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Max Ackermann: Unterschied zwischen den Versionen

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Max Ackermann studierte ab [[1906]] in Weimar, ab [[1908]] in Dresden in einer Zeichenklasse, danach in München und ab [[1912]] an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. In Stuttgart wurde er stark von den Theorien Adolf Hölzels beeinflusst, in dessen Schülerkreis er sich beteiligte.
Max Ackermann studierte ab [[1906]] in Weimar, ab [[1908]] in Dresden in einer Zeichenklasse, danach in München und ab [[1912]] an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. In Stuttgart wurde er stark von den Theorien Adolf Hölzels beeinflusst, in dessen Schülerkreis er sich beteiligte.


Nach seinem Kunststudium nahm am [[Erster Weltkrieg|ersten Weltkrieg]] teil und wurde verwundet. Nach dem Krieg war er ein Jahr Mitglied im Künstlerkreis der blaue Reiter. In den [[1020]]er Jahren lebte und arbeitete er in Stuttgart. Dort gründete Ackermann eine Lehrwerkstatt für Neue Kunst. In Stuttgart lehrnte er auch Wassily Kandinsky und George Grosz kennen. In Stuttgart galt er mit seinen beiden Studienkollegen Oskar Schlemmer und Willi Baumeister als Stuttgarter Dreigestirn der Moderne. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war seine Kunst stark sozialkritisch, veristisch geprägt. Er galt in dieser Zeit als überzeugter Sozialist.
Nach seinem Kunststudium nahm am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde verwundet. Nach dem Krieg war er ein Jahr Mitglied im Künstlerkreis der blaue Reiter. In den [[1920]]er Jahren lebte und arbeitete er in [[Stuttgart]]. Dort gründete Ackermann eine Lehrwerkstatt für Neue Kunst. In Stuttgart lehrnte er auch Wassily Kandinsky und George Grosz kennen. In Stuttgart galt er mit seinen beiden Studienkollegen Oskar Schlemmer und Willi Baumeister als Stuttgarter Dreigestirn der Moderne. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war seine Kunst stark sozialkritisch, veristisch geprägt. Er galt in dieser Zeit als überzeugter Sozialist.


Nach und nach wandte er sich der Abstraktion zu. Im Jahr [[1930]] gründete er in Stuttgart ein Seminar für ''absolute Malerei''. Ab [[1936]] erhielt Max Ackermann ein Lehrverbot und seine Kunst galt als entartet. Seine bis dahin verkauften Werke wurden aus der Staatsgalerie entfernt. Sein Atelier wurde [[1943]] bei einem Bombenangriff zerstört. Er zog daraufhin nach Horn am Bodensee. Nach dem Zweiten Weltkrieg pendelte er zwischen dem Bodensee und Stuttgart. Seinen Werken wurde wieder eine hohe Bedeutung zugesprochen. Ackermann galt als der Maler der Farbe Blau.
Nach und nach wandte er sich der Abstraktion zu. Im Jahr [[1930]] gründete er in Stuttgart ein Seminar für ''absolute Malerei''. Ab [[1936]] erhielt Max Ackermann ein Lehrverbot und seine Kunst galt als entartet. Seine bis dahin verkauften Werke wurden aus der Staatsgalerie entfernt. Sein Atelier wurde [[1943]] bei einem Bombenangriff zerstört. Er zog daraufhin nach Horn am Bodensee. Nach dem Zweiten Weltkrieg pendelte er zwischen dem Bodensee und Stuttgart. Seinen Werken wurde wieder eine hohe Bedeutung zugesprochen. Ackermann galt als der Maler der Farbe Blau.


[[1973]] zog er nach Oberlengenhardt, später nach [[Bad Liebenzell]]-[[Unterlengenhardt]]. Dort entstand sein Spätwerk, das von deutlich klareren und kräftigeren Farben gepaart mit einer härteren Formsprache geprägt ist.
[[1973]] zog er nach [[Oberlengenhardt]], später nach [[Bad Liebenzell]]-[[Unterlengenhardt]]. Dort entstand sein Spätwerk, das von deutlich klareren und kräftigeren Farben gepaart mit einer härteren Formsprache geprägt ist.


