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Arisierung: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''"Arisierung"''' wurde im [[Nationalsozialismus]] die planmäßige und schrittweise Ausschaltung von Menschen [[jüdisch]]er Religionszugehörigkeit aus dem Wirtschaftsleben durch die antisemitische Politik der [[NSDAP]] bezeichnet.
== Definition ==

"Arisierung" bedeutet die planmäßige und schrittweise Ausschaltung von Menschen jüdischer Religionszugehörigkeit aus dem Wirtschaftsleben durch die antisemitische Politik der NSDAP.


== Vorgeschichte ==
== Vorgeschichte ==


In Pforzheim kommt es schon im Mai 1920 zu antisemitisch motivierten Boykott-Aufrufen: An Schaufenstern in der Innenstadt kleben Zettel mit der Aufschrift: ''"Kauft nicht bei Juden !"'' Die "Freie Presse", Organ der SPD, kommentiert: ''"Wenn die antisemitisch-deutsch-nationalen Hetzpolitiker glauben, uns Arbeiter aufputschen zu können, so beweisen sie damit ihre groteske Gedankenlosigkeit. Wucherer, Schieber und Schwindler sind in allen Konfessionen und Rassen vertreten"''.
In [[Pforzheim]] kommt es schon im Mai [[1920]] zu antisemitisch motivierten Boykott-Aufrufen: An Schaufenstern in der Innenstadt kleben Zettel mit der Aufschrift: ''"Kauft nicht bei Juden!"'' Die "Freie Presse", Organ der [[SPD]], kommentiert: ''"Wenn die antisemitisch-deutsch-nationalen Hetzpolitiker glauben, uns Arbeiter aufputschen zu können, so beweisen sie damit ihre groteske Gedankenlosigkeit. Wucherer, Schieber und Schwindler sind in allen Konfessionen und Rassen vertreten"''.


Im Oktober 1923 kleben Unbekannte über Nacht an Türen und Schaufenster jüdischer Geschäftsleute Zettel mit der Aufschrift: ''"Kauft nicht bei Juden !"'' Die "Freie Presse" schreibt dazu: ''"Die Arbeiterschaft will für den wenigen Lohn, den sie erhält, möglichst viel gute Ware erhalten. Wer daher in der Lage ist, die werktätige Bevölkerung mit preiswerten Bedarfsartikeln zu versorgen, ist ihr willkommen, mag es ein Christ, Jude oder Heide sein"''.
Im Oktober [[1923]] kleben Unbekannte über Nacht an Türen und Schaufenster jüdischer Geschäftsleute Zettel mit der Aufschrift: ''"Kauft nicht bei Juden!"'' Die "Freie Presse" schreibt dazu: ''"Die Arbeiterschaft will für den wenigen Lohn, den sie erhält, möglichst viel gute Ware erhalten. Wer daher in der Lage ist, die werktätige Bevölkerung mit preiswerten Bedarfsartikeln zu versorgen, ist ihr willkommen, mag es ein Christ, Jude oder Heide sein"''.


== Boykott am 1. April 1933 ==
== Boykott am 1. April 1933 ==


Am 31. März 1933 beginnt die erste offene antisemitische Aktion der NSDAP mit dem Boykott von Läden, Arztpraxen und Rechtsanwaltsbüros, deren Besitzer zur jüdischen Gemeinde gehören. SA-Männer unter Leitung des Standartenführers Rilling versperren den Zugang z.B. zum Kaufhaus Schocken und fordern die Käufer zum Verlassen des Hauses auf. In der Nacht zum Samstag kleben Nationalsozialisten an jüdische Geschäfte Zettel mit Aufschriften wie "Ein Lump und Landesverräter ist, wer in jüdischen Geschäften kauft !" oder "Geschlossen, da abgereist nach Palästina".
Am [[31. März]] [[1933]] beginnt die erste offene antisemitische Aktion der NSDAP mit dem Boykott von Läden, Arztpraxen und Rechtsanwaltsbüros, deren Besitzer zur jüdischen Gemeinde gehören. SA-Männer unter Leitung des Standartenführers Rilling versperren den Zugang z.B. zum [[Galeria Kaufhof#Geschichte|Kaufhaus Schocken]] und fordern die Käufer zum Verlassen des Hauses auf. In der Nacht zum Samstag kleben Nationalsozialisten an jüdische Geschäfte Zettel mit Aufschriften wie "Ein Lump und Landesverräter ist, wer in jüdischen Geschäften kauft!" oder "Geschlossen, da abgereist nach Palästina".
Am 1. April 1933 stehen ab 10 Uhr morgens Sa- und SS-Männer vor den Eingängen der boykottierten Geschäfte, blockieren sie und halten mögliche Käufer durch Warnungen vom Betreten der Geschäfte ab, so bei den Kaufhäusern Schocken (heute Galeria Kaufhof) und Knopf (am Marktplatz) und auch beim Fotograf Max Rödelsheimer am Schloßberg. Durch das "Gesetz zum Schutz des deutschen Einzelhandels" mit Einschränkungen für Warenhäuser und durch das Verbot für NSDAP-Mitglieder, in Warenhäusern einzukaufen, kommt es zu Umsatzeinbußen. Am 9. Mai 1933 beschließt der gleichgeschaltete neue Stadtrat Pforzheims, dass städtische Betriebe und das Wohlfahrtsamt nichts mehr aus Warenhäusern, Konsumvereinen und jüdischen Geschäften beziehen dürfen.
Am [[1. April]] 1933 stehen ab 10 Uhr morgens SA- und SS-Männer vor den Eingängen der boykottierten Geschäfte, blockieren sie und halten mögliche Käufer durch Warnungen vom Betreten der Geschäfte ab, so bei den Kaufhäusern Schocken (heute [[Galeria Kaufhof]]) und Knopf (am [[Marktplatz (Pforzheim)|Marktplatz]]) und auch beim Fotograf [[Max Rödelsheimer]] am [[Schloßberg]]. Durch das "Gesetz zum Schutz des deutschen Einzelhandels" mit Einschränkungen für Warenhäuser und durch das Verbot für NSDAP-Mitglieder, in Warenhäusern einzukaufen, kommt es zu Umsatzeinbußen. Am [[9. Mai]] 1933 beschließt der gleichgeschaltete neue Stadtrat Pforzheims, dass städtische Betriebe und das Wohlfahrtsamt nichts mehr aus Warenhäusern, Konsumvereinen und jüdischen Geschäften beziehen dürfen.


== "Arisierung" in der Pforzheimer Innenstadt ==
== "Arisierung" in Pforzheim ==
Im Gebiet der heutigen [[Fußgängerzone]] und der anliegenden [[Leopoldstraße|Leopold-]] bzw. [[Zerrennerstraße]] befanden sich bis 1933 insgesamt 18 Geschäfte, deren Inhaber der jüdischen Religionsgemeinschaft angehörten:


* Deutsch (Handarbeitsgeschäft), Klein (Möbel), Rödelsheimer (Fotoatelier) und Tannhauser (Lederhandlung) am [[Schloßberg]]
Während der "Woche der Brüderlichkeit" im März 1998 führt ein Stadtrundgang in die heutigen Fußgängerzone und die anliegende Leopold- bzw. Zerrennerstraße. In diesem Gebiet befanden sich bis 1933 insgesamt 18 Geschäfte, deren Inhaber der jüdischen Religionsgemeinschaft angehörten:
* Kaufhaus Knopf und Krüger & Wolff (Bekleidung)<ref>[http://213.198.75.156/home2002/download/step21_weisse_flecken_zeitung.pdf ''Weiße Flecken'', Januar 2006], S. 7 (Arisierung in Pforzheim)</ref> am Marktplatz

* Benjamin(Friseurin), Edox (Schuhe), zweimal Kahn (Bekleidung), Kaufhaus Schocken und Speier (Schuhe) an der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlichen]]
- Deutsch (Handarbeitsgeschäft), Klein (Möbel), Rödelsheimer (Fotoatelier) und Tannhauser (Lederhandlung) am Schloßberg,
* Globus (Bekleidung), Schauer (Schuhe), Sigmann (Wäsche) und Simon (Café) an der Leopoldstraße

* Mazur (Lederwaren) und Mlotek (Schuhe) an der Zerrennerstraße.
- Kaufhaus Knopf und Krüger und Wolff (Bekleidung) am Marktplatz,

- Benjamin(Friseurin), Edox (Schuhe), zweimal Kahn (Bekleidung), Kaufhaus Schocken und Speier (Schuhe) an der Westlichen,

- Globus (Bekleidung), Schauer (Schuhe), Sigmann (Wäsche) und Simon (Café) an der Leopoldstraße und

- Mazur (Lederwaren) und Mlotek (Schuhe) an der Zerrennerstraße.


Sieben der Geschäftsinhaber wurden bis 1938 durch Boykott und daraus folgend durch Umsatzrückgang zur Aufgabe gezwungen, elf Geschäfte wurden "arisiert".
Sieben der Geschäftsinhaber wurden bis 1938 durch Boykott und daraus folgend durch Umsatzrückgang zur Aufgabe gezwungen, elf Geschäfte wurden "arisiert".
14 der Besitzer, der betroffenen Familien bzw. der Angestellten ''"starben verfolgungsbedingt"'' im südfranzösischen Internierungslager [[Gurs]], ''"im Osten"'', im Konzentrationslager Bergen-Belsen, in Tröbitz bzw. im Vernichtungslager Auschwitz.


Ähnliches geschah auch in der [[Nordstadt]] bzw. am [[Güterbahnhof]]. Neben den Besitzern von Ladengeschäften waren auch Lehrer und Lehrerinnen vom Berufsverbot betroffen (Ascher, Bloch, David, Kahn, [[Simon Kassewitz|Kassewitz]]), Ärzte, Rechtsanwälte, Schmuckfabriken, Apotheker, Edelsteinhändler, Viehhändler, Bankiers... wurden z.T. zur Aufgabe gezwungen, d.h. das Geschäft, die Firma bzw. die Praxis verschwanden, z.T. wurden die Geschäfte von nichtjüdischen Personen "übernommen", "arisiert", liefen also unter neuem Namen weiter.
14 der Besitzer, der betroffenen Familien bzw. der Angestellten ''"starben verfolgungsbedingt"'' im südfranzösischen Internierungslager Gurs, ''"im Osten"'', im Konzentrationslager Bergen-Belsen, in Tröbitz bzw. im Vernichtungslager Auschwitz.


== Quellen ==
Diese kleinräumige Auswertung ist nur ein Ausschnitt des Gesamtgeschehens "Arisierung in Pforzheim", Ähnliches geschah auch in der Nordstadt bzw. am Güterbahnhof. Neben den Besitzern von Ladengeschäften waren auch LehrerInnen vom Berufsverbot betroffen (Ascher, Bloch, David, Kahn, Kassewitz), Ärzte, Rechtsanwälte, Schmuckfabriken, Apotheker, Edelsteinhändler, Viehhändler, Bankiers... wurden z.T. zur Aufgabe gezwungen, d.h. das Geschäft, die Firma bzw. die Praxis sind verschwunden, z.T. wurden die Geschäfte von nichtjüdischen Personen "übernommen","arisiert", liefen also unter neuem Namen weiter. Eine Auswertung der Adressbücher liegt vor, eine wissenschaftlich fundierte Auswertung der Wiedergutmachungsakten steht noch aus.
== Literatur ==
* Adressbuch Pforzheim, laufende Jahrgänge 1933 ff.
* Adressbuch Pforzheim, laufende Jahrgänge 1933 ff.
* {{Brändle 1985}}
* Brändle, Gerhard, Die Jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim, Pforzheim, 1985
* {{Brändle 1990}}
* Brändle, Gerhard, Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim, Pforzheim, 1990
* Fundaminski, Michail, Aus der Vergangenheit Pforzheimer Warenhäuser, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, 155. Bd. (116. Bd. der neuen Folge), Stuttgart, 2007, S. 505 ff.
* Michail Fundaminski: ''Aus der Vergangenheit Pforzheimer Warenhäuser'', in: ''Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins'', 155. Bd. (116. Bd. der neuen Folge), Stuttgart, 2007, S. 505 ff.
* Pforzheimer Anzeiger 1. 4. 1933
* [[Pforzheimer Anzeiger]] vom 1. April 1933
* Pforzheimer Kurier 7. 3. 1998
* [[Pforzheimer Kurier]] vom 7. März 1998
* Pforzheimer Zeitung 10. 3. 1998
* [[Pforzheimer Zeitung]] vom 10. März 1998
* {{Schroth 1977}}
* Schroth, Karl, Und immer wieder für die Freiheit, Pforzheim, 1977
* Schulze, Olaf, Pforzheim, Ein verlorenes Stadtbild, Gudensberg-Gleichen, 1994
* [[Olaf Schulze]]: ''Pforzheim, ein verlorenes Stadtbild'', Gudensberg-Gleichen, 1994

=== Einzelnachweise ===
<references/>


== Links ==
== Weblinks ==
* {{wikipedia}}


[[Kategorie:Nationalsozialismus]]
* zu Aschner: http://de.wikipedia.org/wiki/Verlorener_Zug
* zu Arisierung und Krüger und Wolff: http://213.198.75.156/home2002/download/step21_weisse_flecken_zeitung.pdf

Aktuelle Version vom 7. Juli 2019, 23:20 Uhr

Als "Arisierung" wurde im Nationalsozialismus die planmäßige und schrittweise Ausschaltung von Menschen jüdischer Religionszugehörigkeit aus dem Wirtschaftsleben durch die antisemitische Politik der NSDAP bezeichnet.

Vorgeschichte

In Pforzheim kommt es schon im Mai 1920 zu antisemitisch motivierten Boykott-Aufrufen: An Schaufenstern in der Innenstadt kleben Zettel mit der Aufschrift: "Kauft nicht bei Juden!" Die "Freie Presse", Organ der SPD, kommentiert: "Wenn die antisemitisch-deutsch-nationalen Hetzpolitiker glauben, uns Arbeiter aufputschen zu können, so beweisen sie damit ihre groteske Gedankenlosigkeit. Wucherer, Schieber und Schwindler sind in allen Konfessionen und Rassen vertreten".

Im Oktober 1923 kleben Unbekannte über Nacht an Türen und Schaufenster jüdischer Geschäftsleute Zettel mit der Aufschrift: "Kauft nicht bei Juden!" Die "Freie Presse" schreibt dazu: "Die Arbeiterschaft will für den wenigen Lohn, den sie erhält, möglichst viel gute Ware erhalten. Wer daher in der Lage ist, die werktätige Bevölkerung mit preiswerten Bedarfsartikeln zu versorgen, ist ihr willkommen, mag es ein Christ, Jude oder Heide sein".

Boykott am 1. April 1933

Am 31. März 1933 beginnt die erste offene antisemitische Aktion der NSDAP mit dem Boykott von Läden, Arztpraxen und Rechtsanwaltsbüros, deren Besitzer zur jüdischen Gemeinde gehören. SA-Männer unter Leitung des Standartenführers Rilling versperren den Zugang z.B. zum Kaufhaus Schocken und fordern die Käufer zum Verlassen des Hauses auf. In der Nacht zum Samstag kleben Nationalsozialisten an jüdische Geschäfte Zettel mit Aufschriften wie "Ein Lump und Landesverräter ist, wer in jüdischen Geschäften kauft!" oder "Geschlossen, da abgereist nach Palästina". Am 1. April 1933 stehen ab 10 Uhr morgens SA- und SS-Männer vor den Eingängen der boykottierten Geschäfte, blockieren sie und halten mögliche Käufer durch Warnungen vom Betreten der Geschäfte ab, so bei den Kaufhäusern Schocken (heute Galeria Kaufhof) und Knopf (am Marktplatz) und auch beim Fotograf Max Rödelsheimer am Schloßberg. Durch das "Gesetz zum Schutz des deutschen Einzelhandels" mit Einschränkungen für Warenhäuser und durch das Verbot für NSDAP-Mitglieder, in Warenhäusern einzukaufen, kommt es zu Umsatzeinbußen. Am 9. Mai 1933 beschließt der gleichgeschaltete neue Stadtrat Pforzheims, dass städtische Betriebe und das Wohlfahrtsamt nichts mehr aus Warenhäusern, Konsumvereinen und jüdischen Geschäften beziehen dürfen.

"Arisierung" in Pforzheim

Im Gebiet der heutigen Fußgängerzone und der anliegenden Leopold- bzw. Zerrennerstraße befanden sich bis 1933 insgesamt 18 Geschäfte, deren Inhaber der jüdischen Religionsgemeinschaft angehörten:

  • Deutsch (Handarbeitsgeschäft), Klein (Möbel), Rödelsheimer (Fotoatelier) und Tannhauser (Lederhandlung) am Schloßberg
  • Kaufhaus Knopf und Krüger & Wolff (Bekleidung)[1] am Marktplatz
  • Benjamin(Friseurin), Edox (Schuhe), zweimal Kahn (Bekleidung), Kaufhaus Schocken und Speier (Schuhe) an der Westlichen
  • Globus (Bekleidung), Schauer (Schuhe), Sigmann (Wäsche) und Simon (Café) an der Leopoldstraße
  • Mazur (Lederwaren) und Mlotek (Schuhe) an der Zerrennerstraße.

Sieben der Geschäftsinhaber wurden bis 1938 durch Boykott und daraus folgend durch Umsatzrückgang zur Aufgabe gezwungen, elf Geschäfte wurden "arisiert". 14 der Besitzer, der betroffenen Familien bzw. der Angestellten "starben verfolgungsbedingt" im südfranzösischen Internierungslager Gurs, "im Osten", im Konzentrationslager Bergen-Belsen, in Tröbitz bzw. im Vernichtungslager Auschwitz.

Ähnliches geschah auch in der Nordstadt bzw. am Güterbahnhof. Neben den Besitzern von Ladengeschäften waren auch Lehrer und Lehrerinnen vom Berufsverbot betroffen (Ascher, Bloch, David, Kahn, Kassewitz), Ärzte, Rechtsanwälte, Schmuckfabriken, Apotheker, Edelsteinhändler, Viehhändler, Bankiers... wurden z.T. zur Aufgabe gezwungen, d.h. das Geschäft, die Firma bzw. die Praxis verschwanden, z.T. wurden die Geschäfte von nichtjüdischen Personen "übernommen", "arisiert", liefen also unter neuem Namen weiter.

Quellen

  • Adressbuch Pforzheim, laufende Jahrgänge 1933 ff.
  • Gerhard Brändle: „Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim“, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0
  • Gerhard Brändle mit Wolfgang Zink; herausgegeben von der Stadt Pforzheim: „Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim“, 1. Auflage, Pforzheim (Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3
  • Michail Fundaminski: Aus der Vergangenheit Pforzheimer Warenhäuser, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, 155. Bd. (116. Bd. der neuen Folge), Stuttgart, 2007, S. 505 ff.
  • Pforzheimer Anzeiger vom 1. April 1933
  • Pforzheimer Kurier vom 7. März 1998
  • Pforzheimer Zeitung vom 10. März 1998
  • Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim) 1977
  • Olaf Schulze: Pforzheim, ein verlorenes Stadtbild, Gudensberg-Gleichen, 1994

Einzelnachweise

  1. Weiße Flecken, Januar 2006, S. 7 (Arisierung in Pforzheim)

Weblinks