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Vierordtsches Haus

Von PFENZ
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Das Vierordtsche Haus am Leopoldplatz in Pforzheim wurde 1788 im Stil des Rokoko erbaut. Das Wohnhaus des Goldkontrolleurs Wilhelm Vierordt ( † 1789 in Pforzheim) wurde Ende des 19. Jahrhunderts abgebrochen.

Vierordt'sches Haus am ehemaligen Stadtgraben am Brötzinger Tor - heute Ecke Bahnhofstraße/Westliche Karl-Friedrich-Straße

Vierordt war Goldarbeiter, Juwelier und später, durch Markgraf Karl Friedrich 1777, zum ersten Goldkontrolleur ("controleur d'or") ernannt. Seine Witwe Catharina Vierordt übernahm dann diesen Posten, was für die damalige Zeit keine Selbstverständlichkeit war. Die Vierordtstaffel wurde nach Wilhelm Vierordt benannt.

Beschreibung

Es war ein zweigeschossiger Putzbau. Die Schaufassade war sieben Fensterachsen breit. Ein Mansarddach ruhte auf dem Bauwerk. Die siebenachsige Schaufassade war mittig durch ein dreiachsiges Mittelrisalit geschmückt. Das Mittelrisalit war drei Geschosse hoch und war durch ein Giebeldreieck abgeschlossen.

Literatur

  • Vierordtsches Haus. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 381.
  • Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Barock und Rokoko. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 77f.