In Zusammenarbeit mit dem [[Freundes- und Förderkreis Pforzheim Galerie e.V.]] zeigte das Kulturamt [[Pforzheim]] im Herbst [[2004]] in der [[Pforzheim Galerie]] im [[Kollmar & Jourdan-Gebäude]] eine Gesamtschau des siebzig jährigen Schaffens von Max Ackermann.
In Zusammenarbeit mit dem [[Freundes- und Förderkreis Pforzheim Galerie e.V.]] zeigte das [[Kulturamt Pforzheim]] im Herbst [[2004]] in der [[Pforzheim Galerie]] im [[Kollmar & Jourdan-Gebäude]] eine Gesamtschau des siebzig jährigen Schaffens von Max Ackermann.


== Weblinks ==
== Weblinks ==
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*[http://www.desib.de/www/ul/ul.html Max Ackermann auf einer privaten Internetseite über Unterlengenhardt]
* [http://www.desib.de/www/ul/Max_Ackermann.htm Max Ackermann auf einer privaten Internetseite über Unterlengenhardt]
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[[Kategorie:Künstler]]
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[[Kategorie:Bad Liebenzell]]
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Version vom 21. März 2009, 15:51 Uhr

Max Ackermann (* 5. Oktober 1887 in Berlin; † 14. November 1975 im Unterlengenhardt) war ein deutscher Maler und Grafiker;

Max Ackermann studierte ab 1906 in Weimar, ab 1908 in Dresden in einer Zeichenklasse, danach in München und ab 1912 an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. In Stuttgart wurde er stark von den Theorien Adolf Hölzels beeinflusst, in dessen Schülerkreis er sich beteiligte.

Nach seinem Kunststudium nahm am Ersten Weltkrieg teil und wurde verwundet. Nach dem Krieg war er ein Jahr Mitglied im Künstlerkreis der blaue Reiter. In den 1920er Jahren lebte und arbeitete er in Stuttgart. Dort gründete Ackermann eine Lehrwerkstatt für Neue Kunst. In Stuttgart lehrnte er auch Wassily Kandinsky und George Grosz kennen. In Stuttgart galt er mit seinen beiden Studienkollegen Oskar Schlemmer und Willi Baumeister als Stuttgarter Dreigestirn der Moderne. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war seine Kunst stark sozialkritisch, veristisch geprägt. Er galt in dieser Zeit als überzeugter Sozialist.

Nach und nach wandte er sich der Abstraktion zu. Im Jahr 1930 gründete er in Stuttgart ein Seminar für absolute Malerei. Ab 1936 erhielt Max Ackermann ein Lehrverbot und seine Kunst galt als entartet. Seine bis dahin verkauften Werke wurden aus der Staatsgalerie entfernt. Sein Atelier wurde 1943 bei einem Bombenangriff zerstört. Er zog daraufhin nach Horn am Bodensee. Nach dem Zweiten Weltkrieg pendelte er zwischen dem Bodensee und Stuttgart. Seinen Werken wurde wieder eine hohe Bedeutung zugesprochen. Ackermann galt als der Maler der Farbe Blau.

1973 zog er nach Oberlengenhardt, später nach Bad Liebenzell-Unterlengenhardt. Dort entstand sein Spätwerk, das von deutlich klareren und kräftigeren Farben gepaart mit einer härteren Formsprache geprägt ist.


In Zusammenarbeit mit dem Freundes- und Förderkreis Pforzheim Galerie e.V. zeigte das Kulturamt Pforzheim im Herbst 2004 in der Pforzheim Galerie im Kollmar & Jourdan-Gebäude eine Gesamtschau des siebzig jährigen Schaffens von Max Ackermann.

Weblinks