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Albert Eckstein: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Version vom 10. November 2018, 16:42 Uhr

Albert Eckstein (geboren 4. April 1891; deportiert 10. August 1942 Vernichtungslager Auschwitz, f.t.e.) war Kultusbeamter der jüdischen Gemeinde Pforzheim und Opfer der Nationalsozialisten.

Leben

Albert Eckstein zog 1939 mit seiner Familie: seiner Frau Felicitas sowie den beiden Kindern Lore und Martin von Weinheim nach Pforzheim um. Die Familie wohnte im Gemeindehaus hinter der zerstörten Synagoge an der Zerrennerstraße, der Vater nahm nach der Auswanderung bzw. Flucht der langjährigen Kantoren Sommer und Marx die Aufgaben des Kultusbeamten der jüdischen Gemeinde wahr.

Deportation

Er wurde mit seiner Familie und weiteren 191 Personen aus Pforzheim am 22. Oktober 1940 aus Pforzheim in das südfranzösische Internierungslager Gurs am Nordrand der Pyrenäen deportiert. Der Bericht des Sohnes Martin über diese Deportation und seinen weiteren Lebensweg ist in dessen Biografie enthalten, ebenso das Schicksal der Tochter Lore.

Albert Eckstein und seine Frau waren beide in dem Deportationszug, der am 10. August 1942 vom Sammellager Drancy bei Paris ins Vernichtungslager Auschwitz fährt. Beide wurden ermordet, in Amtsdeutsch: f.t.e., d.h. für tot erklärt.

Erinnerung

Am 13. März 2008 wurden am Platz der Synagoge an der Zerrennerstraße für die vier Mitglieder der Familie Eckstein sogenannte "Stolpersteine" gesetzt.

Literatur

Siehe im Artikel "Familie Eckstein", Abschnitt "Literatur"

Weblinks