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Bundesautobahn 8: Unterschied zwischen den Versionen
→Anschlussstellen und Bauwerke der A 8 zwischen [[Karlsruhe]] und [[Stuttgart]]: PF-Ost noch nicht umnummeriert |
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[[Bild:A8 Viadukt Ranntal.jpg|thumb|right|Klosterweg-Brücke der A8 beim [[Ranntal]] Nähe [[Nöttingen]]]]Die '''Bundesautobahn 8''' (kurz A 8 genannt) (bis 1974: A 21) beginnt in ihrem westlichen Abschnitt an der deutsch-luxemburgischen Grenze bei Perl und führt zunächst durch das Saarland nach Pirmasens in Rheinland-Pfalz. Der östliche Abschnitt beginnt am Autobahndreieck [[Karlsruhe]], wo auch eine Verknüpfung mit der [[Bundesautobahn 5|A 5]] besteht, und führt über [[Pforzheim]], [[Stuttgart]], Ulm und Augsburg nach München und von dort weiter zur deutsch-österreichischen Landesgrenze bei Bad Reichenhall in der Nähe von Salzburg. |
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In der Zeit der Besetzung Deutschlands durch die Alliierten wurde die Grenze zwischen amerikanischer [[Besatzungszone]] im Norden und französischer Besatzungszone im Süden innerhalb Baden-Württembergs so gezogen, dass die Autobahn Karlsruhe–Stuttgart–München, die spätere A 8, noch vollständig innerhalb der amerikanischen Zone lag. |
In der Zeit der Besetzung Deutschlands durch die Alliierten wurde die Grenze zwischen amerikanischer [[Besatzungszone]] im Norden und französischer Besatzungszone im Süden innerhalb Baden-Württembergs so gezogen, dass die Autobahn Karlsruhe–Stuttgart–München, die spätere A 8, noch vollständig innerhalb der amerikanischen Zone lag. |
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Ende der [[1960er]]-Jahre entstand im Bundesverkehrsministerium und dem damals für Verkehr zuständigen baden-württembergischen Innenministerium die Absicht, unter dem Arbeitstitel ''Albgaulinie'' eine Autobahntrasse von der im Raum Ettlingen/Malsch über die Höhen des [[Nordschwarzwald]]es südlich an Pforzheim vorbei bis zur bestehenden Autobahn Karlsruhe - Stuttgart im Raum [[Wimsheim]] zu führen. Diese Autobahn sollte zum einen die damals von Pirmasens aus durch den Pfälzerwald bis zur Autobahn Karlsruhe - Basel geplante Autobahn direkt ostwärts fortsetzen und zum anderen die vorhandene Autobahn zwischen Karlsruhe und Wimsheim entlasten. |
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Die vorgesehene Trassenführung innerhalb des {{Pfenzlandes}} verlief, von Westen kommend, nördlich an [[Neuenbürg]] vorbei, mit einer 150 m hohen Brücke südlich von [[Birkenfeld]] über das [[Enz]]tal hinweg, südlich an [[Büchenbronn]] vorbei, auf einer 160 m hohen Brücke über das [[Nagold (Fluss)|Nagold]]tal, zwischen [[Huchenfeld]] und [[Hohenwart]] hindurch, südlich von [[Würm (Pforzheim)|Würm]] auf einer 130 m hohen Brücke über das [[Würm (Fluss)|Würm]]tal bis zur bestehenden Autobahn südwestlich von Wimsheim, wobei die Planung eine spätere Fortsetzung dieser Autobahntrasse nördlich an [[Leonberg]] vorbei in Richtung Stuttgart-Zentrum vorsah. |
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Diese geplante Autobahn hätte schwerwiegende Eingriffe in den Waldbestand und die Landschaft mit sich gebracht. Bürgerinitiativen wie auch die betroffenen Städte, Gemeinden und regionalen Planungsgemeinschaften lehnten die Planung einhellig ab. In den folgenden Jahren wurde die Autobahnplanung nur mit geringer Priorität weiterbetrieben, während parallel dazu ein Ausbau der vorhandenen Autobahn geprüft wurde. Am [[22. April]] [[1975]] teilte das Bundesverkehrsministerium dem baden-württembergischen Autobahnamt mit, dass nun ein durchgehender sechsspuriger Ausbau der, inzwischen als A 8 bezeichneten, bestehenden Autobahn Karlsruhe - Stuttgart vorgesehen sei und deshalb der geplante Bau einer Entlastungsautobahn für die nähere Zukunft nicht mehr verfolgt würde. Das endgültige Aus für die "Albgaulinie" verkündete der baden-württembergische Ministerpräsident Hans Filbinger der Presse dann im November [[1976]].<ref>[http://www.autobahn-online.de/ehem/a8.html ''A 8 Albgaulinie Karlsruhe – Stuttgart''], aus: Schefold/Neher (Hrsg.): 50 Jahre Autobahnen in Baden-Württemberg, Stuttgart 1986</ref> |
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Version vom 9. Februar 2008, 19:38 Uhr


Die Bundesautobahn 8 (kurz A 8 genannt) (bis 1974: A 21) beginnt in ihrem westlichen Abschnitt an der deutsch-luxemburgischen Grenze bei Perl und führt zunächst durch das Saarland nach Pirmasens in Rheinland-Pfalz. Der östliche Abschnitt beginnt am Autobahndreieck Karlsruhe, wo auch eine Verknüpfung mit der A 5 besteht, und führt über Pforzheim, Stuttgart, Ulm und Augsburg nach München und von dort weiter zur deutsch-österreichischen Landesgrenze bei Bad Reichenhall in der Nähe von Salzburg.
In der Zeit der Besetzung Deutschlands durch die Alliierten wurde die Grenze zwischen amerikanischer Besatzungszone im Norden und französischer Besatzungszone im Süden innerhalb Baden-Württembergs so gezogen, dass die Autobahn Karlsruhe–Stuttgart–München, die spätere A 8, noch vollständig innerhalb der amerikanischen Zone lag.
Die A 8 im Enzkreis
Die A 8 übertritt die Kreisgrenze zwischen Landkreis Karlsruhe und dem Enzkreis nach der Durchquerung von Mutschelbach. Sie verläuft anschließend zwischen Darmsbach und Nöttingen, etwa parallel zur B 10 bis nach Pforzheim, wo sie in der Nähe von Kieselbronn um ungefähr 90° nach Süden abknickt und anschließend Niefern und Wurmberg im Westen passiert. Nachdem Friolzheim im Norden von der Trasse tangiert wird, verlässt die Autobahn nach 34 Kilometern den Enzkreis in Richtung Landkreis Böblingen.
Anschlussstellen und Bauwerke der A 8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart


- Nr. 41 Autobahndreieck Karlsruhe (Verknüpfung mit der Bundesautobahn 5)
- Nr. 42 Karlsbad
- Klosterweg-Brücke
- Nr. 43 Pforzheim-West
- Kämpfelbach-Viadukt
- Nr. 44 Pforzheim-Nord
- Nr. 45 Pforzheim-Ost (ab 2008: Nr. 45a)
- Rasthof Pforzheim
- Nr. 45b Pforzheim-Süd
- Nr. 46 Heimsheim
- Nr. 47 Rutesheim (im Bau)
- Nr. 48 Leonberg-West (im Bau)
- Nr. 49 Dreieck Leonberg (Verknüpfung mit der Bundesautobahn 81)
- Nr. 50 Leonberg-Ost
- Nr. 51 Kreuz Stuttgart (Verknüpfung mit den Bundesautobahnen 81 und 831)
- Nr. 52a Stuttgart-Möhringen
- Nr. 52b Stuttgart-Degerloch
- Nr. 53 Stuttgart-Flughafen (Leinfelden-Echterdingen)
- Nr. 54 Esslingen
Verworfene Planungen
Ende der 1960er-Jahre entstand im Bundesverkehrsministerium und dem damals für Verkehr zuständigen baden-württembergischen Innenministerium die Absicht, unter dem Arbeitstitel Albgaulinie eine Autobahntrasse von der im Raum Ettlingen/Malsch über die Höhen des Nordschwarzwaldes südlich an Pforzheim vorbei bis zur bestehenden Autobahn Karlsruhe - Stuttgart im Raum Wimsheim zu führen. Diese Autobahn sollte zum einen die damals von Pirmasens aus durch den Pfälzerwald bis zur Autobahn Karlsruhe - Basel geplante Autobahn direkt ostwärts fortsetzen und zum anderen die vorhandene Autobahn zwischen Karlsruhe und Wimsheim entlasten.
Die vorgesehene Trassenführung innerhalb des Gebietes des Stadtwikis Pforzheim-Enz verlief, von Westen kommend, nördlich an Neuenbürg vorbei, mit einer 150 m hohen Brücke südlich von Birkenfeld über das Enztal hinweg, südlich an Büchenbronn vorbei, auf einer 160 m hohen Brücke über das Nagoldtal, zwischen Huchenfeld und Hohenwart hindurch, südlich von Würm auf einer 130 m hohen Brücke über das Würmtal bis zur bestehenden Autobahn südwestlich von Wimsheim, wobei die Planung eine spätere Fortsetzung dieser Autobahntrasse nördlich an Leonberg vorbei in Richtung Stuttgart-Zentrum vorsah.
Diese geplante Autobahn hätte schwerwiegende Eingriffe in den Waldbestand und die Landschaft mit sich gebracht. Bürgerinitiativen wie auch die betroffenen Städte, Gemeinden und regionalen Planungsgemeinschaften lehnten die Planung einhellig ab. In den folgenden Jahren wurde die Autobahnplanung nur mit geringer Priorität weiterbetrieben, während parallel dazu ein Ausbau der vorhandenen Autobahn geprüft wurde. Am 22. April 1975 teilte das Bundesverkehrsministerium dem baden-württembergischen Autobahnamt mit, dass nun ein durchgehender sechsspuriger Ausbau der, inzwischen als A 8 bezeichneten, bestehenden Autobahn Karlsruhe - Stuttgart vorgesehen sei und deshalb der geplante Bau einer Entlastungsautobahn für die nähere Zukunft nicht mehr verfolgt würde. Das endgültige Aus für die "Albgaulinie" verkündete der baden-württembergische Ministerpräsident Hans Filbinger der Presse dann im November 1976.[1]
siehe auch
Weblinks
- Eine vollständige Liste aller Anschlussstellen der A8 zusammen mit weiteren Informationen über die Anzahl der Fahrstreifen und Ausbaupläne findet sich hier.
- Das Stadtwiki Karlsruhe zum Thema „Bundesautobahn 8”
- Wikipedia zum Thema „Bundesautobahn 8”
Einzelnachweise
- ↑ A 8 Albgaulinie Karlsruhe – Stuttgart, aus: Schefold/Neher (Hrsg.): 50 Jahre Autobahnen in Baden-Württemberg, Stuttgart 1986
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bundesautobahn 8 aus dem Stadtwiki Karlsruhe. Die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste. Wie im Stadtwiki Pforzheim-Enz stehen alle Texte des Stadtwikis Karlsruhe unter der CC-Lizenz BY-NC-SA.