Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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Sie bekam [[1933]] aufgrund des “Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ Berufsverbot und arbeitete ab [[1936]] am Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder [[Osterfeldschule|Osterfeld-Schule]]. |
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- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in [[Pforzheim]] [[1933]] bis [[1945]]: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt [[Pforzheim]], [[Pforzheim 2000]] ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte |
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Biografien der Kinder und Lehrkräfte am ''„Schulgetto“'' an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in [[Pforzheim]] [[1936]] bis [[1938]], veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld - 27. Januar 2011. |
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Eintrag Liesel Halberstadt in der Datenbank der zwischen [[1919]] und [[1945]] in [[Pforzheim]] geborenen bzw. ansässigen [[jüdischen]] Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt [[Pforzheim]]. |
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Version vom 7. Juni 2011, 14:05 Uhr
Liesel Halberstadt (Geburtsdatum und Geburtsort unbekannt) war Lehrerin in Pforzheim und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.
Diskriminierung
Sie bekam 1933 aufgrund des “Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ Berufsverbot und arbeitete ab 1936 am Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule.
Erinnerungen
Erna Wassermann:
„Da war auch ein Fräulein Halberstadt, die die Älteren unterrichtete, sie hat auch Englisch-Stunden gegeben. Ich war immer in ihrer Englisch-Klasse.“
Bruno Fischer, der die Gewerbeschule 1938 verlassen musste:
„Ich habe diese Frau gekannt als Lehrerin an der hebräischen Schule an der Rennfeld-Straße… Sie war sehr religiös und ging zum Gottesdienst in diese Gemeinde“.
Die Schülerin Herta Dreifuß:
„Meine Lehrerin war Fräulein Halberstadt, die sich große Mühe gab, uns etwas zu lehren…“
Flucht
Liesel Halberstadt floh 1939 in die USA.
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Liesel Halberstadt am 27. Januar 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.
Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.
Literatur
- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte - Gerhard Brändle:
"Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000 - Gerhard Brändle, Rebecca Eger:
Biografien der Kinder und Lehrkräfte am „Schulgetto“ an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936 bis 1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld - 27. Januar 2011.
Weblinks
- Gedenkseite für ehemalige jüdische Mitbürger auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim