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Trude Ullmann: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1939]] begann Trude eine Ausbildung am jüdischen Krankenhaus in Berlin. [[1941]] zog sie zu Verwandten nach Haigerloch. |
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- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim [[1933]] bis [[1945]]: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom [[Kulturamt Pforzheim|Kulturamt]] der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe [[Pforzheimer Hefte]] |
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- Gerhard Brändle, Rebecca Eger: Biografien der Kinder und Lehrkräfte am „Schul-getto“ an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim [[1936 - 1938]], veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im [[Kulturhaus Osterfeld]] - 27. Januar 2011 |
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Version vom 21. Februar 2012, 21:01 Uhr
Trude Ullmann (geboren 8. März 1924) war Schülerin in Pforzheim und wurde Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung.
Verfolgung
Da Trude das Hilda-Gymnasium verlassen musste, besuchte sie wie ihre Schwester Erna ab 1936 das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule.
1939 begann Trude eine Ausbildung am jüdischen Krankenhaus in Berlin. 1941 zog sie zu Verwandten nach Haigerloch.
Deportation
Am 1. Dezember 1941 war sie im Sammeltransport von Stuttgart ins Konzentrationslager Riga, zuerst in den Lagern Jungfernhof und Kaiserwald, ab 1944 im Konzentrationslager Stutthoff bei Danzig, sie überlebte. Ihre Schwester Erna und ihre Eltern Frieda und Sally deportierten die Nazis am 22. Oktober 1940 ins Lager Gurs, die Eltern ermordeten die Nazis in Auschwitz.
Erinnerung
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Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Trude Ullmann am 27. Januar 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.
Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.
Literatur
- Gerhard Brändle mit Sarah Hary: „... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs (= Pforzheimer Hefte Nr. 10); herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4
- derselbe: „"Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim 2000 [ohne ISBN]
- Gerhard Brändle, mit Rebecca Eger: Schikaniert, diskriminiert, vertrieben, deportiert...: Biographien der Kinder und Lehrkräfte am "Schulgetto" an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936–1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld am 27.1.2011; herausgegeben von der Osterfeld-Realschule, Pforzheim 2011 [ohne ISBN]
Weblink
- Gedenkseite für ehemalige jüdische Mitbürger auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim