Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Theodor Fink: Unterschied zwischen den Versionen
wikilinks, kat |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 4: | Zeile 4: | ||
== Weimarer Zeit == |
== Weimarer Zeit == |
||
Als Jugendlicher trat Theodor Fink der Gewerkschaftsjugend und dem DMV (Deutscher Metallarbeiter-Verband, Vorläufer der [[IG Metall]]) bei. Zuerst Mitglied der [[SAJ]] (Sozialistische Arbeiter-Jugend, Jugendorganisation der [[SPD]]), ging er [[1932]] zum KJVD (Kommunistischer Jugendverband Deutschlands, Jugendorganisation der KPD). Er bemühte sich um eine Zusammenarbeit der antifaschistischen Kräfte in Gewerkschaften, SPD und KPD und beteiligte sich deswegen auch an der Demonstration der [[SAP]] (Sozialistische Arbeiter-Partei) und KPD am [[16. Juli]] [[1932]] in Pforzheim mit der Parole ''„Wenn wir zusammenstehn’, müssen Hitler/Papen stempeln gehen’!“''. |
Als Jugendlicher trat Theodor Fink der Gewerkschaftsjugend und dem DMV (Deutscher Metallarbeiter-Verband, Vorläufer der [[IG Metall]]) bei. Zuerst Mitglied der [[SAJ]] (Sozialistische Arbeiter-Jugend, Jugendorganisation der [[SPD]]), ging er [[1932]] zum KJVD (Kommunistischer Jugendverband Deutschlands, Jugendorganisation der KPD). Er bemühte sich um eine Zusammenarbeit der antifaschistischen Kräfte in Gewerkschaften, SPD und KPD und beteiligte sich deswegen auch an der Demonstration der [[SAP]] (Sozialistische Arbeiter-Partei) und KPD am [[16. Juli]] [[1932]] in Pforzheim mit der Parole ''„Wenn wir zusammenstehn’, müssen Hitler/Papen stempeln gehen’!“''. |
||
== In den Fängen der Gestapo == |
== In den Fängen der Gestapo == |
||
Da er an Treffen von Hitler-Gegnern teilnahm, verhafteten ihn die Nazis am [[2. März]] [[1933]] in Furtwangen und ließen ihn erst nach sechs Wochen wieder frei. Erneut wurde er Ende März [[1934]] festgenommen und saß bis zum Prozess am [[30. Oktober]] [[1934]] in Einzelhaft im Pforzheimer Gefängnis. Nach 20 Monaten im Gefängnis Mannheim stand er weiter unter Polizeiaufsicht. |
Da er an Treffen von Hitler-Gegnern teilnahm, verhafteten ihn die Nazis am [[2. März]] [[1933]] in Furtwangen und ließen ihn erst nach sechs Wochen wieder frei. Erneut wurde er Ende März [[1934]] festgenommen und saß bis zum Prozess am [[30. Oktober]] [[1934]] in Einzelhaft im Pforzheimer Gefängnis. Nach 20 Monaten im Gefängnis Mannheim stand er weiter unter Polizeiaufsicht. |
||
== Literatur == |
== Literatur == |
||
| Zeile 16: | Zeile 14: | ||
{{DEFAULTSORT:Fink, Theodor}} |
{{DEFAULTSORT:Fink, Theodor}} |
||
[[Kategorie:Mann]] |
|||
[[Kategorie:NS-Gegner]] |
[[Kategorie:NS-Gegner]] |
||
[[Kategorie: |
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]] |
||
[[Kategorie:KPD]] |
|||
[[Kategorie:SPD]] |
[[Kategorie:SPD]] |
||
[[Kategorie:Gewerkschafter]] |
|||
Version vom 11. November 2018, 16:49 Uhr
Theodor Fink (* 1912) in Ersingen) war Gewerkschafter und Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes (KJVD, Jugendorganisation der KPD) in Pforzheim und Gegner der Nationalsozialisten.
Weimarer Zeit
Als Jugendlicher trat Theodor Fink der Gewerkschaftsjugend und dem DMV (Deutscher Metallarbeiter-Verband, Vorläufer der IG Metall) bei. Zuerst Mitglied der SAJ (Sozialistische Arbeiter-Jugend, Jugendorganisation der SPD), ging er 1932 zum KJVD (Kommunistischer Jugendverband Deutschlands, Jugendorganisation der KPD). Er bemühte sich um eine Zusammenarbeit der antifaschistischen Kräfte in Gewerkschaften, SPD und KPD und beteiligte sich deswegen auch an der Demonstration der SAP (Sozialistische Arbeiter-Partei) und KPD am 16. Juli 1932 in Pforzheim mit der Parole „Wenn wir zusammenstehn’, müssen Hitler/Papen stempeln gehen’!“.
In den Fängen der Gestapo
Da er an Treffen von Hitler-Gegnern teilnahm, verhafteten ihn die Nazis am 2. März 1933 in Furtwangen und ließen ihn erst nach sechs Wochen wieder frei. Erneut wurde er Ende März 1934 festgenommen und saß bis zum Prozess am 30. Oktober 1934 in Einzelhaft im Pforzheimer Gefängnis. Nach 20 Monaten im Gefängnis Mannheim stand er weiter unter Polizeiaufsicht.
Literatur
- Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
- Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim) 1977
- Studienkreis: Deutscher Widerstand (HRSG), Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstands und der Verfolgung 1933 – 1945, Bd. 5, Bad.-Württ.I, Frankfurt/M., 1991