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Friolzheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Friolzheim''' ist eine Gemeinde am östlichen Rand des [[Enzkreis]]es im [[Heckengäu]]. Die Lage der Gemeinde ist durch die nahe Autobahnauffahrt [[Heimsheim]] sehr verkehrsgünstig. Friolzheim hat 3746 Einwohner (Stand Juli 2009). Die Gemarkungsfläche der Gemeinde beträgt 854 ha, wovon 153 ha Wald sind.
Friolzheim hat 3746 Einwohner (Stand Juli 2009).

Die Gemarkungsfläche der Gemeinde beträgt 854 ha, wovon 153 ha Wald sind.



== Geschichte ==
== Geschichte ==

Der Name Friolzheim stammt vermutlich aus dem 5. Jahrhundert n. Chr., als die Franken die Gegend besiedelten. Unter dem Namen ''Friolesheim'' wurde die Gemeinde erstmals um das Jahr [[1105]] erwähnt. Kurz darauf erhielt das [[Kloster Hirsau]] den Ort als Schenkung.
Der Name Friolzheim stammt vermutlich aus dem 5. Jahrhundert n. Chr., als die Franken die Gegend besiedelten. Unter dem Namen ''Friolesheim'' wurde die Gemeinde erstmals um das Jahr [[1105]] erwähnt. Kurz darauf erhielt das [[Kloster Hirsau]] den Ort als Schenkung.
Ab [[1461]] gehörte Friolzheim zum Oberamt Leonberg, das [[1934]] in [[Landkreis Leonberg]] umbenannt wurde. Im Jahr [[1832]] erhielt die Gemeinde das Marktrecht.
Ab [[1461]] gehörte Friolzheim zum Oberamt Leonberg, das [[1934]] in [[Landkreis Leonberg]] umbenannt wurde. Im Jahr [[1832]] erhielt die Gemeinde das Marktrecht.
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== Politik ==
== Politik ==
Die Gemeinde Friolzheim ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Heckengäu, im Zweckverband "Altenpflegeheim Heckengäu", im Zweckverband interkommunales Gewerbegebiet Friolzheim - Mönseim sowie im Wasserzweckverband Friolzheim – [[Wimsheim]].
===Bürgermeister ===
===Bürgermeister ===
Seit [[2002]] ist [[Michael Seiß]] Bürgermeister der Gemeinde. Er wurde am 4. Februar 2018 zum zweiten Mal im Amt bestätigt und trat seine dritte Amtszeit an.

Seit [[2002]] ist [[Michael Seiß]] Bürgermeister der Gemeinde.
=== Gemeinderat ===
=== Gemeinderat ===
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=== Wappen ===
In zweigeteiletn Schild links in gold (gelb) zwei blaue Balken, rechts in blau ein goldener (gelber) Hirschkopf.


Der linke Teil des Wappens wurde vom Gemminger Wappen abgeleitet und weist auf den Verkauf der Gemeinde von der Herrschaft von Steinegg um 1407 an die Herren von Gemmingen. Das Wappen der Gemminger bestand aus einem blauen Feld und zwei goldenen (gelben) Balken. Aus heraldischen Gründen wurden die Farben umgekehrt. Der linke Teil des Wappens erinnernt daran , dass die Gemeinde von 1461 bis 1803 zum Kloster Hirsau (früher Hirschau) gehörte. Es zeigt ein vereinfachtes Hirsauer Wappen.
Bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 entfielen auf die Freien Wähler 6, die Bürgerliste 5, die Bürger für Friolzheim 2 Sitze und auf die CDU 1 Sitz.

Die Gemeinde Friolzheim ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Heckengäu, im Zweckverband "Altenpflegeheim Heckengäu", im Zweckverband interkommunales Gewerbegebiet Friolzheim - Mönseim sowie im Wasserzweckverband Friolzheim – [[Wimsheim]].


== Sehenswürdigkeiten ==
== Sehenswürdigkeiten ==
[[Bild:Friolzheim, Leugenstein.jpg|thumb|Der Leugenstein vor der Zehntscheuer in Friolzheim]]
*Auf der Gemarkung Friolzheim wurde ein römischer [[Leugenstein]] aus dem Jahre 245 nach Chr. gefunden, der den römischen Namen ''[[Portus]]'' für Pforzheim belegt. Eine Kopie des Leugensteins ist vor der Zehntscheuer aufgestellt.
*Auf der Gemarkung Friolzheim wurde ein römischer [[Leugenstein]] aus dem Jahre 245 nach Chr. gefunden, der den römischen Namen ''[[Portus]]'' für Pforzheim belegt. Eine Kopie des Leugensteins ist vor der Zehntscheuer aufgestellt.

*Die Zehntscheuer ist ein hoher ehemals klösterliche Massivbau neben der Kirche aus dem Jahre [[1563]].
*Die Zehntscheuer ist ein hoher ehemals klösterliche Massivbau neben der Kirche aus dem Jahre [[1563]].
*Die evangelische Kirche [[ St. Agupitus]] mit ihrem dicken, breiten Chorturm dürft aus dem 14. Jahrhundert stammen. Belegt ist der Anbau des heutigen Kirchenschiffes um [[1522]].

*Die evangelische Kirche [[ St. Agupitus]] mit ihrem dicken, breiten Chorturm dürfte aus dem 14. Jahrhundert stammen. Belegt ist der Anbau des heutigen Kirchenschiffes um [[1522]].

== Straßen ==
Straßen finden sich unter [[Straße (Friolzheim)]]

== Wappen ==
In zweigeteiletn Schild links in gold (gelb) zwei blaue Balken, rechts in blau ein goldener (gelber) Hirschkopf.

Der linke Teil des Wappens wurde vom Gemminger Wappen abgeleitet und weist auf den Verkauf der Gemeinde von der Herrschaft von Steinegg um 1407 an die Herren von Gemmingen. Das Wappen der Gemminger bestand aus einem blauen Feld und zwei goldenen (gelben) Balken. Aus heraldischen Gründen wurden die Farben umgekehrt. Der linke Teil des Wappens erinnernt daran , dass die Gemeinde von 1461 bis 1803 zum Kloster Hirsau (früher Hirschau) gehörte. Es zeigt ein vereinfachtes Hirsauer Wappen.

== Sonstiges ==
[[Bild:Friolzheim, Leugenstein.jpg|thumb|Der '''Leugenstein''' vor der Zehntscheuer in Friolzheim]]
* [[Friolzheimer Riese]]
* [[Friolzheimer Riese]]
* [[Leugenstein]]


== Persönlichkeiten ==
{{Personenliste}}
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
*{{Homepage|www.friolzheim.de}}
*{{Homepage|www.friolzheim.de}}

Version vom 1. Juni 2019, 17:00 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
Karte anzeigen
Friolzheim
Kreis: Enzkreis
Koordinaten: 48° 83′ N, 8° 83′ O
Höhe: 453 m ü. NN
Fläche: 8,54 km²
Einwohner: 3.705 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 434 Einwohner/km²
Postleitzahl: 71292
Vorwahl: 07044
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 7
71292 Friolzheim
Webpräsenz: www.friolzheim.de
Bürgermeister: Michael Seiß
Lage von Friolzheim im Enzkreis
Die Kirche mit Scheune in Friolzheim

Friolzheim ist eine Gemeinde am östlichen Rand des Enzkreises im Heckengäu. Die Lage der Gemeinde ist durch die nahe Autobahnauffahrt Heimsheim sehr verkehrsgünstig. Friolzheim hat 3746 Einwohner (Stand Juli 2009). Die Gemarkungsfläche der Gemeinde beträgt 854 ha, wovon 153 ha Wald sind.

Geschichte

Der Name Friolzheim stammt vermutlich aus dem 5. Jahrhundert n. Chr., als die Franken die Gegend besiedelten. Unter dem Namen Friolesheim wurde die Gemeinde erstmals um das Jahr 1105 erwähnt. Kurz darauf erhielt das Kloster Hirsau den Ort als Schenkung. Ab 1461 gehörte Friolzheim zum Oberamt Leonberg, das 1934 in Landkreis Leonberg umbenannt wurde. Im Jahr 1832 erhielt die Gemeinde das Marktrecht.

