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Dillweißenstein: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Dillweißenstein''' ist ein [[Stadtteil]] [[Pforzheim]]s, er schliesst sich mit einigen Kilometern Abstand zur eigentlichen Stadt im Süden an und hat ca. 2000 Einwohner. Durchflossen wird der malerische Stadtteil von der [[Nagold (Fluss)|Nagold]].
'''Dillweißenstein''' ist ein [[Stadtteil]] [[Pforzheim]]s, er schließt sich mit einigen Kilometern Abstand zur eigentlichen Stadt im Süden an und hat 5356 (Stand 2006) Einwohner. Durchflossen wird der malerische Stadtteil von der [[Nagold (Fluss)|Nagold]]. Das Zentrum von Dillweißenstein bildet der [[Ludwigsplatz]] mit seinen umgebenden Geschäften und Gastronomie.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Dillweißenstein entstand [[1890]] aus den ursprünglich selbständigen Dörfern '''Dillstein''' (Ortskern um den heutigen [[Ludwigsplatz]]) und '''Weißenstein''' (Ortskern bei der [[Burg Rabeneck]]). Die Zusammenlegung bahnte sich schon [[1865]] mit der Zusammenlegung der Kichengemeinden an. Die Gemeinde, damals noch ''Dill-Weißenstein'' geschrieben, war bis [[1913]] selbstständig.
Dillweißenstein entstand [[1890]] aus den ursprünglich selbstständigen Dörfern '''Dillstein''' (Ortskern um den heutigen [[Ludwigsplatz]]) und '''Weißenstein''' (Ortskern bei der [[Burg Rabeneck]]). Die ehemals eigenständigen Dörfer lebten unter einer Herrschaft räumlich nahe beisammen, gingen aber jeder seinen eigenen Weg. Die Weißensteiner blieben hauptsächlich bei der Fischerei und Flößerei, weil ihnen für die Landwirtschaft keine besondere Flur zur Verfügung stand. Die Dillsteiner dagegen waren Landwirte; sie konnten ihre Landwirtschaft über das Rod hinweg ausdehnen, bis fast zu den Toren Pforzheims ([[Sedansplatz]]).
In den ersten Zeiten gehörten beide zur Altstadtkirche. Um [[1500]] kam Weißenstein zur Pfarrei [[Brötzingen]] und [[1686]] nach Huchenfeld, während Dillstein bis [[1812]] zur Altstadt-Kirche gehörte, um danach ebenfalls der Pfarrei Huchenfeld unterstellt zu werden. Die Zusammenlegung bahnte sich schon [[1865]] mit der Zusammenlegung der Kirchengemeinden an. Die Gemeinde, damals noch ''Dill-Weißenstein'' geschrieben, war bis [[1913]] selbstständig.
Im September [[1904]] gab es die ersten Überlegungen zu einer Eingemeindung Dillweißensteins, doch diese wurden erstmal um einige Jahre verschoben. Zwischen [[1907]] und [[1908]] wurde eine Denkschrift verfasst, in dieser Denkschrift wurden die Vor- und Nachteile für beide Orte bei einer Eingemeindung aufgeführt. Doch es dauerte weiter 4 Jahre bis die Eingemeindung beschlossen wurde. Die Dillweißensteiner feierten den Abschied ihrer Selbständigkeit mit einem Festzug durch den ganzen Ort in der Nacht zum [[1. Januar]] 1913.
Im September [[1904]] gab es die ersten Überlegungen zu einer Eingemeindung Dillweißensteins, doch diese wurden erstmal um einige Jahre verschoben. Zwischen [[1907]] und [[1908]] wurde eine Denkschrift verfasst, in welcher die Vor- und Nachteile für beide Orte bei einer Eingemeindung aufgeführt wurden. Doch es dauerte weitere vier Jahre bis die Eingemeindung beschlossen wurde. Die Dillweißensteiner feierten den Abschied ihrer Selbstständigkeit mit einem Festzug durch den ganzen Ort in der Nacht zum [[1. Januar]] 1913.


