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Königliches Kurtheater Wildbad: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Das Königliche '''Kurtheater''' Wildbad ist ein [[1864]]/[[1865]] erstellter Bau mitten im [[Kurpark]].
Das Königliche '''Kurtheater''' Wildbad ist ein [[1864]]/[[1865]] erstellter Bau mitten im [[Kurpark]]. Der sehr kleine Theaterbau ist optisch geprägt von verschiedenen Stilelementen der Renaissance und des Barock. Albert Hirsch, ein privater Bauherr finanzierte das Haus aus eigenem Antrieb. Im Jahr [[1888]] wurde es dann Königliches Kurtheater, nachdem es schon [[1873]] in staatlichen Besitz überging.
Der sehr kleine Theaterbau ist optisch geprägt von verschiedenen Stilelementen der Renaissance und des Barock. Albert Hirsch, ein privater Bauherr finanzierte das Haus aus eigenem Antrieb. Im Jahr [[1888]] wurde es dann Königliches Kurtheater, nachdem es schon 1873 in staatlichen Besitz überging.


Der im Stil des Neo-Barock gestaltete Zuschauerraum bietet etwa für 200 Besucher Platz. Anfang des 20. Jahrhunderts war durch den regen Theaterbetrieb ein Kulissenanbau notwendig geworden, der sehr nüchtern und rein zweckmäßig ausgeführt wurde.
Der im Stil des Neo-Barock gestaltete Zuschauerraum bietet für etwa 200 Besucher Platz. Anfang des 20. Jahrhunderts war durch den regen Theaterbetrieb ein Kulissenanbau notwendig geworden, der sehr nüchtern und rein zweckmäßig ausgeführt wurde.


Bis [[1963]] wurde das Theater durchgängig auch im [[Krieg]] bespielt. Dann stand das Haus einige Jahre einfach leer, bie es ab Mitte der siebziger Jahre als Abstellraum der Kurgärtnerei genutzt wurde. Als [[Kulturdenkmal]] von besonderer Bedeutung wurde es [[1977]] vom Landesdenkmalamt eingestuft. Trotzdem mussten dann [[1981]]/[[1982]] viele Teile wegen Pilzbefall raus und abgerissen werden.
Bis [[1963]] wurde das Theater durchgängig auch im [[Krieg]] bespielt. Dann stand das Haus einige Jahre einfach leer, bis es ab Mitte der [[1970er]] als Abstellraum der Kurgärtnerei genutzt wurde. Als [[Kulturdenkmal]] von besonderer Bedeutung wurde es [[1977]] vom Landesdenkmalamt eingestuft. Trotzdem mussten dann [[1981]]/[[1982]] viele Teile wegen Pilzbefall entfernt und abgerissen werden.


Der Pianist Justus Frantz gab während eines Kuraufenthalts in Wildbad den Anstoß zur Rettung des Gebäudes. [[1993]] wurden einige Notsicherungen an der Bausubstanz vorgenommen. Der [[Förderverein Kurtheater Wildbad e.V.]] wurde im selben Jahr gegründet und aktiv. Das Land Baden-Württemberg verkaufte das Theater am 23.12.[[1999]] für den symbolischen Preis von 1 DM an den Verein.
Der Pianist Justus Frantz gab während eines Kuraufenthalts in Wildbad den Anstoß zur Rettung des Gebäudes. [[1993]] wurden einige Notsicherungen an der Bausubstanz vorgenommen. Der [[Förderverein Kurtheater Wildbad e.V.]] wurde im selben Jahr gegründet und aktiv. Das Land [[Baden-Württemberg]] verkaufte das Theater am [[23. Dezember]] [[1999]] für den symbolischen Preis von 1 DM an den Verein.


[[2001]] begann die umfangreich Sanierung nach denkmalschützerischen Gesichtspunkten. Neben dem Verein sind auch das Finanzministerium, das Landesdenkmalamt, die Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die Stadt Wildbad und das Staatlichen Vermögens- und Hochbauamtes Pforzheim, an der Aufgabe beteiligt.
[[2001]] begann die umfangreiche Sanierung nach denkmalschützerischen Gesichtspunkten. Neben dem Verein sind auch das Finanzministerium, das Landesdenkmalamt, die Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die Stadt Bad Wildbad und das Staatliche Vermögens- und Hochbauamt Pforzheim an der Aufgabe beteiligt.


