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Karl Leopold Landau: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Stolperstein Karl Leopold Landau.jpg|thumb|Stolperstein am Osterfeld]]
[[Karl Leopold Landau]] ([[geb. 19. Mai 1928 in Pforzheim]]) war Schüler in [[Pforzheim]] und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der [[NS-Herrschaft]].
'''Karl Leopold Landau''' (* [[Geburtstag::19. Mai]] [[Geburtsjahr::1928]] in {{geboren in|Pforzheim}}) war [[Ist (unverlinkt)::Schüler]] in [[Tätig in::Pforzheim]] an der [[Osterfeld-Realschule|Osterfeld-Schule]] und wurde [[Ist::NS-Opfer|Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus]].


===Diskriminierung===

Karl - heute: Uri - musste von [[1936 bis 1938]] das ''Schulgetto'' für [[jüdische]] Kinder an der damaligen [[Hindenburg-]], heute wieder [[Osterfeld-Schule]] besuchen.


==Diskriminierung==
Karl heute: Uri musste von [[1936]] bis [[1938]] das Schulgetto für [[Juden|jüdische]] Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder [[Osterfeldschule|Osterfeld-Schule]] besuchen.


==Deportation==
==Deportation==
Am [[22. Oktober]] [[1940]] deportierten ihn die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] mit seinen Eltern Klara und Alfred aus der [[Kronprinzenstraße]] 25 ins [[Lager Gurs]].

Die Nazis deportierten die Eltern im [[November]] [[1942]] ins Vernichtungslager Auschwitz.
Am [[22. Okt. 1940]] deportierten ihn die [[Nazis]] mit seinen Eltern Klara und Alfred aus der [[Kronprinzenstr. 25}} ins [[Lager Gurs]].
Die [[Nazis]] deportierten die Eltern im [[November 1942]] ins [[Vernichtungslager Auschwitz]].



==Rettung==
==Rettung==
Er selbst wurde von Hilfsorganisationen wie den Quäkern, versehen mit ''falschen Papieren'', in ein Kinderheim in Aspet bei Toulouse für franz. Waisenkindern gebracht und in der Gegend von Le-Chambon-sur-Lignon im Zentralmassiv gerettet.


Karl Landau erreichte, dass für Alice Resch, Mitglied der Hilfsorganisation der christlichen Gemeinschaft der Quäker im Lager Gurs, ein Baum in der ''Allee der Gerechten'' in Yad Vashem, Jerusalem gepflanzt wurde.
Er selbst wurde von [[Hilfsorganisationen]] wie den [[Quäkern]], versehen mit ''falschen Papieren'', in ein [[Kinderheim in Aspet bei Toulouse]] zwischen [[franz. Waisen-]] und [[jüdischen Flüchtlingskindern]] gebracht und in der Gegend von [[Le-Chambon-sur-Lignon]] im [[Zentralmassiv]] gerettet.


==Erinnerung==
Im Rahmen der Aktion „[[Stolpersteine]]“ wurde für Karl Leopold Landau am [[Stolpersteine 27. Januar 2011|27. Januar 2011]] ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.


Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des [[Kulturhaus Osterfeld|Kulturhauses Osterfeld]].
==Bild==

[[Alice Resch]], ''Mitglied der Hilfsorganisation der christlichen Gemeinschaft der Quäker'' im [[Lager Gurs]]; ''Karl Landau erreichte, dass für sie ein Baum in der Allee der Gerechten“'' in [[Yad Vashem]], [[Jerusalem]] gepflanzt wurde.


==Literatur==
==Literatur==
*{{Brändle 2000}}

*derselbe: ''„Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten"'', in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000
- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: [[jüdische]] Kinder und Jugendliche in [[Pforzheim]] [[1933]] bis [[1945]]: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt [[Pforzheim]], [[Pforzheim 2000]] ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte
- Gerhard Brändle:
*{{Brändle 2011}}
== Weblinks ==

*{{Gedenkverzeichnis|L/Landau,_Karl}}
"Die wechselhafte Geschichte der [[Osterfeld-Schule]] in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: [[Osterfeldschulen]] (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum [[Juli 2000]], [[Pforzheim]], 2000
- Gerhard Brändle, Rebecca Eger:
{{SORTIERUNG:Landau, Karl Leopold}}

[[Kategorie:Mann]]
Biografien der Kinder und Lehrkräfte am ''„Schulgetto“'' an der [[Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule]] in [[Pforzheim]] [[1936 - 1938]], veröffentlicht anlässlich der Einweihung der [[Gedenktafeln]] in der [[Osterfeld-Schule]] und im Kulturhaus Osterfeld - [[27. Jan. 2011]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]

[[Kategorie:Jude]]

[[Kategorie:Schüler der Osterfeldschule]]
==Weblinks==
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]
Eintrag Karl Leopold Landau in der Datenbank der zwischen [[1919]] und [[1945]] in [[Pforzheim]] geborenen bzw. ansässigen [[jüdischen]] Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt [[Pforzheim]].

Aktuelle Version vom 27. Februar 2020, 14:32 Uhr

Stolperstein am Osterfeld

Karl Leopold Landau (* 19. Mai 1928 in Pforzheim) war Schüler in Pforzheim an der Osterfeld-Schule und wurde Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Diskriminierung

Karl – heute: Uri – musste von 1936 bis 1938 das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule besuchen.

Deportation

Am 22. Oktober 1940 deportierten ihn die Nationalsozialisten mit seinen Eltern Klara und Alfred aus der Kronprinzenstraße 25 ins Lager Gurs. Die Nazis deportierten die Eltern im November 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz.

Rettung

Er selbst wurde von Hilfsorganisationen wie den Quäkern, versehen mit falschen Papieren, in ein Kinderheim in Aspet bei Toulouse für franz. Waisenkindern gebracht und in der Gegend von Le-Chambon-sur-Lignon im Zentralmassiv gerettet.

Karl Landau erreichte, dass für Alice Resch, Mitglied der Hilfsorganisation der christlichen Gemeinschaft der Quäker im Lager Gurs, ein Baum in der Allee der Gerechten in Yad Vashem, Jerusalem gepflanzt wurde.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Karl Leopold Landau am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.

Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

  • Gerhard Brändle mit Sarah Hary: „... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs (= Pforzheimer Hefte Nr. 10); herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4
  • derselbe: „Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000
  • Gerhard Brändle, mit Rebecca Eger: Schikaniert, diskriminiert, vertrieben, deportiert...: Biographien der Kinder und Lehrkräfte am "Schulgetto" an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936–1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld am 27.1.2011; herausgegeben von der Osterfeld-Realschule, Pforzheim 2011 [ohne ISBN]

Weblinks