1895 wurde die gesamte Dorfmitte bei einem Großbrand stark zerstört. 1945 in den letzten Kriegstagen wurde Friolzheim noch stark beschädigt.

Durch die Kreisreform wurde Friolzheim 1973 dem Enzkreis zugeordnet.

Politik

Die Gemeinde Friolzheim ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Heckengäu, im Zweckverband "Altenpflegeheim Heckengäu", im Zweckverband interkommunales Gewerbegebiet Friolzheim - Mönseim sowie im Wasserzweckverband Friolzheim – Wimsheim.

Bürgermeister

Seit 2002 ist Michael Seiß Bürgermeister der Gemeinde. Er wurde am 4. Februar 2018 zum zweiten Mal im Amt bestätigt und trat seine dritte Amtszeit an.

Gemeinderat

Jetzige und ehemalige Gemeinderatsmitglieder A-Z: siehe Kategorie:Gemeinderat (Friolzheim) mit aktuell 5 Einträgen

Wappen

In zweigeteiletn Schild links in gold (gelb) zwei blaue Balken, rechts in blau ein goldener (gelber) Hirschkopf.

Der linke Teil des Wappens wurde vom Gemminger Wappen abgeleitet und weist auf den Verkauf der Gemeinde von der Herrschaft von Steinegg um 1407 an die Herren von Gemmingen. Das Wappen der Gemminger bestand aus einem blauen Feld und zwei goldenen (gelben) Balken. Aus heraldischen Gründen wurden die Farben umgekehrt. Der linke Teil des Wappens erinnernt daran , dass die Gemeinde von 1461 bis 1803 zum Kloster Hirsau (früher Hirschau) gehörte. Es zeigt ein vereinfachtes Hirsauer Wappen.

Sehenswürdigkeiten

Der Leugenstein vor der Zehntscheuer in Friolzheim
  • Auf der Gemarkung Friolzheim wurde ein römischer Leugenstein aus dem Jahre 245 nach Chr. gefunden, der den römischen Namen Portus für Pforzheim belegt. Eine Kopie des Leugensteins ist vor der Zehntscheuer aufgestellt.
  • Die Zehntscheuer ist ein hoher ehemals klösterliche Massivbau neben der Kirche aus dem Jahre 1563.
  • Die evangelische Kirche St. Agupitus mit ihrem dicken, breiten Chorturm dürft aus dem 14. Jahrhundert stammen. Belegt ist der Anbau des heutigen Kirchenschiffes um 1522.
  • Friolzheimer Riese

Persönlichkeiten

Automatisch generierte Listen
aus semantischen Verknüpfungen
in den jeweiligen Personenartikeln.
Siehe auch Kategorie:Person (Friolzheim) (24 Einträge)

Tätig in Friolzheim

Ehrenbürger von Friolzheim

  • keine Einträge gefunden

Geboren in Friolzheim

Gestorben in Friolzheim

  • kein Eintrag gefunden

Straßen

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A
Am Geißberg
B
Baumstraße, Bergstraße, Birkenstraße, Brühlstraße, Brunnenstraße, Buchenstraße, Brühlstraße
E
Eichenstraße
F
Falkenstraße, Feldstraße, Finkenstraße, Forchenweg
G
Gartenstraße, Grabenstraße
H
Hauptstraße, Heidestraße, Heimsheimer Straße, Höhenstraße, Hohlweg
K
Kirchstraße, Kornfeldstraße
L
Lehenstraße, Lehninger Straße, Leonberger Straße, Lerchenstraße, Lindenstraße, Lüßstraße
M
Marktplatz, Mönsheimer Straße, Mühlhausener Straße
O
Ölgrabenstraße
P
Paulinenstraße, Pforzheimer Straße
R
Rathausstraße
S
Schafhof, Schauinslandstraße, Schulstraße, Schwarzwaldstraße, Seestraße, Siemensstraße, Steinäckerstraße, Steinegger Straße
T
Tiefenbronner Straße
U
Ulmenweg
W
Wacholderstraße, Wengertstraße, Wiesenweg, Wimsheimer Straße

Weblinks



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.