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Reuchlin-Forschungsstelle: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Reuchlin-Forschungsstelle''' widmete sich der Aufarbeitung des Briefwechsels des Pforzheimer Humanisten [[Johannes Reuchlin]]. Die von der Stadt [[Pforzheim]] getragene Einrichtung bestand von [[Gegründet::1994]] bis [[Geschlossen::2007]].


== Geschichte ==
Die '''Reuchlin-Forschungsstelle''' wurde [[1994]] geschaffen und war im [[Reuchlinhaus]] untergebracht. Getragen wurde die Forschungsstelle von der [[Stadt Pforzheim]] und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Der Briefwechsel des Pforzheimer Humanisten [[Johannes Reuchlin]] sollte unter Leitung des Prof. Dr. Fuhrmann als erste kritische Gesamtausgabe aufgearbeitet werden.
Die Forschungsstelle wurde [[1994]] geschaffen und war im [[Reuchlinhaus]] untergebracht. Getragen wurde die Forschungsstelle von der [[Stadt Pforzheim]] und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Der Briefwechsel des Pforzheimer Humanisten [[Johannes Reuchlin]] sollte unter Leitung des Prof. Dr. Fuhrmann bzw. Prof. Dr. Kühlmann als erste kritische und kommentierte Gesamtausgabe aufgearbeitet werden. Bislang war der erhaltene Briefwechsel nur lückenhaft und verstreut in drei Teilsammlungen aus dem 19. Jahrhundert vorhanden. Die Gesamtausgabe enthält außer den ungekürzten Originaltexten, Briefen von und an Reuchlin, Sacherläuterungen und Hilfen zur Texterschließung.
Von Reuchlin sind über 500 Briefe erhalten, die großteils in lateinisch verfasst sind. Einige sind auf deutsch, wenige in griechisch und hebräisch. Die lateinischen schrieb er als Humanist, die deutschen als Jurist.
Die Briefe bieten viele biographische Details, wie auch wichtige Einblicke in die Anfänge des Humanismus.


Von Reuchlin sind über 500 Briefe erhalten, die großteils in lateinisch verfasst sind. Einige sind auf deutsch, wenige in griechisch und hebräisch. Die lateinischen schrieb er als Humanist, die deutschen als Jurist. Die Briefe bieten viele biographische Details, wie auch wichtige Einblicke in die Anfänge des Humanismus.
Leiter der Reuchlin-Forschungsstelle war Dr. Gerald Dörne, Mitarbeiter Matthias Dall'Asta.


Die Edition war geplant mit vier Bänden. Der erste Band mit 136 Briefen von [[1477]] - [[1505]] erschien [[1999]], der zweite Band mit rund 240 Briefen von [[1506]] - [[1513]] erschien [[2003]]. Der dritte Band mit rund 90 Briefen von [[1514]] - [[1517]] wurde [[2007]] der Öffentlichkeit präsentiert. Rund 40 Briefe blieben damit durch die Schließung der Forschungsstelle unerforscht bzw. unveröffentlicht.
Die Reuchlin-Forschungsstelle bestand bis 31.12.2007. Die Archivbestände, Bücher und z.T. Mikrofiches der Forschungsstelle wurden ins [[Stadtarchiv Pforzheim]] überführt.

Leiter der Reuchlin-Forschungsstelle war Dr. [[Gerald Dörner]], Mitarbeiter [[Matthias Dall'Asta]].

Im Jahr [[2006]] wurde in den Medien bekannt, dass die Landesregierung plane, im großen Stil mittelalterliche Handschriften aus Staatsbesitz, u. a. aus der Badischen Landesbibliothek (BLB) zu verkaufen, was zu zahlreichen Protesten in Wissenschaft und Gesellschaft führte. U.a. wurde ein offener Brief von der BLB geschrieben an die Landesregierung und den Ministerpräsidenten, bei dem rund 2500 Personen aus Wissenschaft und Gesellschaft unterschrieben, Dr. Dörner gehörte ebenfalls dazu.

Die Reuchlin-Forschungsstelle bestand bis 31.12.2007. Abschließend fand vom 9. September bis 11. November [[2007]] die Azusstellung [[Johann Reuchlins Bibiothek - gestern & heute]] im [[Stadtmuseum Pforzheim]] statt. Die Archivbestände, Bücher und z.T. Mikrofiches der Forschungsstelle wurden ins [[Stadtarchiv Pforzheim]] überführt.


