Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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| ⚫ | SEL ist die Abkürzung für Firma Standard-Elektronik-Lorenz-AG (früher: Schaub-Lorenz, heute: Alcatel-Lucent Deutschland AG). Das Unternehmen arbeitet im Bereich der Nachrichtentechnik und hat ihren Hauptsitz in [[Stuttgart]] (früher: Berlin). In den [[1980er]] Jahren wurde die Firma an Nokia verkauft. |
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Bekannt wurde die Firma vor allem in den 1920er und 1930er Jahren für Großsender und Radioempfangsgeräte für den damals noch neuen Rundfunk. In den 1940er Jahren wird hauptsächlich für die Rüstungsindustrie produziert. In den 1960er-Jahren wurden vor allem Kofferradios und Fernsehapparate produziert. [[1983]] wurde der erste digitale Fernseher vorgestellt. |
Bekannt wurde die Firma vor allem in den 1920er und 1930er Jahren für Großsender und Radioempfangsgeräte für den damals noch neuen Rundfunk. In den 1940er Jahren wird hauptsächlich für die Rüstungsindustrie produziert. In den 1960er-Jahren wurden vor allem Kofferradios und Fernsehapparate produziert. [[1983]] wurde der erste digitale Fernseher vorgestellt. |
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[[1981]] gab es bei der SEL Standard Elektrik Lorenz AG in Pforzheim die Unternehmensgruppe: Audio Video Elektronik - Mikrocomputer/ Lehrsysteme, die sich u.a. auch mit Minicomputern auseinandersetzte. In jenem Jahr wurde auch der Leiter des zentralen Normenwesens der SEL Stuttgart, Siegfried Händel, zum Honorarprofessor an die [[Hochschule Pforzheim|FHW Pforzheim]] berufen, wo er bereits als Lehrbeauftragter seit [[1973]] Vorlesungen über Wertanalyse gab. |
[[1981]] gab es bei der SEL Standard Elektrik Lorenz AG in Pforzheim die Unternehmensgruppe: Audio Video Elektronik - Mikrocomputer/ Lehrsysteme, die sich u.a. auch mit Minicomputern auseinandersetzte. In jenem Jahr wurde auch der Leiter des zentralen Normenwesens der SEL Stuttgart, Siegfried Händel, zum Honorarprofessor an die [[Hochschule Pforzheim|FHW Pforzheim]] berufen, wo er bereits als Lehrbeauftragter seit [[1973]] Vorlesungen über Wertanalyse gab. |
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[[1982]] kaufte die SEL Pforzheim Kopierrechte an verschiedenen Betriebssystemen für den Mikrocomputer ITT-3030. |
[[1982]] kaufte die SEL Pforzheim Kopierrechte an verschiedenen Betriebssystemen für den Mikrocomputer ITT-3030. |
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Ein früherer (vor 1998) Personalreferent des Pforzheimer Werkes, Peter Kury, ist seit [[2009]] Vorstandsmitglied der Alcatel-Lucent Deutschland AG. |
Ein früherer (vor 1998) Personalreferent des Pforzheimer Werkes, Peter Kury, ist seit [[2009]] Vorstandsmitglied der Alcatel-Lucent Deutschland AG. |
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Version vom 19. April 2020, 20:22 Uhr

SEL ist die Abkürzung für Firma Standard-Elektronik-Lorenz-AG (früher: Schaub-Lorenz, heute: Alcatel-Lucent Deutschland AG). Das Unternehmen arbeitet im Bereich der Nachrichtentechnik und hat ihren Hauptsitz in Stuttgart (früher: Berlin). In den 1980er Jahren wurde die Firma an Nokia verkauft.
Bekannt wurde die Firma vor allem in den 1920er und 1930er Jahren für Großsender und Radioempfangsgeräte für den damals noch neuen Rundfunk. In den 1940er Jahren wird hauptsächlich für die Rüstungsindustrie produziert. In den 1960er-Jahren wurden vor allem Kofferradios und Fernsehapparate produziert. 1983 wurde der erste digitale Fernseher vorgestellt.
In Pforzheim gab es eine Zweigniederlassung in der Oststadt in der Ostendstraße 3. Die Firma gehörte lange auch zum ITT-Konzern. Heute befindet sich dort die SEL Verteidigungssysteme GmbH mit der Branche Elektronische Geräte und Steuerungen.
Geschichte
Georg von Schaub gründet 1921 in Berlin die Schaub - Elektrizitätsgesellschaft, bald darauf werden die ersten Radiogeräte hergestellt. 1925 entsteht die G. Schaub Apparatebau - Gesellschaft mbH.
Der Umzug nach Pforzheim erfolgt 1934. Zwei Jahre später wandert der Direktor aus und die Geschäftsanteile werden von der Stadt Pforzheim auf Betreiben des Oberbürgermeisters Hermann Kürz übernommen. Leiter ist Dipl. Ing. Kurt Hertenstein. Bereits 1940 muß die Stadt die Firma wieder abgeben. Die Berliner C. Lorenz AG übernimmt.
Am 23. Februar 1945 wird bei einem Bombengriff auch das Werk in Pforzheim getroffen und abgebrannt, fast die gesamte Fertigung ist zerstört.
Ein Jahr danach (1946) wird der Betrieb wieder aufgenommen mit 50 Arbeitern. Die Anzahl der Belegschaft beträgt 1949 bereits 800. Ab 1950 werden alle Geräte in Pforzheim gefertigt wegen der Berlin-Blockade. Ab 1955 trägt die Firma den Namen "Schaub-Lorenz".
1996 wird die Entwicklungsabteilung von Pforzheim nach Bochum verlagert, dort später aufgelöst und Teile verkauft.
Entwicklung der Firma
1981 gab es bei der SEL Standard Elektrik Lorenz AG in Pforzheim die Unternehmensgruppe: Audio Video Elektronik - Mikrocomputer/ Lehrsysteme, die sich u.a. auch mit Minicomputern auseinandersetzte. In jenem Jahr wurde auch der Leiter des zentralen Normenwesens der SEL Stuttgart, Siegfried Händel, zum Honorarprofessor an die FHW Pforzheim berufen, wo er bereits als Lehrbeauftragter seit 1973 Vorlesungen über Wertanalyse gab.
1982 kaufte die SEL Pforzheim Kopierrechte an verschiedenen Betriebssystemen für den Mikrocomputer ITT-3030.
1985 hatte das Unternehmen rund 5 Milliarden Deutsche Mark Umsatz.
1986 gab die SEL Stuttgart den Bereich "Lehrsysteme" an die neugegründete TEL GmbH in Pforzheim ab.
Ein früherer (vor 1998) Personalreferent des Pforzheimer Werkes, Peter Kury, ist seit 2009 Vorstandsmitglied der Alcatel-Lucent Deutschland AG.
Betriebskrankenkasse
Die SEL BKK befindet sich in der Zerrennerstraße 28 in Pforzheim.
Adresse
- SEL Verteidigungssysteme GmbH
- Ostendstraße 3
- 75175 Pforzheim
- Telefon: (0 72 31) 15 33 05