Die in drei Bauphasen aufgeteilte Sanierung ist nach Abschluss der ersten Phase [[2005]] so weit, daß das Theater wieder eingeschränkt bespielbar ist.
Die in drei Bauphasen aufgeteilte Sanierung ist nach Abschluss der ersten Phase [[2005]] so weit, dass das Theater wieder eingeschränkt bespielbar ist.


Seit [[2006]] wird das Haus auch für Aufführungen des Festival [[Rossini in Wildbad]] verwendet.
Seit [[2006]] wird das Haus auch für Aufführungen des Festivals [[Rossini in Wildbad]] verwendet.


Die Bauphasen 2 und 3 stehen im Moment noch aus. Der Spielbetrieb des Königlichen Kurtheaters wird durch den Ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder des Förderverein Kurtheater Wildbad stark unterstützt.
Die Bauphasen zwei und drei stehen Stand Oktober [[2007]] noch aus. Der Spielbetrieb des Königlichen Kurtheaters wird durch den Ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder des Förderverein Kurtheater Wildbad stark unterstützt.


== Weblink ==
== Weblink ==
*{{homepage|http://www.fv-kurtheater.de/}}
*{{homepage|www.fv-kurtheater.de/}}
[[Kategorie:Bad Wildbad| ]]
[[Kategorie:Bad Wildbad]]
[[Kategorie:Kultur]]
[[Kategorie:Kultur]]

Version vom 14. Oktober 2007, 16:16 Uhr

Das Königliche Kurtheater Wildbad ist ein 1864/1865 erstellter Bau mitten im Kurpark. Der sehr kleine Theaterbau ist optisch geprägt von verschiedenen Stilelementen der Renaissance und des Barock. Albert Hirsch, ein privater Bauherr finanzierte das Haus aus eigenem Antrieb. Im Jahr 1888 wurde es dann Königliches Kurtheater, nachdem es schon 1873 in staatlichen Besitz überging.

Der im Stil des Neo-Barock gestaltete Zuschauerraum bietet für etwa 200 Besucher Platz. Anfang des 20. Jahrhunderts war durch den regen Theaterbetrieb ein Kulissenanbau notwendig geworden, der sehr nüchtern und rein zweckmäßig ausgeführt wurde.

Bis 1963 wurde das Theater durchgängig auch im Krieg bespielt. Dann stand das Haus einige Jahre einfach leer, bis es ab Mitte der 1970er als Abstellraum der Kurgärtnerei genutzt wurde. Als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung wurde es 1977 vom Landesdenkmalamt eingestuft. Trotzdem mussten dann 1981/1982 viele Teile wegen Pilzbefall entfernt und abgerissen werden.

Der Pianist Justus Frantz gab während eines Kuraufenthalts in Wildbad den Anstoß zur Rettung des Gebäudes. 1993 wurden einige Notsicherungen an der Bausubstanz vorgenommen. Der Förderverein Kurtheater Wildbad e.V. wurde im selben Jahr gegründet und aktiv. Das Land Baden-Württemberg verkaufte das Theater am 23. Dezember 1999 für den symbolischen Preis von 1 DM an den Verein.

2001 begann die umfangreiche Sanierung nach denkmalschützerischen Gesichtspunkten. Neben dem Verein sind auch das Finanzministerium, das Landesdenkmalamt, die Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die Stadt Bad Wildbad und das Staatliche Vermögens- und Hochbauamt Pforzheim an der Aufgabe beteiligt.

Die in drei Bauphasen aufgeteilte Sanierung ist nach Abschluss der ersten Phase 2005 so weit, dass das Theater wieder eingeschränkt bespielbar ist.

Seit 2006 wird das Haus auch für Aufführungen des Festivals Rossini in Wildbad verwendet.

Die Bauphasen zwei und drei stehen Stand Oktober 2007 noch aus. Der Spielbetrieb des Königlichen Kurtheaters wird durch den Ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder des Förderverein Kurtheater Wildbad stark unterstützt.

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