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Grabmal der Familie Bohnenberger


Das Grabmal der Familie Bohnenberger, eine Pforzheimer Unternehmerfamilie (Papierindustrie), befindet sich im Oststadtpark in Pforzheim.
Architektur

Die Grabstätte ist datiert auf „MDCCCLVXII“ (=1867) und besteht aus einer monumentalen Schauwand aus gelbem Sandstein. Der Stil ist später Klassizismus. Geschaffen wurde das Kunstwerk nach dem Vorbild der Gebäude auf der Akropolis in Athen, insbesondere dem "Erechtheion". Das "Erechtheion" hat eine Vorhalle, die anstelle von Säulen von sechs überlebensgroßen Mädchenfiguren (="Karyatiden") getragen wird. Wie beim "Erechtheion" tragen beim Grabmal der Familie Bohnenberger überlebensgroße Mädchenfiguren das Steingebälk. Eine der Mädchenfiguren trägt ein Kreuz und ist somit als Allegorie der christlichen Kardinaltugend Glaube dargestellt. Die zweite Figur trägt als Attribut einen Engel und ist damit eine Allegorie auf die christliche Nächstenliebe. Die letzte Mädchenfigur hat einen Anker in Händen und ist somit die Allegorie der Hoffnung.
Inschrift
Auf dieser Grabstelle sind verzeichnet:
- Bohnenberger, Emilie * k.A., † k.A.
- Bohnenberger, Emilie (geb. Dennig) * 1803, † 1867
- Bohnenberger, Friedrich * k.A., † k.A.
- Bohnenberger, Theod. * 1804, † 1864
- Bohnenberger, Theodor * k.A., † k.A.
- von Cosel, Bernhard * 1823, † 1886
- von Cosel, Marie (geb. Bohnenberger) * 1828, † 1889
- Kloer, Albert * k.A., † k.A.
Weblink
Literatur
- Vom Gottesacker zur grünen Lunge. Alter Friedhof und Ostfriedhof. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 110-115, hier S. 111f.