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[[1936]] konnte das Archiv dann ins [[Bohnenberger Schlössle]] umziehen und personell verstärkt werden. Dieser Aufschwung wurde durch den Krieg wieder gebremst. Der [[Luftangriff auf Pforzheim|23. Februar 1945]] war, wie für ganz Pforzheim, auch für das Stadtarchiv ein schwerer Schicksalsschlag. Fast der gesamte Bestand verbrannte, übrig blieben fast nur Teile der städtische Münzsammlung. |
[[1936]] konnte das Archiv dann ins [[Bohnenberger Schlössle]] umziehen und personell verstärkt werden. Dieser Aufschwung wurde durch den Krieg wieder gebremst. Der [[Luftangriff auf Pforzheim|23. Februar 1945]] war, wie für ganz Pforzheim, auch für das Stadtarchiv ein schwerer Schicksalsschlag. Fast der gesamte Bestand verbrannte, übrig blieben fast nur Teile der städtische Münzsammlung. |
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[[1947]] wurden die Reste des Stadtarchivs in der [[Osterfeld-Realschule|Osterfeldschule]] untergebracht. Der nächste Umzug stand [[1957]] in das neu errichtete [[Reuchlinhaus]] an. Die Leitung des Archivs hatte zu dieser Zeit Hermann Wahl. Von [[1978]] bis [[1986]] war Dieter Essig der Archivleiter. |
[[1947]] wurden die Reste des Stadtarchivs in der [[Osterfeld-Realschule|Osterfeldschule]] untergebracht. Der nächste Umzug stand [[1957]] in das neu errichtete [[Reuchlinhaus]] an. Die Leitung des Archivs hatte zu dieser Zeit [[Hermann Wahl]]. Von [[1978]] bis [[1986]] war [[Dieter Essig]] der Archivleiter. Unterstützt wurde er von der ersten Pforzheimer Diplomarchivarin [[Dorothee Le Maire]], der heutigen Stadtarchivarin von Ettlingen. Seit [[1986]] ist [[Hans-Peter Becht]] Leiter des Pforzheimer Stadtarchivs. |
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Der nächste Umzug stand [[1988]] an, als durch die eingemeindeten Orte [[Brötzingen]], [[Dillweißenstein]], [[Büchenbronn]], [[Hohenwart]], [[Huchenfeld]], [[Eutingen]] und [[Würm (Pforzheim)|Würm]] der Platzbedarf sprunghaft angestiegen ist. |
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Version vom 9. November 2008, 07:19 Uhr
Das Stadtarchiv Pforzheim hat die Aufgabe vorhandene Unterlagen mit bleibendem Wert zu verwahren, erhalten und zu erschließen. Dort werden neben Akten von Ämtern auch Karten, Pläne, Bild-, Film- und Tonmaterialien sowie sonstige Informationsträger gesammelt und gespeichert. Zum Bestand des Archivs gehören unter anderem 100 000 Negative und Dias. Die Erfassung und Katalogisierung erfolgt heute mit EDV.
Geschichte
Das älteste Archivgut stammt aus dem Mittelalter. Zu dieser Zeit war das Stadtarchiv nur ein Anhang der städtischen Kanzelei und hat vermutlich nur aus einer Truhe bestanden. Die erste Erwähnung eines Archivgewölbes stammt von 1517. Danach wurde im Jahr 1537 am Marktplatz eine Stadtschreiberei errichtet, in der das gesammelte Schriftgut eine Heimat fand.
Im 17. Jahrhundert während des Pfälzischen Erbfolgekrieges ging das meiste wieder verloren.
1803 wurde auf Initiative des Markgrafs Karl Friedrich das Generallandesarchiv in Karlsruhe eingerichtet. Daraufhin wurden alle städtischen Archivalien nach Karlsruhe gebracht.
Erst der im Jahr 1891 zum Pforzheimer Stadtbaurat und Leiter des Hochbauamtes gewählte Alfons Kern bemühte sich, das Archiv im neugebauten Rathaus in angemessenen Räumen unterzubringen. Er betreute das Archiv dann ehrenamtlich. Erst seitdessen ist es ein Archiv nach heutigem Verständnis geworden. Ab 1915 wurde Alfons Kern bezahlter Archivar und das Archiv eine ordentliche öffentliche Einrichtung, wobei er sich vorwiegend auf Sammeln und Konservieren beschränkte.
1936 konnte das Archiv dann ins Bohnenberger Schlössle umziehen und personell verstärkt werden. Dieser Aufschwung wurde durch den Krieg wieder gebremst. Der 23. Februar 1945 war, wie für ganz Pforzheim, auch für das Stadtarchiv ein schwerer Schicksalsschlag. Fast der gesamte Bestand verbrannte, übrig blieben fast nur Teile der städtische Münzsammlung.
1947 wurden die Reste des Stadtarchivs in der Osterfeldschule untergebracht. Der nächste Umzug stand 1957 in das neu errichtete Reuchlinhaus an. Die Leitung des Archivs hatte zu dieser Zeit Hermann Wahl. Von 1978 bis 1986 war Dieter Essig der Archivleiter. Unterstützt wurde er von der ersten Pforzheimer Diplomarchivarin Dorothee Le Maire, der heutigen Stadtarchivarin von Ettlingen. Seit 1986 ist Hans-Peter Becht Leiter des Pforzheimer Stadtarchivs.
Der nächste Umzug stand 1988 an, als durch die eingemeindeten Orte Brötzingen, Dillweißenstein, Büchenbronn, Hohenwart, Huchenfeld, Eutingen und Würm der Platzbedarf sprunghaft angestiegen ist.
Das Stadtarchiv ist in das Kulturamt der Stadt Pforzheim eingegliedert.
Öffnungszeiten
Besuche und Akteneinsicht sind nur nach telefonischer Vereinbarung zu den folgenden Zeiten möglich:
- Dienstag und Mittwoch 9:00 bis 12:00 und 14:00 bis 16:00 Uhr
Adresse
- Stadtarchiv
- Kronprinzenstraße 28
- 75177 Pforzheim
- Telefon: (0 72 31) 39 28 99
- E-Mail:
archiv
stadt-pforzheim.de
Veröffentlichungen
- 2006: DVD „Pforzheim Moments“, enthält circa drei Stunden Originalfilme aus dem Stadtarchiv.
Veröffentlichungsreihen
- "Pforzheimer Geschichtsblätter" (Aufsatzsammelbände) (seit 1961)
- "Materialien zur Stadtgeschichte", 20 kürzere Veröffentlichungen zu stadtgeschichtlichen Themen allgemeinen Interesses (seit 1988)
- "Quellen und Studien zur Geschichte der Stadt Pforzheim", eine Reihe wissenschaftlicher Monographien.