Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Siegfried Wassermann: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
M (Diskussion | Beiträge)
K Gliederung, wikilinks
Zeile 6: Zeile 6:
Julius, der ältere Bruder von Sigi, wurde nach dem [[10. November 1938]] ins KZ Dachau verschleppt; nach zwei Monaten wurde er entlassen unter der Bedingung, das Land innerhalb von sechs Wochen zu verlassen.
Julius, der ältere Bruder von Sigi, wurde nach dem [[10. November 1938]] ins KZ Dachau verschleppt; nach zwei Monaten wurde er entlassen unter der Bedingung, das Land innerhalb von sechs Wochen zu verlassen.


Die Eltern und seine Schwester [[Erna Wassermann|Erna]] deportierten die Nazis am [[22. Oktober 1940]]
Die Eltern und seine Schwester [[Erna Wassermann|Erna]] deportierten die Nazis am [[22. Oktober]] [[1940]]
ins [[Lager Gurs]]; Erna wurde gerettet, die Eltern im Sommer 1942 von Gurs über Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert.
ins [[Lager Gurs]]; Erna wurde gerettet, die Eltern im Sommer 1942 von Gurs über Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert.


== Erinnerung ==
== Erinnerung ==

Version vom 22. Februar 2012, 12:20 Uhr

Siegfried („Sigi“) Wassermann (geboren 13. November 1931) war Schüler in Pforzheim und wurde Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung:

Sigi musste ab 1936 das Schulgetto an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule, besuchen; seine Eltern schickten ihn 1939 mit einem Kindertransport nach England.

Deportation der Familie

Julius, der ältere Bruder von Sigi, wurde nach dem 10. November 1938 ins KZ Dachau verschleppt; nach zwei Monaten wurde er entlassen unter der Bedingung, das Land innerhalb von sechs Wochen zu verlassen.

Die Eltern und seine Schwester Erna deportierten die Nazis am 22. Oktober 1940 ins Lager Gurs; Erna wurde gerettet, die Eltern im Sommer 1942 von Gurs über Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

Erinnerung

- - - Vorlage veraltet, bitte nicht mehr benutzen! Ersatz: {{Bilder fehlen}} (Link) - - -

Diesem Artikel fehlt ein Foto des „Stolpersteins“. – Wer ein passendes Bild hat, dessen Copyright-Bedingungen es erlauben, es im Stadtwiki zu verwenden, der lade es doch bitte hoch.

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Siegfried Wassermann am 27.1. 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.

Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

  • Gerhard Brändle mit Sarah Hary: „... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs (= Pforzheimer Hefte Nr. 10); herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4
  • derselbe: „Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim 2000 [ohne ISBN]
  • Gerhard Brändle, mit Rebecca Eger: Schikaniert, diskriminiert, vertrieben, deportiert...: Biographien der Kinder und Lehrkräfte am "Schulgetto" an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936–1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld am 27.1.2011; herausgegeben von der Osterfeld-Realschule, Pforzheim 2011 [ohne ISBN]