==Adresse==
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==Ausstellung==
== Publikationen ==
Am 15. Februar 2007 präsentierte die Forschungsstelle bzw. die [[Stadt Pforzheim]] den 3. und abschließenden Band des Briefwechsels des berühmten Humanisten zusammen mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Anwesenheit von [[Bürgermeister]] [[Gert Hager]], Kulturamtsleiterin Dr. [[Isabel Greschat]] und des Leiters der Forschungsstelle, Prof. Dr. [[Wilhelm Kühlmann]] und den beiden Mitarbeitern der Forschungsstelle [[Matthias Dall'Asta]] und Dr. [[Gerald Dörner]] sowie dem Verleger [[Eckhart Holzboog]] im [[Reuchlinhaus]].


Den aus den Jahren [[1514]] bis [[1517]] stammenden rund 90 Briefen wird bescheinigt, dass sie "zweifelsohne zu den wichtigsten Zeugnissen des europäischen [[Humanismus]]" gehören (Dr. Dörner).
Unter dem Titel "Johann Reuchlins Bibiothek - gestern & heute" fand vom 09. September - 11.November [[2007]] eine Ausstellung zu [[Johannes Reuchlin]] und seinen Büchern im [[Stadtmuseum Pforzheim]] statt. Anlass war die ursprünglich zu diesem Zeitpinkt bereits geplante Eröffnung des [[Museum Johannes Reuchlin|Museums Johannes Reuchlin]], die sich aber dann doch verzögerte.


Neben der Vergabe des [[Reuchlinpreis|Reuchlinpreises]] sowie der Ausrichtung des [[Reuchlinkongress|Reuchlinkongresses]] sei die Herausgabe des Briefwechsels von [[Johannes Reuchlin]] ein zentrales Anliegen der [[Stadt Pforzheim]].
Bei der Ausstellung waren viele wertvolle Originale und Leihgaben aus der [[Badischen Landesbibliothek]] zu sehen, deren urpsrung und grundstock in der Bibliothek Reuchlins zu sehen ist. Die meisten Original-Bücher aus Reuchlins Bibliothek sind aber bis heute verschollen.


* Johannes Reuchlin: Briefwechsel. Bd. 1: 1477-1505, hrsg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim, bearb. von Matthias Dall’Asta und Gerald Dörner,unter Mitwirkung von Stefan Rhein, Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog 1999, ISBN 978-3-7728-1983-4.
Zur Ausstellung erschien eine Publikation:


* Johannes Reuchlin: Briefwechsel. Bd. 2: 1506-1513, hrsg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim, bearb. von Matthias Dall’Asta und Gerald Dörner, Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog 2003, ISBN 978-3-7728-1984-1.
* Johannes Reuchlins Bibliothek : Gestern & Heute ; Schätze und Schicksal einer Büchersammlung der Renaissance ; Ausstellung im Stadtmuseum Pforzheim, 9. September - 11. November 2007, aus Anlass der Wiedererrichtung des Reuchlinkollegs an der Pforzheimer Schloss- und Stiftskirche St. Michael (Ausstellungskatalog) ; Katalog / bearb. von Matthias Dall'Asta und Gerald Dörner. Hrsg. von Isabel Greschat. - Heidelberg u. a. : Verl. Regionalkultur, 2007. - 128 S. ISBN 978-3-89735-505-7


* Johannes Reuchlin: Briefwechsel. Bd. 3: 1514-1517, hrsg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim, bearb. von Matthias Dall’Asta und Gerald Dörner, Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog 2007, ISBN 978-3-7728-1985-8.
===Weitere Publikationen und Arbeit===


Außerdem erschien ein Katalog zur Ausstellung von 2007:
Am 15.Februar 2007 präsentierte die Forschungsstelle bzw. die [[Stadt Pforzheim]] den 3. Band des Briefwechsels des berühmten Humanisten zusammen mit der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]] in Anwesenheit von [[Bürgermeister]] [[Gert Hager]], [[Kulturamtsleiterin]] Dr. [[Isabel Greschat]] und des Leiters der Forschungsstelle, [[Prof. Dr. Wilhelm Kühlmann]] und den beiden Mitarbeitern der Forschungsstelle [[Matthias Dall'Asta]] und Dr. [[Gerald Dörner]] sowie dem Verleger Eckhart Holzboog im [[Reuchlinhaus]].


* Johannes Reuchlins Bibliothek : Gestern & Heute ; Schätze und Schicksal einer Büchersammlung der Renaissance ; Ausstellung im Stadtmuseum Pforzheim, 9. September - 11. November 2007, aus Anlass der Wiedererrichtung des Reuchlinkollegs an der Pforzheimer Schloss- und Stiftskirche St. Michael (Ausstellungskatalog) ; Katalog / bearb. von Matthias Dall'Asta und Gerald Dörner. Hrsg. von Isabel Greschat. - Heidelberg u. a. : Verl. Regionalkultur, 2007. - 128 S. ISBN 978-3-89735-505-7
Den aus den Jahren [[1514]] bis [[1517]] stammenden rund 90 Briefen wird bescheinigt, dass sie "zweifelsohne zu den wichtigsten Zeugnissen des europäischen [[Humanismus]]" gehören (Dr. Dörner).


