Im schönsten Wiesengrunde

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Wie das Lied Im schönsten Wiesengrunde entstand

Man schrieb das Jahr 1854. Am Amtsgericht in Neuenbürg war der Gerichtsreferendar Wilhelm Ganzhorn tätig. Er wohnte im Gasthaus Rössle in Conweiler. Dort hatte er sich in die Gastwirtstochter Luise Alber verliebt, und des Öfteren wanderte er mit ihr durch das schöne Wiesental unterhalb von Conweiler.

Eines Tages erhielt er die Nachricht, dass er an das Amtsgericht nach Aalen versetzt werde. An jenem Abend begaben sie sich zum letzten Mal in das von ihnen geliebte Tal, und am nächsten Morgen reiste er nach Aalen ab. Als seine Verlobte das Gastzimmer, in dem ihr Verlobter übernachtet hatte, betrat, fand sie auf dem Tisch einen Briefbogen, auf dem ein 13 Strophen umfassendes Gedicht stand. Drei Strophen davon wurden zum Volksgut.

Ein Jahr später heiratete Wilhelm Ganzhorn seine Verlobte in der Kirche zu Feldrennach. Im Vorraum der Kirche befindet sich heute noch eine Gedenktafel, deren Inschrift lautet: 'Durch diese Türe schritten am 15. Januar 1855 zum Traualtar der Dichter des Volksliedes "Im schönsten Wiesengrunde" Wilhelm Christian Ganzhorn und seine jugendliche Braut Jakobine Luise Alber Rösslewirtstochter von Conweiler.'

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