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Ernst Stoll ist Goldschmied, [[1930]] wird er zum Stadtverordneten auf der Liste der SPD gewählt und engagiert sich im Vorstand des Arbeitergesangvereins „[[Freundschaft Brötzingen]]“. Nach der zwangsweisen Auflösung durch die Nationalsozialisten [[1933]] sammeln sich die Mitglieder des Chors im Verein „[[Eintracht-Frohsinn]]“, wo auch [[Karl Schroth]] zeitweise Unterschlupf findet. |
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Die [[Gestapo]] verhaftet ihn am 24. August 1944 in Pforzheim, vom 27. August bis zum 11. September 1944 ist er wie 14 weitere frühere SPD- bzw. KPD-Stadtverordnete aus Pforzheim im Zug der „Aktion Gitter“ im Konzentrationslager Dachau eingesperrt. |
Die [[Gestapo]] verhaftet ihn am 24. August 1944 in Pforzheim, vom 27. August bis zum 11. September 1944 ist er wie 14 weitere frühere SPD- bzw. [[KPD]]-Stadtverordnete aus Pforzheim im Zug der „Aktion Gitter“ im Konzentrationslager Dachau eingesperrt. |
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Version vom 23. März 2008, 13:25 Uhr
Ernst Stoll (* 19. Oktober 1891, † ?) war SPD-Stadtverordneter in Pforzheim, Gegner der Nationalsozialisten und 1944 Opfer der „Aktion Gitter“.
Leben
Ernst Stoll ist Goldschmied, 1930 wird er zum Stadtverordneten auf der Liste der SPD gewählt und engagiert sich im Vorstand des Arbeitergesangvereins „Freundschaft Brötzingen“. Nach der zwangsweisen Auflösung durch die Nationalsozialisten 1933 sammeln sich die Mitglieder des Chors im Verein „Eintracht-Frohsinn“, wo auch Karl Schroth zeitweise Unterschlupf findet. Die Gestapo verhaftet ihn am 24. August 1944 in Pforzheim, vom 27. August bis zum 11. September 1944 ist er wie 14 weitere frühere SPD- bzw. KPD-Stadtverordnete aus Pforzheim im Zug der „Aktion Gitter“ im Konzentrationslager Dachau eingesperrt.
Nach 1945
Im August 1945 beruft die US-Militärregierung Ernst Stoll in den Stadtrat.