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Felicitas Eckstein: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Felicitas Eckstein''', geborene Freudenberg (geboren [[26. November]] [[1891]]; deportiert [[10. 8.]] [[1942]] Vernichtungslager Auschwitz, f.t.e.), war Ehefrau von [[Albert Eckstein]] und ist ein Opfer der Nationalsozialisten.
'''Felicitas Eckstein''', geborene Freudenberg (* [[Geburtstag::26. November]] [[Geburtsjahr::1891]]; deportiert [[10. August]] [[Todesjahr::1942]] Vernichtungslager {{Gestorben in|Auschwitz}}, f.t.e.), war Ehefrau von [[verheiratet mit::Albert Eckstein]] und ist ein [[Ist::NS-Opfer|Opfer der Nationalsozialisten]].


Felicitas Eckstein zog 1939 mit ihrem Mann sowie den Kindern [[Lore Eckstein|Lore]] und [[Martin Eckstein|Martin]] von Weinheim nach Pforzheim um. Die Familie wohnte im Gemeindehaus hinter der zerstörten Synagoge an der Zerrennerstraße, ihr Mann Albert nahm nach der Auswanderung bzw. Flucht der langjährigen Kantoren Sommer und Marx die Aufgaben des Kultusbeamten der jüdischen Gemeinde wahr.
Felicitas Eckstein zog 1939 mit ihrem Mann sowie den Kindern [[Mutter von::Lore Eckstein|Lore]] und [[Mutter von::Martin Eckstein|Martin]] von Weinheim nach Pforzheim um. Die Familie wohnte im Gemeindehaus hinter der zerstörten Synagoge an der Zerrennerstraße, ihr Mann Albert nahm nach der Auswanderung bzw. Flucht der langjährigen Kantoren Sommer und Marx die Aufgaben des Kultusbeamten der jüdischen Gemeinde wahr.


== Deportation ==
== Deportation ==
Sie wurde mit ihrer Familie und weiteren 191 Personen aus Pforzheim am [[22. Oktober 1940]] aus Pforzheim in das südfranzösische Internierungslager Gurs am Nordrand der Pyrenäen deportiert. Der Bericht des Sohnes Martin über diese Deportation und seinen weiteren Lebensweg ist in dessen Biografie enthalten, ebenso das Schicksal der Tochter Lore.
Sie wurde mit ihrer Familie und weiteren 191 Personen aus Pforzheim am [[22. Oktober]] [[1940]] aus Pforzheim in das südfranzösische [[Internierungslager Gurs]] am Nordrand der Pyrenäen deportiert. Der Bericht des Sohnes Martin über diese Deportation und seinen weiteren Lebensweg ist in dessen Biografie enthalten, ebenso das Schicksal der Tochter Lore.


Felicitas Eckstein befand sich zusammen mit ihrem Mann Albert in dem Deportationszug, der am 10. 8. 1942 vom Sammellager Drancy bei Paris ins Vernichtungslager Auschwitz fährt. Beide wurden ermordet, in Amtsdeutsch: ''f.t.e.'', d.h. ''für tot erklärt''.
Felicitas Eckstein befand sich zusammen mit ihrem Mann Albert in dem Deportationszug, der am [[10. August]] [[1942]] vom Sammellager Drancy bei Paris ins Vernichtungslager Auschwitz fährt. Beide wurden ermordet, in Amtsdeutsch: ''f.t.e.'', d.h. ''für tot erklärt''.


== Erinnerung ==
== Erinnerung ==
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== Literatur ==
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Siehe im Artikel [[Familie Eckstein#Literatur|"Familie Eckstein", Abschnitt "Literatur"]]
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== Weblinks ==
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Aktuelle Version vom 12. Juni 2019, 22:14 Uhr

Felicitas Eckstein, geborene Freudenberg (* 26. November 1891; deportiert 10. August 1942 Vernichtungslager Auschwitz, f.t.e.), war Ehefrau von Albert Eckstein und ist ein Opfer der Nationalsozialisten.

Felicitas Eckstein zog 1939 mit ihrem Mann sowie den Kindern Lore und Martin von Weinheim nach Pforzheim um. Die Familie wohnte im Gemeindehaus hinter der zerstörten Synagoge an der Zerrennerstraße, ihr Mann Albert nahm nach der Auswanderung bzw. Flucht der langjährigen Kantoren Sommer und Marx die Aufgaben des Kultusbeamten der jüdischen Gemeinde wahr.

Deportation

Sie wurde mit ihrer Familie und weiteren 191 Personen aus Pforzheim am 22. Oktober 1940 aus Pforzheim in das südfranzösische Internierungslager Gurs am Nordrand der Pyrenäen deportiert. Der Bericht des Sohnes Martin über diese Deportation und seinen weiteren Lebensweg ist in dessen Biografie enthalten, ebenso das Schicksal der Tochter Lore.

Felicitas Eckstein befand sich zusammen mit ihrem Mann Albert in dem Deportationszug, der am 10. August 1942 vom Sammellager Drancy bei Paris ins Vernichtungslager Auschwitz fährt. Beide wurden ermordet, in Amtsdeutsch: f.t.e., d.h. für tot erklärt.

Erinnerung

Am 13. März 2008 wurden am Platz der Synagoge an der Zerrennerstraße für die vier Mitglieder der Familie Eckstein sogenannte "Stolpersteine" gesetzt.

Literatur

Siehe im Artikel "Familie Eckstein", Abschnitt "Literatur"

Weblinks