==Quellen==
Neben der Vergabe des [[Reuchlin-Preis|Reuchlin-Preises]] sowie der Ausrichtung des [[Reuchlin-Kongress|Reuchlin-Kongresses]] sei die Herausgabe des Briefwechsels von [[Johannes Reuchlin]] ein zentrales Anliegen der [[Stadt Pforzheim]].


* [http://www.blb-karlsruhe.de/blb/blbhtml/aktuelles/auswaertige-veranstaltungen-2007.html Hinweis und Beschreibung zur Ausstellung und div. Leihgaben auf der Homepage der BLB, mit Download von Bildern versch. Reuchlin-Handschriften, die gezeigt wurden]
* Johannes Reuchlin: Briefwechsel. Bd. 3: 1514-1517, hrsg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim, bearb. von Matthias Dall’Asta und Gerald Dörner, Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog 2007, Preis 128 Euro, ISBN 978-3-7728-1985-8.


* [http://www.pforzheim.de/no_cache/kultur-bildung/geschichte/stadtarchiv/stadtarchiv-aktuell/archivbibliothek-2008.html?sword_list%5B0%5D=forschungsstelle&sword_list%5B1%5D=reuchlin Auflösung der Reuchlinfoschungsstelle, Überführung des Archivbestandes ins Stadtarchiv, Archiv-Information auf der Stadt-Pforzheim-Seite]
==Quellen==

* [http://www.haw.uni-heidelberg.de/presse/pm_reuchlin-briefwechsel.de.html Bericht der Heidelberger Akademie der Wissenschaften über die Veröffentlichung des 3. Bandes zum Briefwechsel Reuchlins unter dem Titel "Der Reuchlin-Briefwechsel – Spiegel des Kampfes zwischen Inquisition und Humanismus"]


* [http://www.haw.uni-heidelberg.de/forschung/forschungsstellen/reuchlin.de.html Beschreibung der Aufgabe der Forschungsstelle auf der Seite der Heidelberger Akademie unter beendete Forschungen]
[[http://www.blb-karlsruhe.de/blb/blbhtml/aktuelles/auswaertige-veranstaltungen-2007.html]] Hinweis und Beschreibung zur Ausstellung und div. Leihgaben auf der Homepage der BLB, mit Download von Bildern versch. Reuchlin-Handschriften, die gezeigt wurden


* [http://www.frommann-holzboog.de/site/download/reuchlin_briefwechsel.pdf Verlagsbeschreibung der Gesamtausgabe bzw. aller Teilbände]
[[http://www.pforzheim.de/no_cache/kultur-bildung/geschichte/stadtarchiv/stadtarchiv-aktuell/archivbibliothek-2008.html?sword_list%5B0%5D=forschungsstelle&sword_list%5B1%5D=reuchlin]]
Auflösung der Reuchlinfoschungsstelle, Überführung des Archivbestandes ins Stadtarchiv, Archiv-Information auf der Stadt-Pforzheim-Seite


* [http://cgi-host.uni-marburg.de/~mrep/brief/ Offener Brief an die Landesregierung 2006 zum geplanten mittelalterlichen Handschriftenverkauf]
[http://www.haw.uni-heidelberg.de/presse/pm_reuchlin-briefwechsel.de.html] Bericht der Heidelberger Akademie der Wissenschaften über die Veröffentlichung des 3. Bandes zum Briefwechsel Reuchlins




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[[Kategorie:Pforzheim]]
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Aktuelle Version vom 26. August 2019, 21:18 Uhr

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Die Reuchlin-Forschungsstelle widmete sich der Aufarbeitung des Briefwechsels des Pforzheimer Humanisten Johannes Reuchlin. Die von der Stadt Pforzheim getragene Einrichtung bestand von 1994 bis 2007.

Geschichte

Die Forschungsstelle wurde 1994 geschaffen und war im Reuchlinhaus untergebracht. Getragen wurde die Forschungsstelle von der Stadt Pforzheim und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Der Briefwechsel des Pforzheimer Humanisten Johannes Reuchlin sollte unter Leitung des Prof. Dr. Fuhrmann bzw. Prof. Dr. Kühlmann als erste kritische und kommentierte Gesamtausgabe aufgearbeitet werden. Bislang war der erhaltene Briefwechsel nur lückenhaft und verstreut in drei Teilsammlungen aus dem 19. Jahrhundert vorhanden. Die Gesamtausgabe enthält außer den ungekürzten Originaltexten, Briefen von und an Reuchlin, Sacherläuterungen und Hilfen zur Texterschließung.

