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Er wurde [[1927]] in Berlin als Sohn eines Kunsthändlerpaares aus [[Pforzheim]] geboren. Nach häufigen Umzügen seiner Familie von Berlin über Prag, Wien, Venedig, Mailand und Paris kam er [[1939]] beim Kriegsausbruch nach Pforzheim. Ab [[1942]] besuchte er die Kunstakademie in [[Karlsruhe]]. Bei der deutschen Wehrmacht wurde er [[1944]] als Gebirgsjäger verpflichtet und kam dann in Kriegsgefangenschaft. [[1945]] konnte er aus der Gefangenschaft flüchten. Daraufhin kam er nach Karlsruhe, wo er [[1946]] mit Freunden ein Gemeinschaftsatelier eröffnete. Seine Zusammenarbeit mit dem Pforzheimer Mosaikkünstler [[Rolf Gröger]] begann [[1948]]. Sein Atelier befand sich lange Zeit in der Pforzheimer [[Weiherbergschule]]. Die Sonnenuhr an der Südfassade der [[Alfons-Kern-Schule]] gestaltete er im Jahr [[1956]], worauf einige öffentliche Aufträge folgten. [[1959]] entstanden die Glasfenster der Kappelle des [[Klinikum Pforzheim|Klinikums Pforzheim]]. Auch im [[Krankenhaus Siloah]] in der Kappelle (gesamte Ausgestaltung) und in der Eingangshalle (Alu-Relief) sind [[1966]] geschaffene Werke von ihm vertreten. Für die neue [[Stadtkirche]] fertigte er [[1967]] sein größtes Glasfenster, für dessen Fertigung er in Südspanien eine leerstehende Zuckerfabrik mietete. Er arbeitete zwischen Mitte der [[1960er]] und Mitte der [[1980er]] auch viel in Spanien und der Türkei. Sein Werk ''Die vier Jahreszeiten'', das den Eingangsbereich der [[Stadthalle]] schmückt, entstand [[1987]]. Ab [[1997]] verlegte er sein Atelier nach [[Schömberg]]. In erster Linie war er ein Maler, was durch seine vielen öffentlichen Werke in anderen Techniken nicht ganz offensichtlich ist. |
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Version vom 21. Oktober 2007, 18:16 Uhr
Wolfgang Kappis (* 7. Oktober 1927 in Berlin, † 31.Dezember 2004 Schömberg) war ein Pforzheimer Künstler.
Leben und Wirken
Er wurde 1927 in Berlin als Sohn eines Kunsthändlerpaares aus Pforzheim geboren. Nach häufigen Umzügen seiner Familie von Berlin über Prag, Wien, Venedig, Mailand und Paris kam er 1939 beim Kriegsausbruch nach Pforzheim. Ab 1942 besuchte er die Kunstakademie in Karlsruhe. Bei der deutschen Wehrmacht wurde er 1944 als Gebirgsjäger verpflichtet und kam dann in Kriegsgefangenschaft. 1945 konnte er aus der Gefangenschaft flüchten. Daraufhin kam er nach Karlsruhe, wo er 1946 mit Freunden ein Gemeinschaftsatelier eröffnete. Seine Zusammenarbeit mit dem Pforzheimer Mosaikkünstler Rolf Gröger begann 1948. Sein Atelier befand sich lange Zeit in der Pforzheimer Weiherbergschule. Die Sonnenuhr an der Südfassade der Alfons-Kern-Schule gestaltete er im Jahr 1956, worauf einige öffentliche Aufträge folgten. 1959 entstanden die Glasfenster der Kappelle des Klinikums Pforzheim. Auch im Krankenhaus Siloah in der Kappelle (gesamte Ausgestaltung) und in der Eingangshalle (Alu-Relief) sind 1966 geschaffene Werke von ihm vertreten. Für die neue Stadtkirche fertigte er 1967 sein größtes Glasfenster, für dessen Fertigung er in Südspanien eine leerstehende Zuckerfabrik mietete. Er arbeitete zwischen Mitte der 1960er und Mitte der 1980er auch viel in Spanien und der Türkei. Sein Werk Die vier Jahreszeiten, das den Eingangsbereich der Stadthalle schmückt, entstand 1987. Ab 1997 verlegte er sein Atelier nach Schömberg. In erster Linie war er ein Maler, was durch seine vielen öffentlichen Werke in anderen Techniken nicht ganz offensichtlich ist.
Aktuell
- Ausstellung im PZ-Forum bis 1. Dezember 2007.