Becker benannt.

Straßennamen

Der Name erinnert an die Synagoge, die an diesem Platz stand, bis sie im Rahmen der Reichspogromnacht am Morgen des 10. November 1938 von der SA entweiht und zerstört wurde.

Gedenkstein

An der Stelle steht ein 3 Meter hoher Gedenkstein mit der Inschrift aus Sprüche Salomos Kapitel 11 Vers 11:

Durch den Segen der Frommen wird eine Stadt erhoben. Durch den Mund der Gottlosen wird sie zerbrochen.

Das Denkmal wurde am 10. November 1967 vom damaligen Pforzheimer Oberbürgermeister Dr. Willi Weigelt eingeweiht.

Stolpersteine

Am 13. März 2008 wurden auf dem Platz der Synagoge für die deportierte Familie Eckstein vier Stolpersteine verlegt.


Diskussion zum Schutz des Platzes

Im Rahmen der Demonstrationen zu den Corona-Massnahmen, aber auch zum Thema Krieg in der Ukraine gab es etliche Demonstrationen auf und um den Platz. Dabei wurden Trommeln geschlagen, standardiesierte Plakate mit Parolen der Querdenker-Szene und der Idenditären Bewegung [1] präsentiert und Parolen skandiert, was von vielen Menschen an dieser Stelle als unpassend empfunden wurde. Referenzfehler: Ungültige Verwendung von <ref>: Der Parameter „ref“ ohne Namen muss einen Inhalt haben.

Eine fraktionsübergreifende Gruppe von Stadträten forderte daraufhin ein Demonstrationsverbot im Gebiet um den Platz. Lediglich die Fraktion der Freien Wähler wollte dabei nicht mitwirken, da sie lediglich ein Verbot auf dem Platz befürwortet. [2] [3] [4]

Einzelnachweise