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Saackesches Anwesen: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Bilder ==
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:Datei:Pavillon Rückseite.jpg|Der Saack`sche Pavillon von der Rückseite etwa 1910
:Datei:Pavillon Rückseite.jpg|Der Saacke'sche Pavillon von der Rückseite etwa 1910
:Datei:Stundensaal d.Hahnschen Gemeinschaft.jpg|Der Stundensaal der Hahnschen Gemeinschaft im Saacke´schen Pavillon etwa 1910
:Datei:Stundensaal d.Hahnschen Gemeinschaft.jpg|Der Stundensaal der Hahnschen Gemeinschaft im Saacke'schen Pavillon etwa 1910
:Datei:Saacke`scher Gartenpavillon 05.JPG|Saacke`scher Gartenpavillon 1925
:Datei:Saacke`scher Gartenpavillon 05.JPG|Saacke'sche Gartenpavillon 1925
:Datei:Bauzeichnungen.jpg|Bauzeichnungen der Villa Saacke
:Datei:Bauzeichnungen.jpg|Bauzeichnungen der Villa Saacke
:Datei:Bezirksamtsturm von Saacke.jpg|Die Bahnhofstraße etwa 1905, links der Saack'esch Park
:Datei:Bezirksamtsturm von Saacke.jpg|Die Bahnhofstraße etwa 1905, links der Saacke'sche Park
:Datei:Garten im Saackeschen Park.jpg|Der Saack`sche Park und Garten
:Datei:Garten im Saackeschen Park.jpg|Der Saacke'sche Park und Garten
:Datei:Mit Hotel International ca.1911.jpg|Der Saack`sche Park mit dem Hotel International etwa 1911
:Datei:Mit Hotel International ca.1911.jpg|Der Saacke'sche Park mit dem Hotel International etwa 1911
:Datei:Nachbarhaus.jpg|Das Nachbarhaus am Saack`schen Park etwa 1910
:Datei:Nachbarhaus.jpg|Das Nachbarhaus am Saacke'schen Park etwa 1910
:Datei:Saackesche Anwesen zerstört2.jpg|Das Saacke'sche Anwesen nach der Zerstörung
:Datei:Saackesche Anwesen zerstört2.jpg|Das Saacke'sche Anwesen nach der Zerstörung
:Datei:Saackesche Anwesen zerstört3.jpg|Das Saacke'sche Anwesen nach der Zerstörung
:Datei:Saackesche Anwesen zerstört3.jpg|Das Saacke'sche Anwesen nach der Zerstörung
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== Quelle ==
== Quelle ==
Aufsatz von Oscar Trost 1940; Das Saackesche Anwesen in der Bahnhofstraße zu Pforzheim und seine Besitzer.
* von Oscar Trost 1940; Das Saackesche Anwesen in der Bahnhofstraße zu Pforzheim und seine Besitzer.
* Ausstellung: Hinter den Dingen, Villa Saacke; im [[Stadtmuseum]] (28.03.2010 bis 09.05.2010)

[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Geschichte]]
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Version vom 11. April 2010, 19:53 Uhr

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Stadtplanausschnitte des Saack'eschen Anwesens von 1810 und 1890

Das Saacke'sche Anwesen ist ein Areal in der Pforzheimer Innenstadt nördlich der Bahnhofstraße, bei der Poststraße und Kiehnlestraße. Heute ist der südlichere Teil mit dem Saacke-Bau genannten Gebäudekomplex bebaut.

Ursprünglich kaufte 1785 der Pforzheimer Tuchfabrikant Daniel Konrad Wohnlich das Gelände in vielen einzelnen Grundstücken zusammen. Er baute 1791 dort sein Wohnhaus, später ein Gartenhaus und lies einen Park anlegen. Als Wohnlich 1801 nach Augsburg übersiedelte, verkaufte er 1804 das Anwesen für 11 250 Gulden an den Gärtner Nikolaus Weber. Dieser verkaufte es bereits 1805 für 13 150 Gulden an den Bürger und Bauer Kaspar Eberle weiter. Dieser verkaufte den Besitz schon nach einem halben Jahr für nur noch 10 000 Gulden an die Witwe des Goldfabrikinhaber Johann Georg Kiehnle. Danach übernahm ihr Sohn Heinrich Kiehnle das Anwesen. Seine Witwe verkaufte dann 1853 das Gelände an Karl Friedrich Saacke und seinen Bruder Georg Christian Friedrich.

Bis zu diesem Zeitpunkt lag das Gelände außerhalb der Stadt. Aber in den 1850er und 1860er Jahren erlebte die Schmuckindustrie eine Blüte und Brachte die Stadt zum wachsen. Ebenfalls wurde etwa zu selben Zeit die Eisenbahn gebaut, weshalb sich die Stadt deutlich in Richtung zum und um das Saacke'sche Anwesen ausdehnte.

Die Gebrüder Saacke kauften 1857 noch die Häuser Bahnhofstraße 9 und 11, und bauten sie zusammen zu einem großen Haus aus. Georg Saacke kaufte 1863 von Frau Georg Ludwig Kiehnle westlich des Platzes noch ein Stück Land, auf dem später die Saack'esch Fabrik entstand, die am 23. Februar 1945 zerstört wurde. Im selben Jahr wurde quer durch den Garten die Luisenstraße gebaut und beidseitig mit einem Bretterzuan versehen. In den Jahren 1864 und 1865 verkaufte Saacke den abgetrennten Teil des Gartens in zwei großen Teilen. Den Rest des abgetrennten Bereichs kaufte 1867 die Bahn.

Vom verbliebenen Garten kaufte die Postdirektion 1877 einen nördlichen Teil für ein neues Postgebäude. Den Rest erbten die Kinder von Georg Christian Friedrich Saacke, Frau Emil Wehe Witwe, Karl Julius Saacke, Paul Saake und Imanuel Saacke, bei seinem Tod am 13. Mai 1879. 1929 wurde durch den Bau der Kiehnlestraße wieder ein größeres nördliches Stück des Gartens abgeschnitten.

Der Garten war von einer Mauer umgeben. In dem großen zweistöckigen Gartenpavillon der Saackes war Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts ein Raum der Hahn'schen Gemeinschaft als Stundensaal zur Verfügung gestellt.

Bilder

Quelle

  • von Oscar Trost 1940; Das Saackesche Anwesen in der Bahnhofstraße zu Pforzheim und seine Besitzer.
  • Ausstellung: Hinter den Dingen, Villa Saacke; im Stadtmuseum (28.03.2010 bis 09.05.2010)