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Der '''Landkreis Pforzheim''' ist ein ehemaliger Landkreis in Baden-Württemberg, dessen Sitz die selbst nicht zum Kreisgebiet gehörende Stadt [[Pforzheim]] war. Er bestand bis zum 31. Dezember [[1972]]. |
Der '''Landkreis Pforzheim''' ist ein ehemaliger Landkreis in Baden-Württemberg, dessen Sitz die selbst nicht zum Kreisgebiet gehörende Stadt [[Pforzheim]] war. Er bestand bis zum 31. Dezember [[1972]]. |
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== Geschichte == |
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== Folgen der Gebietsreform für den Landkreis Pforzheim == |
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Mit der Kreisreform am [[1. Januar]] [[1973]] ging der überwiegende Teil des Landkreises Pforzheim im [[Enzkreis]] auf, der auch dessen Rechtsnachfolger darstellt. Ausnahmen |
Mit der [[Kreisreform]] am [[1. Januar]] [[1973]] ging der überwiegende Teil des Landkreises Pforzheim im [[Enzkreis]] auf, der auch dessen Rechtsnachfolger darstellt. Ausnahmen bildeten nur die Gemeinden [[Würm (Pforzheim)|Würm]] und [[Hohenwart]], die [[1971]] bzw. [[1972]] bereits in die kreisfreie Stadt Pforzheim eingemeindet worden waren, sowie [[Ittersbach]], das [[1971]] Teil der neugebildeten Gemeinde [[Karlsbad]] wurde und dadurch zum [[Landkreis Karlsruhe]] kam. Außerdem wurden bis [[1975]] noch die Gemeinden [[Büchenbronn]], [[Huchenfeld]] und [[Eutingen]], die zum Landkreis Pforzheim gehört hatten, in die Stadt Pforzheim eingemeindet und verließen den Enzkreis dadurch jeweils wieder. |
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== Gemeinden im Landkreis Pforzheim == |
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* 1932–1945: [[Friedrich Wenz (Landrat)|Friedrich Wenz]] |
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* 1945: [[Friedrich Katz|Friedrich Adolf Katz]] |
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* 1945–1959: [[Richard Dissinger]] |
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* 1959–1972: [[Werner Lutz (Landrat)|Werner Lutz]] |
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Aktuelle Version vom 27. Juni 2020, 12:14 Uhr
Der Landkreis Pforzheim ist ein ehemaliger Landkreis in Baden-Württemberg, dessen Sitz die selbst nicht zum Kreisgebiet gehörende Stadt Pforzheim war. Er bestand bis zum 31. Dezember 1972.
Geschichte
Der Landkreis Pforzheim ging zurück auf das seit 1819 bestehende Oberamt Pforzheim, ab 1864 Bezirksamt Pforzheim. Ihm gehörten bereits die meisten Gemeinden des späteren Landkreises an, außerdem die Stadt Pforzheim. Später eingegliedert wurden nur noch die Gemeinden Stein im Jahr 1920 und Nußbaum im Jahr 1936, die beide zuvor zum 1936 aufgelösten Bezirksamt Bretten gehört hatten. Durch das "Gesetz über die Landkreisselbstverwaltung" von 1939 wurde das Bezirksamt unter Ausgliederung der Stadt Pforzheim zum Landkreis Pforzheim.
Folgen der Gebietsreform für den Landkreis Pforzheim
Mit der Kreisreform am 1. Januar 1973 ging der überwiegende Teil des Landkreises Pforzheim im Enzkreis auf, der auch dessen Rechtsnachfolger darstellt. Ausnahmen bildeten nur die Gemeinden Würm und Hohenwart, die 1971 bzw. 1972 bereits in die kreisfreie Stadt Pforzheim eingemeindet worden waren, sowie Ittersbach, das 1971 Teil der neugebildeten Gemeinde Karlsbad wurde und dadurch zum Landkreis Karlsruhe kam. Außerdem wurden bis 1975 noch die Gemeinden Büchenbronn, Huchenfeld und Eutingen, die zum Landkreis Pforzheim gehört hatten, in die Stadt Pforzheim eingemeindet und verließen den Enzkreis dadurch jeweils wieder.
Gemeinden im Landkreis Pforzheim
Dem Landkreis Pforzheim gehörten folgende Gemeinden an:
- Bauschlott
- Bilfingen
- Büchenbronn
- Dietenhausen
- Dietlingen
- Dürrn
- Eisingen
- Ellmendingen
- Ersingen
- Eutingen an der Enz
- Göbrichen
- Hamberg
- Hohenwart
- Huchenfeld
- Ispringen
- Ittersbach
- Kieselbronn
- Königsbach
- Langenalb
- Lehningen
- Mühlhausen an der Würm
- Neuhausen
- Niefern
- Nöttingen
- Nußbaum
- Öschelbronn
- Schellbronn
- Singen
- Stein
- Steinegg
- Tiefenbronn
- Weiler
- Wilferdingen
- Würm
Landräte
- 1932–1945: Friedrich Wenz
- 1945: Friedrich Adolf Katz
- 1945–1959: Richard Dissinger
- 1959–1972: Werner Lutz