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Zur regionalen Geschichte der Baukunst: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 11. Mai 2018, 19:23 Uhr
In Zur regionalen Geschichte der Baukunst zählt Christoph Timm alle Pforzheimer Baudenkmäler auf. In der chronologischen Geschichte und Reihenfolge der Baukunst - von der Antike bis zur Moderne.
Römische Antike
- Gigantenreiter, Archäologischer Schauplatz Kappelhof[1]
-
Kopie eines römischen Viergöttersteins, ehemals Teil einer Jupitersäule, im Stadtmuseum, Orginal im Kappelhof
- Romanik und Frühgotik
- Künstler waren der sog. Maulbronner Paradiesmeister[2] etc.
- spätromanische Burg Liebeneck[2]
- spätromanische Burg Rabeneck, mit dem ältesten vor 1240 entstandenen Gewölbekeller des Stadtkreises.[2]
- Romanischer Leitgastturm[2]
- Romanischer Alter Hoher Turm[2] des Pforzheimer Schloßes
- Romanisches Portal der Altstadtkirche[2]
- Turmhaus Deimlingstraße in Pforzheim
- Romanisches Portal der Schloßkirche[2]
-
Romanisches Portal der Schloßkirche
Hoch- und Spätgotik
Künstler waren Hans Spryß von Zaberfeld , Hans Keppner , Hans Könlin (Kienle) , Anton Gerbel (Bildhauer), Ulrich von Pforzheim (Maler), Hans von Pforzheim (Maler).[3]
- spätgotisches Grabdenkmal Erhart und Ursula Thorlinger (1479)
- Reuchlinkolleg[3]
- Altarschrein aus der Pfarrkirche zu Wimsheim[3]
- Alte Pforzheimer Stadtkirche am Lindenplatz, Kruzifix[3]
- Barfüßerkirche
- Turmhaus an der Reuchlinstraße 8 in Pforzheim
-
Chor mit der Schloßkirche (Hans Spryß von Zaberfeld )
Renaissance
Die Ausbau der Pforzheimer Residenz unter Markgraf Ernst führte zu einer Blüte der Renaissance in Pforzheim. Die Grabdenkmäler aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts zeigen die niederländisch beeinflussten Formen der Hoch- und Spätrenaissance.[4]
Der Bildhauer Christoph von Urach schuf im Auftrag Markgraf Ernsts folgende Werke:
- Tumba für Markgraf Ernst und Ursula von Rosenfeld, Frührenaissance (1538)
- Markgraf-Ernst-Brunnen (1538)[3]
- Unteres Schloßtor, Wappenstein Markgraf Ernsts (1538)[3]
- Alte Kanzlei, Wappenstein Markgraf Ernsts(1538) [3]
Die Werkstatt in der Nachfolge Christophs von Urach schuf folgende Werke:
- Stiftertafel des Arztes Johann Widmann
- Grabdenkmal für Markgraf Bernhard den Jüngeren von Baden-Durlach, Sohn Markgraf Ernsts (1553)
- Grabdenkmal für Markgraf Albrecht II. Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach, Schwager Karls II. (1557)
Der Bildhauer Johann(es) von Trarbach schuf im Auftrag Karls II. folgende Werke:
- Unteres Schloßtor, Wappenstein Karls II. (1575)
- Fürstliche Kanzlei, Wappenstein Karls II. (1575)
- Grabdenkmal für Karl II. von Baden-Durlach sowie Kunigunde von Brandenburg-Kulmbach und Anna von Pfalz-Veldenz (1579)
- Grabdenkmal für Anna Marie von Baden-Durlach, Tochter Karls II. (1573)
- Grabdenkmal für Prinz Albrecht den Jüngeren von Baden-Durlach, Sohn Karls II. (1577)
- Grabdenkmal für Prinzessin Marie von Baden-Durlach, Tochter Karls II. (1565)
Das Grabdenkmal für den markgräflichen Kanzler Martin Achtsynit von Niefernburg genannt Amelius sowie Elisabeth geb. von Jestetten und Barbara geb. Goeslin (1590) wurde von dem Bildhauer Martin Kraus geschaffen. [4]
Das Grabdenkmal für die Markgrafen Ernst Friedrich und Jakob III. von Baden-Durlach (1604) könnte Sebastian Götz aus Chur und/oder Steffen Falck geschaffen haben. Beide am Friedrichsbau in Heidelberg tätig. Oder auch die Pforzheimer Werkstatt in der Nachfolge des Jeremias Schwartz von Leonberg.
-
Grabdenkmal für Karl II. von Baden-Durlach sowie Kunigunde von Brandenburg-Kulmbach und Anna von Pfalz-Veldenz.
Einzelnachweise
- ↑ Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Römische Antike. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 73.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Romanik und Frühgotik. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 73f.
- ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Hoch- und Spätgotik. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 74f.
- ↑ 4,0 4,1 Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Renaissance. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 76f.
Literatur
- Zur regionalen Geschichte der Baukunst. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102.