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Wie Franz Maier und Fritz Reutlinger musste er im November 1938 die Friedrich-Oberrealschule, das heutige Hebelgymnasium verlassen. |
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- Gerhard Brändle, Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim, Pforzheim, 1985 |
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- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte |
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Version vom 13. März 2011, 20:35 Uhr
Michael Siegfried Reutlinger (geboren 8. Juni 1925 in Pforzheim) war Schüler in Pforzheim und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.
Diskriminierung und Flucht
Wie Franz Maier und Fritz Reutlinger musste er im November 1938 die Friedrich-Oberrealschule, das heutige Hebelgymnasium, verlassen.
1938 kann Michael nach Großbritannien fliehen, seine Eltern Elsa und Louis Reutlinger verschleppten die Nazis am 22. Oktober 1940 ins Lager Gurs, sie konnten nach Palästina fliehen.
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Michael Reutlinger am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule, dem heutigen Hebelgymnasium in den Boden eingelassen.
Literatur
- Gerhard Brändle: „Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim“, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0
- Gerhard Brändle mit Sarah Hary: „... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs (= Pforzheimer Hefte Nr. 10); herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4