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Fritz (Shlomo) Reutlinger: Unterschied zwischen den Versionen
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''„Ich war an der Oberrealschule bis 9. November 1938... Soweit man es mir erklärt hatte, war es mir erlaubt an die Oberrealschule zu gehen, obwohl ich Jude war/bin, da mein Vater Soldat im [[Erster Weltkrieg|1. Weltkrieg]] war. Mein Vetter – [[Siegfried Reutlinger]] – war in einer höheren Klasse, bei mir war noch ein anderer jüdischer Junge, [[Franz Mayer]]...“'' |
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Wie [[Franz Mayer]] und [[Michael Reutlinger]] musste er im November 1938 die [[Friedrich-Oberrealschule]], das heutige [[Hebel-Gymnasium]] verlassen. |
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Im Rahmen der [[Stolpersteine|Aktion „Stolpersteine“]] wurde für Fritz (Shlomo) Reutlinger am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule, dem heutigen Hebel-Gymnasium in den Boden eingelassen. |
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Version vom 24. Februar 2012, 08:15 Uhr
Fritz (Shlomo) Reutlinger (geboren 21. Oktober 1925 in Pforzheim) war Schüler in Pforzheim und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.
Fritz erinnert sich an seine Schulzeit: „Ich war an der Oberrealschule bis 9. November 1938... Soweit man es mir erklärt hatte, war es mir erlaubt an die Oberrealschule zu gehen, obwohl ich Jude war/bin, da mein Vater Soldat im 1. Weltkrieg war. Mein Vetter – Siegfried Reutlinger – war in einer höheren Klasse, bei mir war noch ein anderer jüdischer Junge, Franz Mayer...“
Wie Franz Mayer und Michael Reutlinger musste er im November 1938 die Friedrich-Oberrealschule, das heutige Hebel-Gymnasium verlassen.
Flucht
1939 kann Fritz über Belgien nach Palästina fliehen, seinen jüngeren Bruder Erich deportierten die Nazis ins Vernichtungslager Auschwitz.
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Fritz (Shlomo) Reutlinger am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule, dem heutigen Hebel-Gymnasium in den Boden eingelassen.
Literatur
- Gerhard Brändle mit Sarah Hary: „... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs (= Pforzheimer Hefte Nr. 10); herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4