Von Reuchlin sind über 500 Briefe erhalten, die großteils in lateinisch verfasst sind. Einige sind auf deutsch, wenige in griechisch und hebräisch. Die lateinischen schrieb er als Humanist, die deutschen als Jurist. Die Briefe bieten viele biographische Details, wie auch wichtige Einblicke in die Anfänge des Humanismus.

Die Edition war geplant mit vier Bänden. Der erste Band mit 136 Briefen von 1477 - 1505 erschien 1999, der zweite Band mit rund 240 Briefen von 1506 - 1513 erschien 2003. Der dritte Band mit rund 90 Briefen von 1514 - 1517 wurde 2007 der Öffentlichkeit präsentiert. Rund 40 Briefe blieben damit durch die Schließung der Forschungsstelle unerforscht bzw. unveröffentlicht.

Leiter der Reuchlin-Forschungsstelle war Dr. Gerald Dörner, Mitarbeiter Matthias Dall'Asta.

Im Jahr 2006 wurde in den Medien bekannt, dass die Landesregierung plane, im großen Stil mittelalterliche Handschriften aus Staatsbesitz, u. a. aus der Badischen Landesbibliothek (BLB) zu verkaufen, was zu zahlreichen Protesten in Wissenschaft und Gesellschaft führte. U.a. wurde ein offener Brief von der BLB geschrieben an die Landesregierung und den Ministerpräsidenten, bei dem rund 2500 Personen aus Wissenschaft und Gesellschaft unterschrieben, Dr. Dörner gehörte ebenfalls dazu.

Die Reuchlin-Forschungsstelle bestand bis 31.12.2007. Abschließend fand vom 9. September bis 11. November 2007 die Azusstellung Johann Reuchlins Bibiothek - gestern & heute im Stadtmuseum Pforzheim statt. Die Archivbestände, Bücher und z.T. Mikrofiches der Forschungsstelle wurden ins Stadtarchiv Pforzheim überführt.

Adresse

Reuchlin-Forschungsstelle
Jahnstraße 42
75173 Pforzheim
Telefon: (0 72 31) 39 - 11 51
Telefax: (0 72 31) 39 - 14 41
E-Mail: dallasmstadt-pforzheim.de

Publikationen

Am 15. Februar 2007 präsentierte die Forschungsstelle bzw. die Stadt Pforzheim den 3. und abschließenden Band des Briefwechsels des berühmten Humanisten zusammen mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Anwesenheit von Bürgermeister Gert Hager, Kulturamtsleiterin Dr. Isabel Greschat und des Leiters der Forschungsstelle, Prof. Dr. Wilhelm Kühlmann und den beiden Mitarbeitern der Forschungsstelle Matthias Dall'Asta und Dr. Gerald Dörner sowie dem Verleger Eckhart Holzboog im Reuchlinhaus.

Den aus den Jahren 1514 bis 1517 stammenden rund 90 Briefen wird bescheinigt, dass sie "zweifelsohne zu den wichtigsten Zeugnissen des europäischen Humanismus" gehören (Dr. Dörner).

Neben der Vergabe des Reuchlinpreises sowie der Ausrichtung des Reuchlinkongresses sei die Herausgabe des Briefwechsels von Johannes Reuchlin ein zentrales Anliegen der Stadt Pforzheim.

  • Johannes Reuchlin: Briefwechsel. Bd. 1: 1477-1505, hrsg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim, bearb. von Matthias Dall’Asta und Gerald Dörner,unter Mitwirkung von Stefan Rhein, Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog 1999, ISBN 978-3-7728-1983-4.
  • Johannes Reuchlin: Briefwechsel. Bd. 2: 1506-1513, hrsg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim, bearb. von Matthias Dall’Asta und Gerald Dörner, Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog 2003, ISBN 978-3-7728-1984-1.
  • Johannes Reuchlin: Briefwechsel. Bd. 3: 1514-1517, hrsg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim, bearb. von Matthias Dall’Asta und Gerald Dörner, Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog 2007, ISBN 978-3-7728-1985-8.

Außerdem erschien ein Katalog zur Ausstellung von 2007:

  • Johannes Reuchlins Bibliothek : Gestern & Heute ; Schätze und Schicksal einer Büchersammlung der Renaissance ; Ausstellung im Stadtmuseum Pforzheim, 9. September - 11. November 2007, aus Anlass der Wiedererrichtung des Reuchlinkollegs an der Pforzheimer Schloss- und Stiftskirche St. Michael (Ausstellungskatalog) ; Katalog / bearb. von Matthias Dall'Asta und Gerald Dörner. Hrsg. von Isabel Greschat. - Heidelberg u. a. : Verl. Regionalkultur, 2007. - 128 S. ISBN 978-3-89735-505-7

Quellen