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Hermann Marx: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Hermann Marx]] (* [[31. Oktober]] [[1890]] in Bödigheim) war Lehrer in [[Pforzheim]] und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der [[Nationalsozialismus|NS-Herrschaft]].
[[Hermann Marx]] (* [[31. Oktober]] [[1890]] in Bödigheim) war Lehrer in [[Pforzheim]] und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der [[Nationalsozialismus|NS-Herrschaft]].



==Diskriminierung==
==Diskriminierung==

Hermann Marx war Kantor und Sekretär der [[Juden|jüdischen]] Gemeinde an der [[Zerrennerstraße]]. Er unterrichtete die Kinder des ''Schulgettos'' an der damaligen Hindenburg-, heute wieder [[Osterfeldschule|Osterfeld-Schule]].
Hermann Marx war Kantor und Sekretär der [[Juden|jüdischen]] Gemeinde an der [[Zerrennerstraße]]. Er unterrichtete die Kinder des ''Schulgettos'' an der damaligen Hindenburg-, heute wieder [[Osterfeldschule|Osterfeld-Schule]].



===Flucht===
===Flucht===

Er floh [[1938]] mit seiner Frau Selma nach Palästina.
Er floh [[1938]] mit seiner Frau Selma nach Palästina.


Die Tochter Trude (*[[1920]]) emigrierte [[1937]] nach Belgien und floh [[1940]] nach Paris. Nach dem Überfall der Wehrmacht auf Frankreich war sie kurzfristig im [[Lager Gurs]] interniert. Sie überlebte die NS-Zeit illegal in Sabarat in Südfrankreich und emigrierte [[1945]] nach Palästina.
Die Tochter Trude (*[[1920]]) emigrierte [[1937]] nach Belgien und floh [[1940]] nach Paris. Nach dem Überfall der Wehrmacht auf Frankreich war sie kurzfristig im [[Lager Gurs]] interniert. Sie überlebte die NS-Zeit illegal in Sabarat in Südfrankreich und emigrierte [[1945]] nach Palästina.


==Erinnerung==
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Im Rahmen der Aktion „[[Stolpersteine]]“ wurde für Hermann Marx am [[Stolpersteine 27. Januar 2011|27. Januar 2011]] ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.


Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des [[Kulturhaus Osterfeld|Kulturhauses Osterfeld]].
===Erinnerung===

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Hermann Marx am [[27. Januar]] [[2011]] ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.

Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.


==Literatur==
==Literatur==
*{{Brändle 2000}}
*derselbe: ''"Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten"'', in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000
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==Weblinks==
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{{SORTIERUNG:Marx, Hermann}}
- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in [[Pforzheim]] [[1933]] bis [[1945]]: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom [[Kulturamt Pforzheim|Kulturamt]] der Stadt [[Pforzheim]], Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte
[[Kategorie:Mann]]
- Gerhard Brändle:
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[[Kategorie:Pforzheimer]]
"Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: [[Osterfeldschule]]n (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum [[Juli]] [[2000]], Pforzheim, 2000
[[Kategorie:NS-Opfer]]
- Gerhard Brändle, Rebecca Eger:

Biografien der Kinder und Lehrkräfte am ''„Schulgetto“'' an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim [[1936]] bis [[1938]], veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld - 27. Januar 2011

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==Weblinks==
Eintrag Hermann Marx in der Datenbank der zwischen [[1919]] und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim.
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Version vom 26. Februar 2012, 08:05 Uhr

Hermann Marx (* 31. Oktober 1890 in Bödigheim) war Lehrer in Pforzheim und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.

Diskriminierung

Hermann Marx war Kantor und Sekretär der jüdischen Gemeinde an der Zerrennerstraße. Er unterrichtete die Kinder des Schulgettos an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule.

Flucht

Er floh 1938 mit seiner Frau Selma nach Palästina.

Die Tochter Trude (*1920) emigrierte 1937 nach Belgien und floh 1940 nach Paris. Nach dem Überfall der Wehrmacht auf Frankreich war sie kurzfristig im Lager Gurs interniert. Sie überlebte die NS-Zeit illegal in Sabarat in Südfrankreich und emigrierte 1945 nach Palästina.

Erinnerung

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Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Hermann Marx am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

  • Gerhard Brändle mit Sarah Hary: „... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs (= Pforzheimer Hefte Nr. 10); herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4
  • derselbe: "Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000
  • Gerhard Brändle, mit Rebecca Eger: Schikaniert, diskriminiert, vertrieben, deportiert...: Biographien der Kinder und Lehrkräfte am "Schulgetto" an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936–1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld am 27.1.2011; herausgegeben von der Osterfeld-Realschule, Pforzheim 2011 [ohne ISBN]

Weblinks