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- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim [[1933]] bis [[1945]]: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte |
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- Gerhard Brändle, Rebecca Eger: Biografien der Kinder und Lehrkräfte am „Schulgetto“ an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim [[1936]] - [[1938]], veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld - 27. Jan. [[2011]] |
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== Weblinks == |
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[[Kategorie:Mann]] |
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Eintrag Harry Stein in der Datenbank der zwischen [[1919]] und [[1945]] in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim |
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[[Kategorie:Jude]] |
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[[Kategorie:Person (Pforzheim)]] |
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[[Kategorie:Schüler der Osterfeldschule]] |
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Aktuelle Version vom 8. Juli 2019, 23:44 Uhr

Harry Stein (* 30. Mai 1927 in Pforzheim) war Schüler in Pforzheim und wurde Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.
Diskriminierung
Harry musste ab 1936 das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule, besuchen.
Seine Eltern schickten ihn 1939 wie zuvor schon seinen Bruder Leo mit einem Kindertransport nach Großbritannien, versehen mit einer Empfehlung des Caritas-Fürsorgers Graffy.
Deportation
Sein Vater Max wurde 1940 von Pforzheim ins Lager Gurs deportiert und konnte sich nach Großbritannien retten, das Schicksal der Mutter ist ungeklärt.
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Harry Stein am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.
Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.
Literatur
- Gerhard Brändle mit Sarah Hary: „... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs (= Pforzheimer Hefte Nr. 10); herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4
- derselbe: "Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000
- Gerhard Brändle, mit Rebecca Eger: Schikaniert, diskriminiert, vertrieben, deportiert...: Biographien der Kinder und Lehrkräfte am "Schulgetto" an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936–1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld am 27.1.2011; herausgegeben von der Osterfeld-Realschule, Pforzheim 2011 [ohne ISBN]
Weblinks
- Gedenkseite für ehemalige jüdische Mitbürger auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim