Tornado

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Der Tornado-Gedenkstein am Wasserleitungsweg

Ein Tornado ist ein kleinräumiger Wirbelsturm mit mehr oder weniger senkrechter Achse, der von einer Schauer- oder Gewitterwolke bis zum Boden hinabreicht.

Inhaltsverzeichnis

1968

In den Abendstunden des 10. Juli 1968 richtete ein Tornado der Stärke F4 auf der fünfteiligen Fujita-Skala in Pforzheim schwere Verwüstungen an. Der Tornado zog von der Oberrheinebene über das Alb-Pfinz-Plateau hinweg und löste sich schließlich beim Ortsteil Pforzheim-Hagenschieß auf. In der Ortschaft Ottenhausen gab es 2 Tote und in der gesamten Region über 200 Verletzte, einige davon lebengefährlich. Mit mehr als 3.000 beschädigten Häusern betrug der Sachschaden ca. 150 Millionen DM. Die Zahl der Verletzten und Toten läge aber deutlich höher, wenn der Tornado statt an einem Mittwochabend tagsüber gewütet hätte. Dieser Pforzheim-Tornado gehört zu den stärksten und bekanntesten Tornados des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Allerdings sind auch einzelne noch stärkere Fälle bekannt.

1986

Am 23. Juli 1986 zerstörte ein aus westlicher Richtung kommender Tornado am Hengstberghang nahe Schömberg rund 14 ha Wald. Der Weg dieses Tornados läßt sich noch heute über den Gegenhang (Eiberg) bis ins Eyachtal verfolgen.

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