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Stadtkirche (Pforzheim): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Niemöller: Predigt trotz Redeverbot (Quelle: http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/NiemoellerMartin/index.html)
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Die ersten Wurzeln der Stadtkirche liegen in der [[1279]] dem Hl. Stephan geweihte Kirche des [[Dominikanerkloster Pforzheim|Dominikanerklosters]]. Diese wurde, als [[1556]] der [[Markgraf]] von [[Baden]] die [[Reformation]] anordnete, die erste evangelische Kirche Pforzheims. [[1789]] fiel sie einem Großbrand zum Opfer. Nach langer Planung wurde mit einem Neubau am [[Lindenplatz]] (Flussmündung [[Nagold (Fluss)|Nagold]] / [[Enz]]) begonnen, der [[1899]] eingeweiht werden konnte.
Die ersten Wurzeln der Stadtkirche liegen in der [[1279]] dem Hl. Stephan geweihte Kirche des [[Dominikanerkloster Pforzheim|Dominikanerklosters]]. Diese wurde, als [[1556]] der [[Markgraf]] von [[Baden]] die [[Reformation]] anordnete, die erste evangelische Kirche Pforzheims. [[1789]] fiel sie einem Großbrand zum Opfer. Nach langer Planung wurde mit einem Neubau am [[Lindenplatz]] (Flussmündung [[Nagold (Fluss)|Nagold]] / [[Enz]]) begonnen, der [[1899]] eingeweiht werden konnte.
Am [[1. Juli]] [[1935]] sprach in der Stadtkirche Pfarrer Martin Niemöller, der den Nationalsozialisten wegen seiner Predigten gegen Antisemitismus und Aufrüstung ein Dorn im Auge war.
Am [[1. Juli]] [[1935]] sprach in der Stadtkirche Pfarrer Martin Niemöller, der von den Nationalsozialisten wegen seiner Predigten gegen Antisemitismus und Aufrüstung seit [[1934]] unter Redeverbot stand.


Die Kirche wurde trotz ihrer nicht vollständigen Zerstörung während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nicht wieder aufgebaut. Zwischen [[1965]] und [[1968]] wurde an gleicher Stelle die heutige Stadtkirche erbaut. Teile der alten Grundmauern sind um die Stadtkirche bis heute erhalten.
Die Kirche wurde trotz ihrer nicht vollständigen Zerstörung während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nicht wieder aufgebaut. Zwischen [[1965]] und [[1968]] wurde an gleicher Stelle die heutige Stadtkirche erbaut. Teile der alten Grundmauern sind um die Stadtkirche bis heute erhalten.

Version vom 19. Februar 2007, 18:08 Uhr

Die Stadtkirche ist eine evanglische Kirche in Pforzheim.

Stadtkirche Pforzheim
Stadtkirche im Winter

Geschichte

Die ersten Wurzeln der Stadtkirche liegen in der 1279 dem Hl. Stephan geweihte Kirche des Dominikanerklosters. Diese wurde, als 1556 der Markgraf von Baden die Reformation anordnete, die erste evangelische Kirche Pforzheims. 1789 fiel sie einem Großbrand zum Opfer. Nach langer Planung wurde mit einem Neubau am Lindenplatz (Flussmündung Nagold / Enz) begonnen, der 1899 eingeweiht werden konnte.

Am 1. Juli 1935 sprach in der Stadtkirche Pfarrer Martin Niemöller, der von den Nationalsozialisten wegen seiner Predigten gegen Antisemitismus und Aufrüstung seit 1934 unter Redeverbot stand.

Die Kirche wurde trotz ihrer nicht vollständigen Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs nicht wieder aufgebaut. Zwischen 1965 und 1968 wurde an gleicher Stelle die heutige Stadtkirche erbaut. Teile der alten Grundmauern sind um die Stadtkirche bis heute erhalten.

Fakten zur Stadtkirche

Der Turm der Stadtkirche misst 82 m und ist somit der höchste Turm Pforzheims. Das Altarkreuz von Ulrich Henn zeigt den auferstandenen Jesus im Kreise seiner Jünger. Die Fenster der Hauptkirche wurden von Wolfgang Kappis entworfen, die in der „Werktagskirche“ von Hans Gottfried. Die sieben Leuchter im Altarraum sollen an die sieben urchristlichen Gemeinden erinnern. Die Stadtkirche bietet circa 1.600 Menschen Platz. Die Totenglocke läutet jeden Samstag von 17:50 bis 18:00 Uhr zum Gedenken an die unter der Woche in Pforzheim Verstorbenen.

Gemeindeleben

In der Stadtkirche Pforzheim gibt es ein sehr aktives Gemeindeleben bei dem jeder etwas für sich findet. So gibt es unter anderem das Projekt 3. Sonntag: jeden dritten Sonntag im Monat findet ein besonderer Gottesdienst statt mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Darunter Unser Sonntag, ein Gottesdienst für Klein und Groß; oder auch die Thomasmesse. Aber auch Jungschar, Kindergottesdienst, Seniorennachmittage, Vesperkirche und vieles mehr gehört zum Gemeindeleben.

Die Stadtkirchengemeinde unterhält Partnerschaften zu den Gemeinden Senftenberg und Michendorf in Brandenburg und Skoczwów in Polen.

Adresse Pfarramt

Evangelische Stadtkirchengemeinde
Melanchthonstraße 1
75173 Pforzheim
Telefon: (0 72 31) 2 37 28
Telefax: (0 72 31) 29 90 52