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Fritz (Shlomo) Reutlinger: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Ernst Feuerle (Diskussion | Beiträge)
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'''Fritz (Shlomo) Reutlinger''' (geboren [[21. Oktober 1925]] in Pforzheim) war Schüler in [[Pforzheim]] und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.
'''Fritz''' ('''Shlomo''') '''Reutlinger''' (geboren [[Geburtstag::21. Oktober]] [[Geburtsjahr::1925]] in {{Geboren in|Pforzheim}}; gestorben [[Todestag::20. März]] [[Todesjahr::2019]]) war [[Ist (unverlinkt)::Schüler]] in [[Tätig in::Pforzheim]] und [[Ist::NS-Opfer|Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung]].



Fritz erinnert sich an seine Schulzeit:
Fritz erinnert sich an seine Schulzeit:
''"Ich war an der Oberrealschule bis 9. November 1938... Soweit man es mir erklärt hatte, war es mir erlaubt an die Oberrealschule zu gehen, obwohl ich Jude war/bin, da mein Vater Soldat im 1. Weltkrieg war. Mein Vetter - Siegfried Reutlinger - war in einer höheren Klasse, bei mir war noch ein anderer jüdischer Junge, Franz Maier..."''
''„Ich war an der Oberrealschule bis 9. November 1938... Soweit man es mir erklärt hatte, war es mir erlaubt an die Oberrealschule zu gehen, obwohl ich Jude war/bin, da mein Vater Soldat im [[Erster Weltkrieg|1. Weltkrieg]] war. Mein Vetter [[Siegfried Reutlinger]] war in einer höheren Klasse, bei mir war noch ein anderer jüdischer Junge, [[Franz Mayer]]...''


Wie Franz Maier und Michael Reutlinger musste er im November 1938 die Friedrich-Oberrealschule, das heutige Hebelgymnasium verlassen.
Wie [[Franz Mayer]] und [[Michael Reutlinger]] musste er im November 1938 die [[Friedrich-Oberrealschule]], das heutige [[Hebel-Gymnasium]] verlassen.


==Flucht==

1939 kann Fritz über Belgien nach Palästina fliehen, seinen jüngeren Bruder Erich deportierten die Nazis ins Vernichtungslager Auschwitz


1939 kann Fritz über Belgien nach Palästina fliehen, seinen jüngeren Bruder [[Erich Reutlinger|Erich]] deportierten die Nazis ins Vernichtungslager Auschwitz.


==Erinnerung==
==Erinnerung==
Im Rahmen des [[Stolpersteine|Projekts „Stolpersteine“]] wurde für Fritz (Shlomo) Reutlinger am [[Stolpersteine 27. Januar 2011|27. Januar 2011]] ein Stein vor seiner früheren Schule, dem heutigen Hebel-Gymnasium in den Boden eingelassen.


==Literatur==
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Fritz (Shlomo) Reutlinger am 27.01.2010 ein Stein vor seiner früheren Schule, dem heutigen Hebelgymnasium in den Boden eingelassen.
*{{Brändle 2000}}


==Weblink==
*{{Gedenkverzeichnis|R/Reutlinger,_Fritz|Fritz Reutlinger}}


{{SORTIERUNG:Reutlinger, Fritz Shlomo}}
==Literatur==
[[Kategorie:Mann]]

[[Kategorie:NS-Opfer]]
Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte
[[Kategorie:Jude]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Schüler der Osterfeldschule]]

Aktuelle Version vom 24. April 2026, 22:35 Uhr

Fritz (Shlomo) Reutlinger (geboren 21. Oktober 1925 in Pforzheim; gestorben 20. März 2019) war Schüler in Pforzheim und Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung.

Fritz erinnert sich an seine Schulzeit: „Ich war an der Oberrealschule bis 9. November 1938... Soweit man es mir erklärt hatte, war es mir erlaubt an die Oberrealschule zu gehen, obwohl ich Jude war/bin, da mein Vater Soldat im 1. Weltkrieg war. Mein Vetter – Siegfried Reutlinger – war in einer höheren Klasse, bei mir war noch ein anderer jüdischer Junge, Franz Mayer...“

Wie Franz Mayer und Michael Reutlinger musste er im November 1938 die Friedrich-Oberrealschule, das heutige Hebel-Gymnasium verlassen.

1939 kann Fritz über Belgien nach Palästina fliehen, seinen jüngeren Bruder Erich deportierten die Nazis ins Vernichtungslager Auschwitz.

Erinnerung

Im Rahmen des Projekts „Stolpersteine“ wurde für Fritz (Shlomo) Reutlinger am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule, dem heutigen Hebel-Gymnasium in den Boden eingelassen.

Literatur

Weblink