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Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 30. Juni 2011, 21:21 Uhr

Die Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG in Pforzheim gehört zu den führenden Scheideanstalten in Europa. Sie ist von weitem an dem Schornstein mit augenartigem Logo erkennbar. Umgangssprachliche wird die Firma auch Agosi oder einfach nur "die Allgemeine" genannt.
Geschichte
1891 entschlossen sich einige namhafte Schmuckfabrikaten die Rückgewinnung ihrer Edelmetalle aus den Produktionsabfällen in Eigenregie durchzuführen. Zu den Gründern zählten unter anderem Friedrich Behner, Karl Bentner, Johann Burkhardt, Carl Wilhelm Lutz, Carl Mondon, Andreas Odenwald, Gustav Rössle, Oskar Schober, Emil Schütz, Clemens Veltmann und Emil Ziegler.[1]
Sie gründeten am Altstädter Kirchenweg die Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG. Erster Aufsichtsratsvorsitzender war Ferdinand Kiehnle, im Vorstand waren Heinrich Witzenmann und Julius Maurer. Die Aktiengesellschaft wurde am 20. Februar 1891 in das Handelsregister eingetragen.[2]
Seit 1938 betreibt die Allgemeine eine Betriebsstätte für Basismetalle am Güterbahnhof.
Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg begann der Wiederaufbau am jetzigen Standort Kanzlerstraße.
Mit der Schließung des Degussa-Standortes an der Zerrennerstraße wurde 1993 das Schmuckmetallgeschäft der Degussa übernommen und integriert.
Logo

Das Logo der Allgemeine, auch Allgemeine-Auge genannt, symbolisiert ein kreisendes Metall-Ion. Ein Symbol für den immerwährenden Recyclingkreislauf der Edelmetalle.
Geschäftsfelder und Zugehörigkeit
Neben dem An- und Verkauf von Edelmetallen bereitet die Allgemeine angelieferten edelmetallhaltigen Abfall, sogenanntes Scheidgut, wieder auf. Mittels verschiedener Aufbereitungsmethoden werden Gold, Silber, Platin, Palladium, Kupfer und weitere Edelmetalle wieder gewonnen und dem wirtschaftlichen Kreislauf wieder zugeführt.
Für die Schmuckindustrie liefert die Allgemeine Halbzeuge aus denen die verschiedensten Schmuckstücke gewonnen werden.

Als zertifiziertes Entsorgungsunternehmen für die Metallindustrie bietet die Allgemeine am neuen Hauptgüterbahnhof eine Abteilung für metallische Verarbeitungsabfälle an. Somit kann das Unternehmen einen geschlossenen (Edel)metallkreislauf anbieten.
Bei vielen Pforzheimern wird die Allgemeine noch in einem Atemzug mit der Degussa genannt, dabei ist das Unternehmen nach mehreren Besitzerwechseln seit August 2003 ein Teil des belgischen Umicore-Konzerns.
Besitzverhältnisse
- 91,2 % Umicore Finance S.A. [3]
- 8,8% Streubesitz
Am 8. Dezember 2008 veröffentlichte die Umicore ein Übernahmeangebot der restlichen in Streubesitz befindlichen Aktien. [4] Damit wird auch erstmals öffentlich von einem Squeeze-Out gesprochen.[5] Die Angebotsfrist wurde bis zum 4. Februar 2009 verlängert, die Kleinaktionäre möchten gerne einen höheren Verkaufspreis erzielen.[6]
Adresse
- Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG
- Kanzlerstraße 17
- 75175 Pforzheim
- Telefon: (0 72 31) 9 60-0
- Telefax: (0 72 31) 6 87 40
- Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG
- NE-Metallhandel
- Am Hauptgüterbahnhof 24
- 75177 Pforzheim
- Telefon: (0 72 31) 96 04 30
- Telefax: (0 72 31) 56 06 31
Quellen
- ↑ Pforzheimer Zeitung vom 30. August 1996, Nr. 201, Seite 5
- ↑ Abfrage im Unternehmensregister vom 1. Juli 2008
- ↑ Artikel in der Pforzheimer Zeitung vom 30. Juni 2010
- ↑ Übernahmeangebot der Umicore
- ↑ Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 9. Dezember 2008
- ↑ Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 22. Januar 2009