== Schulen ==
== Schulen ==
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== Sehenswürdigkeiten ==
== Sehenswürdigkeiten ==
* [[Mineralienmuseum Pforzheim]]
* [[Burg Kräheneck]]
* [[Museum im Bahnhof]]
* [[Steinerne Brücke]]
* [[Jugendherberge "Burg Rabeneck"]]
* [[Bogenbrücke]]
* [[Hirtenhäusle]]
* [[Wagenremise]]
* [[Dillsteiner Türmle]]
* [[Ehemalige Villa Trautz]]


== Persönlichkeiten ==
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[[Kategorie:Dillweißenstein|!]]
{{Navigationsleiste Stadtteile Pforzheim}}
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Aktuelle Version vom 27. April 2019, 13:11 Uhr

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Schild am Ortseingang Dillweißenstein

Dillweißenstein ist ein Stadtteil Pforzheims, er schließt sich mit einigen Kilometern Abstand zur eigentlichen Stadt im Süden an und hat 5356 (Stand 2006) Einwohner. Durchflossen wird der malerische Stadtteil von der Nagold. Das Zentrum von Dillweißenstein bildet der Ludwigsplatz mit seinen umgebenden Geschäften und Gastronomie.

Geschichte

Dillweißenstein entstand 1890 aus den ursprünglich selbstständigen Dörfern Dillstein (Ortskern um den heutigen Ludwigsplatz) und Weißenstein (Ortskern bei der Burg Rabeneck). Die ehemals eigenständigen Dörfer lebten unter einer Herrschaft räumlich nahe beisammen, gingen aber jeder seinen eigenen Weg. Die Weißensteiner blieben hauptsächlich bei der Fischerei und Flößerei, weil ihnen für die Landwirtschaft keine besondere Flur zur Verfügung stand. Die Dillsteiner dagegen waren Landwirte; sie konnten ihre Landwirtschaft über das Rod hinweg ausdehnen, bis fast zu den Toren Pforzheims (Sedansplatz). In den ersten Zeiten gehörten beide zur Altstadtkirche. Um 1500 kam Weißenstein zur Pfarrei Brötzingen und 1686 nach Huchenfeld, während Dillstein bis 1812 zur Altstadt-Kirche gehörte, um danach ebenfalls der Pfarrei Huchenfeld unterstellt zu werden. Die Zusammenlegung bahnte sich schon 1865 mit der Zusammenlegung der Kirchengemeinden an. Die Gemeinde, damals noch Dill-Weißenstein geschrieben, war bis 1913 selbstständig. Im September 1904 gab es die ersten Überlegungen zu einer Eingemeindung Dillweißensteins, doch diese wurden erstmal um einige Jahre verschoben. Zwischen 1907 und 1908 wurde eine Denkschrift verfasst, in welcher die Vor- und Nachteile für beide Orte bei einer Eingemeindung aufgeführt wurden. Doch es dauerte weitere vier Jahre bis die Eingemeindung beschlossen wurde. Die Dillweißensteiner feierten den Abschied ihrer Selbstständigkeit mit einem Festzug durch den ganzen Ort in der Nacht zum 1. Januar 1913.

Schulen

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

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Tätig in Dillweißenstein

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Straßen

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A
Am Felsenwäldele, Am Waldweg. Auf der Rotplatte
B
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D
Dachsbergstraße
F
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G
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H
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I
Im Hinteren Tal
J
Jörg-Hainolt-Weg
K
Kaspar-Kercher-Straße, Kräheneckstraße, Köhlerweg, Kriegstraße
L
Liebfrauenstraße, Ludwigsplatz
M
Morgenhornweg, Mühlbergstraße
O
Ottensteinstraße
R
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S
Seegerstraße, Sophienbergweg, Steinbergsgutstraße, Staigwiesen
U
Untere Felsenstraße
W
Walter-Stößer-Weg, Wildpfad, Wilhelm-Raabe-Straße
Stadtteile der Großstadt Pforzheim

Au, Brötzingen, Buckenberg, Büchenbronn, Dillweißenstein, Eutingen, Hohenwart, Huchenfeld, Innenstadt, Nordstadt, Oststadt, Südoststadt, Südweststadt, Weststadt und Würm bilden zusammen die Stadt Pforzheim.