Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Zur regionalen Geschichte der Baukunst: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Zeile 22: Zeile 22:
== Hoch- und Spätgotik==
== Hoch- und Spätgotik==
Künstler waren [[Hans Spryß von Zaberfeld]] , [[Hans Keppner ]] , [[‎ Hans Könlin (Kienle) ]] , [[‎ Anton Gerbel]] (Bildhauer), [[Ulrich von Pforzheim]] (Maler), [[Hans von Pforzheim]] (Maler).<ref name="74f"/>
Künstler waren [[Hans Spryß von Zaberfeld]] , [[Hans Keppner ]] , [[‎ Hans Könlin (Kienle) ]] , [[‎ Anton Gerbel]] (Bildhauer), [[Ulrich von Pforzheim]] (Maler), [[Hans von Pforzheim]] (Maler).<ref name="74f"/>
* spätgotisches [[Grabdenkmal Erhart und Ursula Thorlinger]] (1479): ''„Die Stilformen lassen zwar die Renaissance ahnen, sind jedoch in Kleidung, Körperhaltung und Dekor noch deutlich der Spätgotik verpflichet.“''<ref> '''Porträtbild eines Ehepaares'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 222.</ref>
* spätgotisches [[Grabdenkmal Erhart und Ursula Thorlinger]] (1479)
* [[Reuchlinkolleg]]<ref name="74f"/>
* [[Reuchlinkolleg]]<ref name="74f"/>
* [[Geschnitzter Altarschrein aus der Pfarrkirche zu Wimsheim, Gemeinde im Enzkreis|Altarschrein aus der Pfarrkirche zu Wimsheim]]<ref name="74f">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Hoch- und Spätgotik'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 74f.</ref>
* [[Geschnitzter Altarschrein aus der Pfarrkirche zu Wimsheim, Gemeinde im Enzkreis|Altarschrein aus der Pfarrkirche zu Wimsheim]]<ref name="74f">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Hoch- und Spätgotik'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 74f.</ref>

Version vom 14. Mai 2018, 08:22 Uhr

In Zur regionalen Geschichte der Baukunst zählt Christoph Timm alle Pforzheimer Baudenkmäler auf. In der chronologischen Geschichte und Reihenfolge der Baukunst - von der Antike bis zur Moderne.

Römische Antike

Romanik und Frühgotik
Künstler waren der sog. Maulbronner Paradiesmeister[2] etc.

Hoch- und Spätgotik

Künstler waren Hans Spryß von Zaberfeld , Hans Keppner , ‎ Hans Könlin (Kienle) , ‎ Anton Gerbel (Bildhauer), Ulrich von Pforzheim (Maler), Hans von Pforzheim (Maler).[3]

Renaissance

Die Ausbau der Pforzheimer Residenz unter Markgraf Ernst führte zu einer Blüte der Renaissance in Pforzheim. An den beiden markgräflichen Höfen in Baden und Pforzheim arbeitete der Bildhauer Christoph von Urach, ein „Meister des Übergangsstils von der Spätgotik zur Renaissance“.[3] Er schuf im Auftrag Markgraf Ernsts folgende Werke:

Die Werkstatt in der Nachfolge Christophs von Urach schuf folgende Werke:

Die Grabdenkmäler aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts zeigen die niederländisch beeinflussten Formen der Hoch- und Spätrenaissance.[6] Der Bildhauer Johann(es) von Trarbach schuf im Auftrag Karls II. folgende Werke:


Das Grabdenkmal für den markgräflichen Kanzler Martin Achtsynit von Niefernburg genannt Amelius sowie Elisabeth geb. von Jestetten und Barbara geb. Goeslin (1590) wurde von dem Bildhauer Martin Kraus geschaffen. [6]

Das Grabdenkmal für die Markgrafen Ernst Friedrich und Jakob III. von Baden-Durlach (1604) könnte Sebastian Götz aus Chur und/oder Steffen Falck geschaffen haben. Beide am Friedrichsbau in Heidelberg tätig. Oder auch die Pforzheimer Werkstatt in der Nachfolge des Jeremias Schwartz von Leonberg.



Barock und Rokoko

Nachdem der Pfälzische Erbfolgekrieg 1697 beendet war, baute man das zerstörte Pforzheim im Stil des Barock wieder auf. Giebelständige Häuser wurden in der Au und im Giebelviertel erbaut, wo man auf dem vorhandenen mittelalterlichem Grundriss, den Kellern und Steinsockeln aufbaute. An den Stadtplätzen und bei der Zusammenlegung von Parzellen (Marktplatz, Schulplatz, Leopoldplatz) baute man traufständige Barockhäuser mit behäbigen Walmdächern. Kirchenausstattungen im Stil des Barock entstanden im Bereich der Herrschaft Hagenschieß-Gemmingen im Biet, wo es eine katholische Sonderentwicklung gab. Dazu zählt auch die barocke Heilig-Kreuz-Kapelle des 1971 eingemeindeten Stadtteils Hohenwart. Ab 1741 erhielt der Innenraum der Heilig-Kreuz-Kapelle seine barocke Ausstattung.Eine Besonderheit der Dillweißensteiner Liebfrauenkirche ist der barocke Marienaltar aus dem Jahr 1770. Als „Nachschöpfung eines Barockbaus“[7] enstand die Einnehmerei.

Klassizismus und Biedermeier

Von 1760 bis 1861 entstanden folgende repräsentative Gebäude:[8]

Die Stiftung der Freunde der Schlosskirche Pforzheim[11] hegte den Wunsch, die kriegsbeschädigten Ruinen der alten '„Kulturdenkmale Alt-Pforzheims“[11] vor der endgültigen Zerstörung zu bewahren. Dies blieb laut Timm oft erfolglos: „Die Rettung der klassizistischen Villen scheiterte hingegen an der mangelnden Kooperationsbereitschaft der Bauverwaltung.“[11]

Einzelnachweise

  1. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Römische Antike. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 73.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Romanik und Frühgotik. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 73f.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 3,7 Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Hoch- und Spätgotik. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 74f.
  4. Porträtbild eines Ehepaares. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 222.
  5. Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 75 und S. 76.
  6. 6,0 6,1 Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Renaissance. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 76f.
  7. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Barock und Rokoko. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 77f.
  8. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Klassizismus und Biedermeier. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 79f.
  9. Timm 2004, S.47
  10. Timm 2004, S.47
  11. 11,0 11,1 11,2 Die Stiftung der Freunde der Schlosskirche Pforzheim. In: Die Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 235.

Literatur

  • Zur regionalen Geschichte der Baukunst. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102.